Sten Konow

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Sten Konow.

Sten Konow (* 17. April 1867 in Søndre Aurdal; † 29. Juni 1948 in Oslo) war ein norwegischer Indologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1897 Privatdozent und seit 1899 Dozent, wurde er 1910 zum Professor für indische Philologie an der Universität Christiania (Oslo) ernannt. 1914 wechselte er an die Universität Hamburg, wo er den Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Indiens übernahm. 1919 kehrte er als Professor für indische Sprache und Geschichte an die Universität Oslo zurück.

Konow gehörte zahlreichen Akademien und wissenschaftlichen Gesellschaften an. Seit 1923 war er korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften[1] und seit 1933 der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Classified Catalogue of the Library of the Director General of Archaeology. Calcutta 1908
  • Über die Bedeutung Indiens für England. Eine Studie. Hamburg 1919 (= Hamburgische Forschungen, Heft 6)
  • Das indische Drama. In: Georg Bühler u. a.: Grundriss der indo-arischen Philologie und Altertumskunde. Band 2, Heft 2, Berlin 1920
  • Khotansakische Grammatik. Leipzig 1941 (= Porta linguarum orientalium Band 22)
  • mit Poul Tuxen: The Religions of India. Kopenhagen 1949

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachruf: G. Morgenstierne: Sten Konow 1867–1948. In: Acta Orientalia 21 (1950), S. 3–9
  • Nachruf: N. N., in: Epigraphica India 28 (1949), S. XIX (mit Nennung des Todesortes)
  • Artikel im Norsk biografisk leksikon
  • Georg von Simson: Konow, Sten. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 489 f. (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiographie und Schriftenverzeichnis als PDF (40 KB)
  2. Mitglieder der SAW: Sten Konow. Sächsische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 3. November 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]