Stephan Krüger

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Stephan Krüger bei der Siegerehrung der Ruder-EM 2016

Stephan Krüger (* 29. November 1988 in Rostock) ist ein deutscher Skullruderer.

Stephan Krüger ist 1,88 m groß und startet für den Olympischen Ruderclub Rostock von 1956, er trainiert bei Ulf Krämer. Krüger gewann in den Jahren 2005 bis 2007 Medaillen im Juniorenbereich. 2008 wurde er bei der Deutschen Meisterschaft Dritter im Einer hinter Marcel Hacker und René Bertram.[1] Die Meisterschaften dienten gleichzeitig als interne Olympiaqualifikation. Während Hacker für den Olympischen Einerwettbewerb nominiert wurde, nahmen Bertram und Krüger zusammen mit Christian Schreiber und Hans Gruhne im Doppelvierer an den Olympischen Spielen 2008 teil. Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2009 trat Krüger mit Eric Knittel im Doppelzweier an und gewann den Weltmeistertitel. Zwei Jahre später gewann Krüger zusammen mit Hans Gruhne die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 2011, nachdem er zuvor mit Knittel bei den deutschen Meisterschaften gesiegt hatte.[2] Nach einem neunten Platz mit Knittel bei den Olympischen Spielen 2012 belegte der Doppelzweier den vierten Platz bei den Europameisterschaften und den Weltmeisterschaften 2013. 2014 gewannen Krüger und Hans Gruhne die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften und belegten den fünften Platz bei den Weltmeisterschaften. Nachdem Krüger bei den Deutschen Meisterschaften 2015 im Einer vor Marcel Hacker gewonnen hatte, versuchten sich die beiden gemeinsam im Doppelzweier. Sie gewannen den Weltcup-Auftakt in Bled und siegten dann auch bei den Europameisterschaften in Posen. Im Jahr darauf belegten sie bei den Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel den zweiten Platz. Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichten Hacker und Krüger den achten Platz.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: 2. Platz im Einer (Junioren-Weltmeisterschaften)
  • 2006: 3. Platz im Doppelzweier (Junioren-Weltmeisterschaften)
  • 2007: 1. Platz im Doppelvierer (U23-Weltmeisterschaften)
  • 2008: 6. Platz im Doppelvierer (Olympische Spiele)
  • 2009: 1. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2010: 6. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2011: 2. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2013: 4. Platz im Doppelzweier (Europameisterschaften)
  • 2013: 4. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2014: 3. Platz im Doppelzweier (Europameisterschaften)
  • 2014: 5. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2015: 1. Platz im Doppelzweier (Europameisterschaften)
  • 2015: 4. Platz im Doppelzweier (Weltmeisterschaften)
  • 2016: 2. Platz im Doppelzweier (Europameisterschaften)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilfried Hoffmann: Deutsches Meisterschaftsrudern (DMR): Einer der Männer (Plätze 1–3). Rüsselsheimer RK 08, abgerufen am 10. Januar 2016.
  2. Wilfried Hoffmann: Deutsches Meisterschaftsrudern (DMR): Doppelzweier der Männer (Plätze 1–3). Rüsselsheimer RK 08, abgerufen am 10. Januar 2016.