Stephan Schmidt (Fußballtrainer)

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Stephan Schmidt
Schmidt als Trainer von Energie Cottbus 2013
Personalia
Geburtstag 19. August 1976
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 186 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Mariendorfer SV
BFC Preussen
0000–1994 Hertha Zehlendorf
1994–1995 Reinickendorfer Füchse
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–1998 Reinickendorfer Füchse 75 (7)
1998–2000 SV Babelsberg 03 57 (2)
2000–2002 Preußen Münster 65 (0)
2002–2003 SV Babelsberg 03 26 (1)
2003–2005 Hertha BSC Amat. 49 (7)
2005–2007 Tennis Borussia Berlin 38 (4)
2007–2008 Grün-Weiß Vallstedt
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2009 Hertha BSC U19 (Co-Trainer)
2009–2012 VfL Wolfsburg U19
2012–2013 SC Paderborn 07
2013–2014 Energie Cottbus
2015–2017 FC Schalke 04 U17
2017 Würzburger Kickers
2018–2022 Hannover 96 U19
2022– Hertha BSC U17
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stephan Schmidt (* 19. August 1976 in Berlin) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Jugendzeit verbrachte Schmidt beim Mariendorfer SV und dem BFC Preussen, anschließend bis 1994 bei Hertha Zehlendorf. Nach einem Jahr bei der Jugend der Reinickendorfer Füchse spielte er von 1995 bis 1998 in der ersten Mannschaft der Füchse.[1] Danach folgten zwei Jahre beim SV Babelsberg 03. 2000 wechselte er zu Preußen Münster und kehrte für die Saison 2002/03 zum SV Babelsberg zurück. 2003 verpflichtete ihn Hertha BSC für seine Amateurmannschaft, in der er Kapitän wurde. 2005 wechselte Schmidt zu Tennis Borussia Berlin und ließ in der Saison 2007/08 bei Grün-Weiß Vallstedt seine Karriere ausklingen.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere kehrte Schmidt 2007 zu Hertha BSC zurück und arbeitete dort als Co-Trainer der U19-Mannschaft. 2009 schloss er die Ausbildung zum Fußballlehrer ab und wechselte anschließend zum VfL Wolfsburg, dessen U19 er als Cheftrainer übernahm. Während er in seinem ersten Jahr mit der Mannschaft nur den zweiten Tabellenplatz in der U19-Bundesliga-Staffel Nord/Nordost belegte, erreichte er in der Saison 2010/11 den ersten Platz und gewann anschließend mit dem Team die deutsche Meisterschaft. Auch in der folgenden Saison belegte sein Team den ersten Platz, scheiterte im Halbfinale jedoch im Elfmeterschießen an der U19 des FC Schalke 04.

Seine Trainerkarriere im Profibereich begann Schmidt im Juli 2012, als er einen Zweijahresvertrag beim Zweitligisten SC Paderborn 07 unterzeichnete.[2] Zwei Spieltage vor Saisonende reagierte der SC Paderborn 07 am 5. Mai 2013 auf eine anhaltende Negativserie; der Verein und Schmidt trennten sich im beiderseitigen Einvernehmen.[3] Die Mannschaft rangierte zu dem Zeitpunkt mit 39 Punkten auf dem elften Tabellenplatz.

Am 6. November 2013 wurde Schmidt Nachfolger von Rudi Bommer bei Energie Cottbus. Bei dem abstiegsbedrohten Zweitligisten erhielt er einen Vertrag bis Sommer 2015.[4] Nach bis dahin neun sieglosen Spielen (acht Niederlage, ein Remis) trennte sich der Verein am 24. Februar 2014 als Tabellenletzter wieder von Schmidt.[5] Sein Nachfolger wurde Jörg Böhme.

Im Sommer 2015 kehrte Schmidt in den Jugendbereich zurück und wurde Jugendtrainer beim FC Schalke 04, bei dem er die U16-Junioren übernahm.[6] Ab Sommer 2016 trainierte Schmidt die U17-Mannschaft des Vereins.[7]

Zur Saison 2017/18 verpflichtete der Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers Schmidt als neuen Cheftrainer in der Dritten Liga.[8] Nach einem enttäuschenden Saisonstart mit zehn Punkten aus den ersten elf Spielen wurde Schmidt am 2. Oktober 2017 von seinen Aufgaben entbunden.[9] Nachfolger wurde sein bisheriger Co-Trainer Michael Schiele.

Zur Saison 2018/2019 wurde Schmidt wieder Trainer einer Jugendmannschaft und folgte auf Christoph Dabrowski als Trainer der U19 bei Hannover 96.[10] Nach vier Jahren in Hannover kehrte er im Sommer 2022 zu Hertha BSC zurück, wo er Trainer der U17-Junioren wurde.[11]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Glanz des vierten Sterns: Das Geheimnis des Erfolgs – Talentförderung im deutschen Fußball. Oktober 2015. Meyer & Meyer Verlag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephan Schmidt auf der Internetseite von TeBe Berlin (Memento vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive)
  2. focus.de: SC Paderborn: Schmidt folgt auf Schmidt Artikel vom 10. Juli 2012
  3. nw-news.de: SC Paderborn entlässt Trainer Schmidt Artikel vom 5. Mai 2013
  4. FCE verpflichtet Trainer Stephan Schmidt fcenergie.de, abgerufen am 6. November 2013 (Memento vom 8. November 2013 im Internet Archive)
  5. pni/sid/dpa: 2. Bundesliga: Energie Cottbus trennt sich von Trainer Stephan Schmidt. In: Spiegel Online. 24. Februar 2014, abgerufen am 15. Mai 2020.
  6. U16-Coach Stephan Schmidt: Geprägt von der Identität des S04. In: schalke04.de. 23. Juli 2015, abgerufen am 23. Mai 2023.
  7. knappenschmiede.schalke04.de: Trainer der Knappenschmiede (Memento vom 8. September 2016 im Internet Archive) Artikel vom 22. September 2016
  8. Würzburger Kickers Website: Erfolgstrainer Bernd Hollerbach gibt den Staffelstab an Stephan Schmidt weiter. 22. Mai 2017. Online auf www.wuerzburger-kickers.de. Abgerufen am 22. Mai 2017.
  9. Kickers feuern Trainer Schmidt. In: mainpost.de. 2. Oktober 2017 (mainpost.de [abgerufen am 2. Oktober 2017]).
  10. 96 holt Stephan Schmidt als U-19-Trainer. Abgerufen am 21. Januar 2019.
  11. Stephan Schmidt wird neuer U-17-Trainer bei Hertha. In: kicker.de. 3. Mai 2022, abgerufen am 23. Mai 2023.