Stephan Stracke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stephan Stracke (2013)

Stephan Stracke (* 1. April 1974 in Marktoberdorf) ist ein deutscher Jurist und Politiker. Als Abgeordneter der CSU gehört er seit Herbst 2009 für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu dem Deutschen Bundestag an.

Stracke ist katholisch und verheiratet.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stracke verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Kaufbeuren. Nach dem Abitur 1993 legte er seinen Grundwehrdienst ab und studierte im Anschluss zwischen 1994 und 1998 – ausgestattet mit einem Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung – Rechtswissenschaft an der Universität Augsburg. 1999 legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Seine Referendariatszeit verbrachte er unter anderem am Landratsamt Ostallgäu und in einer Steuer- und Wirtschaftskanzlei in Augsburg. 2001 folgte die Zweite Juristische Staatsprüfung.

Er ließ sich 2002 als Rechtsanwalt nieder. 2005 trat er als Jurist bei der Landesbaudirektion München in den bayerischen Staatsdienst ein. 2006 wechselte er als Leiter der Abteilung Recht in das Staatliche Bauamt München 1. Seit Dezember 2008 ist er an der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern tätig und wurde dort im März 2009 zum Oberregierungsrat ernannt.

Seine politische Laufbahn begann 1991 mit dem Eintritt in die Junge Union Bayern. Dort diente er von 1999 bis 2007 als Vorsitzender des Kreisverbandes Ostallgäu. Zudem war er Mitglied des Bezirksausschusses der JU Schwaben und von 2003 bis 2007 Deutschlandrat und Mitglied des Landesausschusses der Jungen Union Bayern. 1995 wurde Stracke Mitglied der CSU. 2005 wurde er zum Ortsvorsitzenden der CSU-Kaufbeuren gewählt und seit 2007 ist er stellvertretender Kreisvorsitzender der CSU Ostallgäu.

Ein erstes politisches Mandat übernahm er nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2002 als Stadtrat in Kaufbeuren. Dort ist er Mitglied im Bauausschuss und stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion. Am 28. Februar 2009 wurde er in Obergünzburg als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Kurt Rossmanith zum Direktkandidaten der CSU für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu gewählt. Bei der Abstimmung setzte er sich in einer Stichwahl gegen den Ettringer Bürgermeister Robert Sturm durch.

Nach der Bundestagswahl 2009 zog er erstmals als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag ein.

Er war stellvertretender Vorsitzender des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephan Stracke, CDU/CSU. Deutscher Bundestag. Abgerufen am 7. Juni 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephan Stracke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien