Stephanie Haarländer

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Stephanie Haarländer (* 28. Mai 1961 in München) ist eine deutsche Mittelalterhistorikerin und ehemalige Hochschullehrerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1980 studierte Haarländer Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien an der Technischen Universität München, bis sie im Wintersemester 1983/84 ein Studium der Geschichte, Politologie und germanistischen Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München begann, das sie im Wintersemester 1988/89 mit dem Magister abschloss. Anschließend war sie bis zum Wintersemester 1996/97 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Friedrich Prinz für Mittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte des Instituts für Bayerische Geschichte an der LMU München tätig, wo sie im Wintersemester 1993/94 mit einer Arbeit über die Lebensbeschreibungen von Bischöfen der Ottonen- und Salierzeit promoviert wurde.

Seit dem Sommersemester 1997 ist Haarländer als wissenschaftliche Assistentin (seit 2003 als Hochschuldozentin) am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Abteilung II des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beschäftigt. Am 23. Juli 2003 habilitierte sie im dortigen Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften mit einer Arbeit über mittelalterliche Doppelklöster.

Im Wintersemester 2008/09 übernahm Haarländer die Vertretung des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte/Thüringische Landesgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.[1] Im Sommersemester 2009 hatte sie eine Vertretungsprofessur für Geschichte des Mittelalters am Institut für Geschichtswissenschaften der Universität Bremen inne.[2] Im Wintersemester 2009/10 vertrat sie den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Magdeburg. Auch im Sommersemester 2010 vertrat Haarländer eine Professur, diesmal an der Universität Trier. Von 2010 bis 2011 (Winter- und Sommersemester) war sie Akademische Rätin auf Zeit an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Im Wintersemester 2011/12 vertrat sie eine Lehrdozentur an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; danach hatte sie zwei Semester eine Lehrdozentur an der Universität Mannheim inne, im Sommer 2013 dann noch Lehraufträge an den Universitäten Mannheim und Erfurt. Seit Winter 2013 ist sie nicht mehr an der Universität tätig.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rabanus Maurus zum Kennenlernen: ein Lesebuch mit einer Einführung in sein Leben und Werk. Bistum Mainz, Mainz 2006, ISBN 3-934450-24-5.
  • Bonifatius in Mainz. Die Überlieferung vom 8. bis zum 18. Jahrhundert. In: Barbara Nichtweiß (Hrsg.): Bonifatius in Mainz. Mit Beiträgen von Stephanie Haarländer, … und einer Quellensammlung. Bistum Mainz u. a., Mainz 2005, ISBN 3-934450-18-0 (Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz. Sonderband), Seite 55–238.
  • Vitae episcoporum: eine Quellengattung zwischen Hagiographie und Historiographie, untersucht an Lebensbeschreibungen von Bischöfen des Regnum Teutonicum im Zeitalter der Ottonen und Salier. Hiersemann, Stuttgart 2000, ISBN 3-7772-0022-0 (= Monographien zur Geschichte des Mittelalters 47).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Haarländer@1@2Vorlage:Toter Link/www.histinst.uni-jena.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf den Webseiten des Historischen Instituts der Universität Jena (abgerufen am 10. Juni 2009).
  2. Mitteilung vom 2. März 2009 (Memento des Originals vom 7. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mittelalter.uni-bremen.de auf den Webseiten des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Universität Bremen (abgerufen am 10. Juni 2009).