Stephen Kiprotich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stephen Kiprotich Leichtathletik

Stephen Kiprotich (2014)
Kiprotich, 2014

Nation UgandaUganda Uganda
Geburtstag 27. Februar 1989
Geburtsort Cheptiyal
Größe 172 cm
Gewicht 56 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 London 2012 Marathon
Weltmeisterschaften
0Gold0 Moskau 2013 Marathon
letzte Änderung: 17. August 2013

Stephen Kiprotich (* 27. Februar 1989 in Cheptiyal, Distrikt Kapchorwa) ist ein ugandischer Langstreckenläufer und Olympiasieger im Marathonlauf.[1]

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka schied er über 5000 m im Vorlauf aus.[2] 2009 kam er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Amman auf den 23. Platz, und 2010 wurde er Fünfter bei den Berglauf-Weltmeisterschaften in Kamnik.[3]

Bei den Crosslauf-WM 2011 in Punta Umbría wurde er Sechster und gewann Bronze mit der ugandischen Mannschaft. Einen Monat später gewann er bei seinem Debüt über die 42,195-km-Distanz den Enschede-Marathon. Beim Marathon der WM in Daegu lief er auf den neunten Platz.

2012 erzielte er den dritten Platz beim Tokio-Marathon. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London wurde Kiprotich mit einer Zeit von 2:08:01 h Olympiasieger im Marathonlauf.[4] Somit ist er erst der zweite Ugander, der eine Goldmedaille bei Olympischen Sommerspielen gewann.[5][6]

Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau gewann er – in Abwesenheit der besten Kenianer – den Titel und ist damit nach Gezahegne Abera 2001 der erste Marathonläufer, der gleichzeitig Olympiasieger und Weltmeister war.[7]

Stephen Kiprotich lebt in Kenia.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephen Kiprotich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephen Kiprotich. London2012.com, abgerufen am 12. August 2012.
  2. Athletenporträt Stephen Kiprotich auf Marathoninfo.free.fr
  3. Porträt bei IAAF – Focus on Athletes (Memento vom 19. August 2009 im Internet Archive), 25. März 2009
  4. Stephen Kiprotich feiert Marathon-Gold für Uganda. In: Stern Online. 12. August 2012, abgerufen am 10. Mai 2014.
  5. Olympia 2012: Kiprotich läuft zu Marathon-Gold. In: Spiegel Online. 12. August 2012, abgerufen am 10. Mai 2014.
  6. Sean Ingle: Stephen Kiprotich's Olympic marathon win gives Uganda second gold ever. 12. August 2012, abgerufen am 10. Mai 2014.
  7. Kiprotich gewinnt Marathon. In: FAZ.NET. 17. August 2013, abgerufen am 17. August 2013.