Stereolab

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Bandgeschichte, Texte, Stil (siehe englische Wikipedia)
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.
Stereolab
Lætitia Sadier von Stereolab spielt einen Moog Synthesizer während eines Liveauftritts
Lætitia Sadier von Stereolab spielt einen Moog Synthesizer während eines Liveauftritts
Allgemeine Informationen
Genre(s) Independent, Postrock
Gründung 1990
Website www.stereolab.co.uk
Gründungsmitglieder
Lætitia Sadier
Tim Gane
Aktuelle Besetzung
Lætitia Sadier
Tim Gane
Dominic Jeffery
Simon Johns
Andrew Ramsay
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Keyboard, Gitarre
Mary Hansen (1966; † 2002)

Stereolab ist eine Independent-Gruppe aus Großbritannien, die im Jahr 1990 in London gegründet wurde. Die Band bestand ursprünglich aus Tim Gane (Gitarre, Keyboard) und Lætitia Sadier (Gesang, Keyboard, Gitarre), die als Haupttreiber und Konstanten über die vielen Wechsel im Lineup blieben. Andere langfristige Mitglieder waren Andrew Ramsay (Schlagzeug) und Mary Hansen (Gesang, Keyboard, Gitarre). Ramsay ist seit 1993 dabei, während Hansen von 1992 bis zu ihrem Unfalltod 2002 Mitglied war. Am 2. April 2009 teilte die Band mit, auf unbestimmte Zeit eine „Pause“ einlegen zu wollen. Dennoch erschien 2010 noch das Album Not Music, auf denen noch Songs aus der Zeit versammelt sind, als die Band noch nicht pausierte.

Der Sound der Band wird durch den Kontrast zwischen mächtigen Orgelakkorden, meist im Farfisasound, und dem weiblichen, leicht schrägen[1] englischen oder französischen Gesang bestimmt. Stereolab gilt als einer der Wegbereiter des Postrock.

Popkulturelle Einflussnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2015 kündigte die US-amerikanische Band !!! an, als Nebenprojekt eine Band namens Stereolad zu betreiben, mit der die Mitglieder von !!! Stereolab ihre Achtung erweisen wollen.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Peng!, Too Pure/American
  • 1993: Transient Random-Noise Bursts with Announcements, Duophonic/Elektra
  • 1994: Mars Audiac Quintet, Duophonic/Elektra
  • 1996: Emperor Tomato Ketchup, Duophonic/Elektra
  • 1997: Dots and Loops, Duophonic/Elektra
  • 1999: Cobra and Phases Group Play Voltage in the Milky Night, Duophonic/Elektra
  • 2000: The First of the Microbe Hunters, 7-Track-Minialbum, Duophonic
  • 2001: Sound-Dust, Duophonic/Elektra
  • 2004: Margerine Eclipse, Duophonic/Elektra
  • 2008: Chemical Chords, Duophonic/4AD
  • 2010: Not Music, Duophonic

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Switched On, Too Pure/Slumberland
  • 1995: Refried Ectoplasm|Refried Ectoplasm: Switched On, Vol. 2, Duophonic/Drag City
  • 1998: Aluminum Tunes|Aluminum Tunes: Switched On, Vol. 3, Duophonic/Drag City
  • 2002: ABC Music|ABC Music: The Radio 1 Sessions, Strange Fruit Records/Koch
  • 2005: Oscillations from the Anti-Sun, Duophonic/Too Pure
  • 2006: Fab Four Suture, Duophonic/Too Pure
  • 2006: Serene Velocity: A Stereolab Anthology, Duophonic/Elektra/Rhino

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laetitia Sadier, Nicholas Krgovich. In: StadtRevue März 2016. 25. Februar 2016, S. 38: „Mit ihrer [Sadiers] glasklaren, aber immer haarscharf am korrekten Ton vorbeischrammenden Stimme muss man halt klarkommen.“
  2. Introducing: STEREOLAD. In: !!!-Website. 28. Oktober 2015, abgerufen am 5. März 2016.