Stereophonics

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Stereophonics
Stereophonics im Knust, Hamburg, 13. September 2007
Stereophonics im Knust, Hamburg, 13. September 2007
Allgemeine Informationen
Herkunft Cwmaman, Wales
Genre(s) Rock
Gründung 1992 als Tragic Love Company
Website www.stereophonics.com
Aktuelle Besetzung
Kelly Jones
Richard Jones
Adam Zindani (seit 2007)
Jamie Morrison (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Stuart Cable († 2010) (bis 2003)
Steve Gorman (2003–2004)
Javier Weyler (2004–2012)

Die Stereophonics sind eine britische Rockband.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde 1992 in Cwmaman (Südwales) zunächst unter dem Namen Tragic Love Company gegründet. Der Name war inspiriert von den Lieblingsbands der Mitglieder Tragically Hip, Mother Love Bone und Bad Company. Anfänglich trat die Band mit Coverversionen auf.

Später änderte die Band ihren Namen auf „Stereophonics“, nach dem Namen des Grammophons der Großmutter des Schlagzeugers Stuart Cable. Im August 1996 waren sie eine der ersten Bands auf Richard Bransons Plattenlabel V2. Danach folgte ihr erstes Album Word gets around und erste Erfolge, und im Februar im Jahre 1998 erhielten sie den Brit Award als „Best New Group“.

Die darauf folgenden Alben Performance and Cocktails, Just Enough Education to Perform, You Gotta Go There to Come Back, Language.Sex.Violence.Other? und Pull the Pin erreichten alle Platz 1 in den britischen Charts. Ihr Hit Maybe Tomorrow ist Soundtrack des Films Sehnsüchtig und ist am Ende des Films L. A. Crash zu hören. Zudem sangen sie den Titelsong zu den Dokumentarserien Long Way Round und Long Way Down mit Ewan McGregor und Charley Boorman.

Nach der Veröffentlichung von You Gotta Go There to Come Back im September 2003 verließ der Schlagzeuger und Mitbegründer Stuart Cable nach internen Differenzen die Band und wurde zunächst durch Steve Gorman ersetzt, den Schlagzeuger der zwischenzeitlich getrennten Black Crowes. Im Dezember 2004 nahm der Argentinier Javier Weyler seinen Platz ein. Kelly Jones lernte ihn 2003 auf der Tour durch Argentinien auf einer Party in Buenos Aires kennen und schätzen. Nach Language.Sex.Violence.Other? (LSVO) im Jahr 2005 erschien 2006 das erste Live-Album Live from Dakota zur LSVO-Tour. 2007 folgte Pull the Pin und stürmte schon in der ersten Woche auf Platz 1 der britischen Charts. Auf der folgenden Tour arbeitete die Band zusammen mit dem Gitarristen Adam Zindani. In den 90er Jahren war er als Gitarrist der Band Babylon Zoo bekannt geworden; 2008 arbeitete er weiter mit den Stereophonics zusammen wie auch mit seiner eigenen Band, Casino, dort als Sänger und Gitarrist. Ebenfalls 2008 wurde A Decade in the Sun: The Best of Stereophonics veröffentlicht. Best-of- und Live-Album mitgezählt, erschien 2009 das inzwischen neunte Album mit dem Namen Keep Calm and Carry On zusammen mit der Singleauskopplung Innocent. Nach dem Tod des ersten Schlagzeugers Stuart Cable am 7. Juni 2010 starteten Fans eine Kampagne in Facebook, um den ersten Stereophonics-Hit Local Boy in the Photograph an die Spitze der UK-Charts zu bringen, das Lied erreichte aber lediglich Platz 60. Im Juli 2012 verließ Javier Weyler die Band und wurde im September 2012 durch Jamie Morrison ersetzt.[1][2] Das achte Studioalbum Graffiti on the Train erschien 2013.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1997 Word Gets Around 6 3-fach-Platin
(161 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. August 1997
1999 Performance and Cocktails 82
(1 Wo.)
1 5-fach-Platin
(121 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. März 1999
2001 Just Enough Education to Perform 35
(4 Wo.)
33
(5 Wo.)
29
(8 Wo.)
1 5-fach-Platin
(104 Wo.)
188
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. April 2001
2003 You Gotta Go There to Come Back 60
(4 Wo.)
39
(14 Wo.)
1 Doppelplatin
(53 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2003
2005 Language. Sex. Violence. Other? 39
(5 Wo.)
50
(2 Wo.)
34
(5 Wo.)
1 Silber
(44 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 2005
2007 Pull the Pin 100
(1 Wo.)
40
(2 Wo.)
1 Gold
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2007
2009 Keep Calm and Carry On 11 Gold
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. November 2009
2013 Graffiti on the Train 69
(1 Wo.)
63
(1 Wo.)
3 Gold
(39 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. März 2013
2015 Keep the Village Alive 49
(1 Wo.)
36
(1 Wo.)
30
(2 Wo.)
1 Gold
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 2015

Kompilationen & Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2006 Live from Dakota 13 Gold
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. April 2006
2008 Decade in the Sun: Best of 2 4-fach-Platin
(146 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. November 2008

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2005 Live from London Erstveröffentlichung: 27. April 2005
2008 Pull the Pin Erstveröffentlichung: 18. Februar 2008
Pass the Buck Erstveröffentlichung: 14. März 2008
2015 Live from the Royal Albert Hall Erstveröffentlichung: 11. September 2015

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1997 Local Boy in the Photograph
Word Gets Around
14
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. März 1997
More Life in a Tramps Vest
Word Gets Around
33
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 1997
A Thousand Trees
Word Gets Around
22
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. August 1997
Traffic
Word Gets Around
20
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1997
1998 The Bartender and the Thief
Performance and Cocktails
3 Silber
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 1998
1999 Just Looking
Performance and Cocktails
4 Silber
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Februar 1999
Pick a Part That's New
Performance and Cocktails
4
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Mai 1999
I Wouldn't Believe Your Radio
Performance and Cocktails
11
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. August 1999
Hurry Up and Wait
Performance and Cocktails
11
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. November 1999
2001 Mr. Writer
Just Enough Education to Perform
5 Silber
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. März 2001
Have a Nice Day
Just Enough Education to Perform
5 Silber
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2001
Step on My Old Size Nines
Just Enough Education to Perform
16
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 2001
Handbags and Gladrags
Just Enough Education to Perform
4 Gold
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Dezember 2001
2002 Vegas Two Times
Just Enough Education to Perform
23
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. April 2002
2003 Madame Helga
You Gotta Go There to Come Back
4
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2003
Maybe Tomorrow
You Gotta Go There to Come Back
3 Silber
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2003
Since I Told You It's Over
You Gotta Go There to Come Back
16
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. November 2003
2004 Moviestar
You Gotta Go There to Come Back
5
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Februar 2004
2005 Dakota
Language. Sex. Violence. Other?
1 Platin
(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Februar 2005
Superman
Language. Sex. Violence. Other?
13
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2005
Devil
Language. Sex. Violence. Other?
11
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. September 2005
Rewind
Language. Sex. Violence. Other?
17
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. November 2005
2007 It Means Nothing
Pull the Pin
12
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 2007
My Friends
Pull the Pin
32
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Dezember 2007
2009 Innocent
Keep Calm and Carry On
54
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2009
2013 Indian Summer
Graffiti on the Train
30
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2013
Graffiti on the Train
Graffiti on the Train
44
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2013
2015 C'est la Vie
Keep the Village Alive
73
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2015
I Wanna Get Lost with You
Keep the Village Alive
78
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2015

Als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2000 Mama Told Me Not to Come
Reload
73
(8 Wo.)
51
(11 Wo.)
4
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 2000
(Tom Jones featuring Stereophonics)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wales Online. 19 Juli 2012. Abgerufen am 18. November 2013
  2. Twitter. 24 September 2012. Abgerufen am 18. November 2013
  3. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stereophonics – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien