Sterntor (Bonn)

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Das Sterntor im August 2008

Das ursprüngliche Sterntor in Bonn wurde um 1244 am Ende der Sternstraße erbaut und war ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Es steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz[1], das Tonnengewölbe aus dem 17. Jahrhundert ist als Bodendenkmal ausgewiesen.[2]

Im Jahr 1898 wurde das als letzte Torburg der ehemaligen Stadtbefestigung verbliebene Tor trotz Intervention durch Kaiser Wilhelm II. abgerissen, um den Verkehrsfluss besser gestalten zu können. (Koordinaten: 50° 44′ 8,8″ N, 7° 5′ 54,1″ O – alter Standort) Erst zwei Jahre später – 1900 – wurde einige Meter versetzt ein Ersatzbauwerk unter gleichem Namen an der Nordseite des Bottlerplatzes geschaffen. Es besteht nur teilweise aus Resten des ehemaligen Sterntors, ansonsten aus Resten der Stadtmauer und eines alten Halbturms. Das Ecktürmchen und der umlaufende Zinnenkranz ordnen es dem damaligen Historismus zu.

In den äußeren Torbogen sind zwei Bildnisse eingefügt, der Gekreuzigte mit Maria und Johannes sowie die „Muttergottes mit sieben Schmerzen“ aus dem Jahr 1650.

2002 gab es am Sterntor die „Lichtblicke“-Installation der Lichtkünstler Regine Vogel/Johannes Dinnebier vom Zentrum für Internationale Lichtkunst.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmalliste der Stadt Bonn, S. 56, Nummer A 2016
  2. Denkmalliste der Stadt Bonn, S. 62, Nummer B 13

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sterntor (Bonn) – Sammlung von Bildern

Koordinaten: 50° 44′ 7″ N, 7° 5′ 55″ O