Stetten (Bodenseekreis)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stetten
Stetten (Bodenseekreis)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stetten hervorgehoben
Koordinaten: 47° 42′ N, 9° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Bodenseekreis
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 4,3 km²
Einwohner: 1028 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 239 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88719
Vorwahl: 07532
Kfz-Kennzeichen: FN
Gemeindeschlüssel: 08 4 35 054
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 18
88719 Stetten
Webpräsenz: www.gemeinde-stetten.de
Bürgermeister: Daniel Heß (CDU)
Lage der Gemeinde Stetten im Bodenseekreis
Bodensee Österreich Schweiz Bayern Bermatingen Daisendorf Deggenhausertal Eriskirch Frickingen Friedrichshafen Hagnau am Bodensee Heiligenberg (Bodenseekreis) Immenstaad am Bodensee Kressbronn am Bodensee Langenargen Markdorf Meckenbeuren Meersburg Neukirch (Bodenseekreis) Oberteuringen Owingen Salem (Baden) Sipplingen Stetten (Bodenseekreis) Tettnang Überlingen Überlingen Uhldingen-Mühlhofen Landkreis Konstanz Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis SigmaringenKarte
Über dieses Bild

Stetten ist die kleinste eigenständige Gemeinde im Bodenseekreis in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Stetten und den Bodensee, im Hintergrund der Seerücken und die Schweizer Alpen
Naturstrand im Stettener Teil des Bodenseeufers

Stetten liegt am Nordufer des Bodensees, etwa zwei Kilometer nordöstlich von Meersburg. Es grenzt zwischen Meersburg-Haltnau und Hagnau auf einer Länge von 1100 Meter direkt an das Bodenseeufer. Dieser Strandabschnitt ist frei zugänglich, naturbelassen mit den typischen runden Kieselsteinen und dem Steilabfall vom Flach- zum Tiefwasser („Felsen“). Ein schmaler Gebüschstreifen trennt den Strand vom Uferweg und den Rebhängen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 752 zugunsten des Klosters St. Gallen unter dem Namen Altstadi erstmals urkundlich erwähnt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stetten ist die kleinste selbständige Gemeinde im Bodenseekreis. Sie hat sich mit der Stadt Meersburg sowie den Gemeinden Daisendorf, Hagnau und Uhldingen-Mühlhofen zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung[2].:

Partei Stimmen Veränderung Stimmen Anzahl Sitze Veränderung Sitze
CDU 48,1 % - 3,5 4 Sitze ± 0
FWV 51,9 % + 3,5 4 Sitze ± 0

Die SPD trat mit keiner eigenen Liste an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau schräggekreuzt ein goldenes Schwert mit einem goldenen Schlüssel mit Dreipassreite und nach oben und außen weisendem Bart.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fasnethäs Waldgeist der Narrengemeinschaft Hasle-Maale

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankreich: Stettens Partnergemeinde ist Mareau-aux-Prés und liegt etwa acht Kilometer südwestlich von Orléans an der Loire.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stetten ist bis heute geprägt von Obst- und Weinbau. Im Sommer spielt auch der Tourismus eine Rolle. Ferner haben Freiberufler und Dienstleister Stetten als Stand- und Wohnort gewählt. Auf Stettener Gebiet am Höhenweg Meersburg - Hagnau liegt ein Weingut, das vom Weinführer Gault-Millau die sehr gute Auszeichnung mit drei Weintrauben erhielt.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stetten liegt an der Bundesstraße 31 zwischen Meersburg und Hagnau. Die Bundesstraße 33 schneidet den Ort in zwei Hälften.

Nur von Stetten aus ist die südlich gelegene Deutsche Kriegsgräberstätte Meersburg-Lerchenberg, die am Höhenweg Meersburg - Hagnau im äußersten Südosten von Meersburg liegt, per Auto zugänglich.

Die Gemeinde gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Derschka: Stetten im Mittelalter. Die frühe Geschichte eines Dorfes im Linzgau (Studien zur Kulturgeschichte Bd. 2). Verlag am Hockgraben, Konstanz 2003, ISBN 3-930680-09-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stetten (Bodenseekreis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt BW-Endgültige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2014
  3. Aktuelle Informationen vom Bodensee, Ausgabe Nordwestliche Uferregion, Juli/August 2008, S. F 36 - F 37