Stettfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stettfeld
Stettfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stettfeld hervorgehoben
Koordinaten: 49° 58′ N, 10° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Ebelsbach
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 11,16 km2
Einwohner: 1151 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96188
Vorwahl: 09522
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 201
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der Verbandsverwaltung: Georg-Schäfer-Str. 56
97500 Ebelsbach
Website: www.vg-ebelsbach.de
Bürgermeister: Alfons Hartlieb jun. (CSU)
Lage der Gemeinde Stettfeld im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild
Dorfplatz mit Rathaus und Pfarrhaus
Katholische Pfarrkirche
Innenraum mit Hauptaltar und Seitenaltären der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Stettfeld

Stettfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in den Haßbergen, nordwestlich von Bamberg. Es existiert nur die Gemarkung Stettfeld und der gleichnamige Ort. Knapp einen Kilometer südwestlich fließt der Main vorbei. Er speist hier zahlreiche Weiher. Nördlich liegt der Gemeindewald Stettfeld. Dort entspringt der Stettfelder Mühlbach, der nach Durchfließen des Ortes in den Main mündet.

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ebelsbach, Lauter, Oberhaid und Eltmann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Stettfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Pressburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

Einwohnerentwicklung[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1840: 0721 Einwohner
  • 1871: 0757 Einwohner
  • 1900: 0670 Einwohner
  • 1925: 0711 Einwohner
  • 1939: 0695 Einwohner
  • 1950: 0995 Einwohner
  • 1961: 0923 Einwohner
  • 1970: 1036 Einwohner
  • 1987: 1024 Einwohner
  • 1991: 1087 Einwohner
  • 1995: 1210 Einwohner
  • 2000: 1294 Einwohner
  • 2005: 1260 Einwohner
  • 2010: 1204 Einwohner
  • 2015: 1145 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Stettfeld hat (ohne Bürgermeister) zwölf Mitglieder.

Parteien / Wählergemeinschaften %
2014
[3]
Sitze
2014
%
2008
[4]
Sitze
2008
%
2002
[5]
Sitze
2002
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern 51,0 6 44,9 5 43,1 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,9 3 24,7 3 39,6 5
Stettfelder Dorfgemeinschaft 28,0 3 30,4 4 17,3 2
gesamt 100,0 12 100,0 12 100,0 12
Wahlbeteiligung in % 76,4 79,8 72,2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Alfons Hartlieb jun. (CSU). Er wurde am 16. März 2014 mit 62,7 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Auf seine beiden Gegenkandidaten Johann Müller (Stettfelder Dorfgemeinschaft) und Nicole Meyer (SPD) entfielen 28,02 bzw. 20,92 % der 697 gültigen Stimmen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 109 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 446. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 20 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 577 Hektar (ha), davon waren 469 ha Ackerfläche und 107 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stettfeld wird von der Staatsstraße 2277 durchquert. Sie führt über Eltmann zur etwa 600 m südlich verlaufenden Autobahn A 70 (Auffahrt AS 12 Eltmann).

Parallel zur A 70 verläuft die Bahnstrecke Bamberg–Würzburg mit einem Bahnhof in Eltmann und Oberhaid.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtung:

  • Kindergärten: Caritas-Kindergarten St. Johannes[6] in der Gartenstraße 7 mit 50 Kindergartenplätzen und 10 Plätzen für Krippen-Kinder.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stettfeld bestehen ein Musik- und ein Gesangverein, die mehrere Konzerte im Jahr geben. Die Theatergruppe Stettfelder Freilichtbühne führt jährlich mindestens ein Theaterstück entweder als Innenstück oder als Freilichtinszenierung im Hof der Alten Mühle auf. Der Geschichtsarbeitskreis Stettfeld betreibt seit 2007 ein Heimatmuseum mit wechselnden Ausstellungen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerischen Landesamt für Statistik: Statistik kommunal 2015 - eine Auswahl wichtiger statistischer Daten: Gemeinde Stettfeld 09 674 201. Hrsg.: Bayerischen Landesamt für Statistik. Bayerisches Landesamt für Statistik, München 31. Juli 2016, S. 28.
  3. Ergebnis der Kommunalwahl 2014
  4. Ergebnis der Kommunalwahl 2008
  5. Ergebnis der Kommunalwahl 2002
  6. Deutscher Caritasverband e.V.: Adresse. 4. November 2014, abgerufen am 18. August 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stettfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien