Steutz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Steutz
Ortswappen von Steutz
Koordinaten: 51° 52′ 36″ N, 12° 4′ 42″ O
Höhe: 63 m
Fläche: 32,29 km²
Einwohner: 850 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39264
Vorwahl: 039244
Steutz (Sachsen-Anhalt)
Steutz
Steutz

Steutz ist ein Ortsteil der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Auf einer Gemeindefläche von 32,29 km² leben 906 Einwohner (Stand August 2012).

Bis zum 31. Dezember 2009 war Steutz eine selbständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Steckby. Am 1. Januar 2010 erfolgte die Eingemeindung nach Zerbst/Anhalt.[2]

Steutz ist Grundschul-Standort (auch für die Nachbarorte Jütrichau und Leps). In Steckby hat eine Staatliche Vogelschutzwarte ihren Sitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturschutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst, 1981

Steutz und Steckby liegen an der mittleren Elbe, südlich von Zerbst/Anhalt und westlich von Dessau-Roßlau. Die Stadt Aken (Elbe) befindet sich auf der gegenüberliegenden Elbseite. Westlich von Steutz entwickelte sich aus dem Naturschutzgebiet „Steckby-Lödderitzer Forst“ – als Biosphärenreservat bereits 1979 von der UNESCO als solches ausgewiesen – das um wesentliche Auengebiete erweiterte Biosphärenreservat Mittelelbe.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Steutz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Steutz war Regina Frens, die seit der Eingemeindung Ortsbürgermeisterin ist.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 6. Oktober 1993 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 43/1993 registriert.

Blasonierung: „In Silber, geteilt von einem blauen Wellenbalken, oben zwei rote, sechsstrahlige Sterne, unten ein Zweig von drei grünen Eichenblättern und zwei grünen Eicheln.“

Die Gemeindefarben zeigen Blau - Grün - Silber (Weiß).

Steutz ist ein alter Ort und wurde erstmals 1266 erwähnt. Seit 1974 gehört zu Steutz der Ortsteil Steckby. Die Auenlandschaft der Elbe in der grünen Weite des ehemaligen Urstromtals ist ein einzigartiger Landschaftstyp. Mit ihren saftigen Wiesen, ihren fast undurchdringlichen Laubwäldern und zahlreichen kleineren und größeren Gewässern bietet sie dem Naturfreund manche botanische und zoologische Besonderheit. Im Wappen werden die beiden Ortsteile durch 2 Sterne, die Elbe durch den blauen Wellenbalken und der Auenwald mit seinen hundertjährigen Eichen durch das Eichenlaub symbolisiert.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge wurde am 15. November 1996 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt.

Die Flagge ist Blau - Weiß längsgestreift. Das Wappen der Gemeinde ist mittig auf die Flagge aufgelegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicolaikirche in Steckby
Steckby: Schönstes Dorf 1998
  • Schauschmiede, eine von der Gemeinde Steutz betriebene Schau-Schmiedewerkstatt.
  • Nicolaikirche in Steckby aus dem 13. Jahrhundert, die erste Radfahrerkirche in Anhalt ist Teil des Lutherweges
  • 1998 wurde Steckby "Schönstes Dorf in Sachsen-Anhalt", 2012 erhielt die Ortschaft Steutz die Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt "Unser Dorf hat Zukunft" in Gold
  • im Rahmen des Bundeswettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" 2013, erlangte Steutz die Auszeichnung in Silber

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fähre der B 187a

Steutz liegt an der Bundesstraße 187a (Zerbst - Köthen), die von Steutz nach Aken (Elbe) via Gierseilfähre über die Elbe führt. Des Weiteren besteht eine Straßenverbindung in den zwölf Kilometer entfernten Dessauer Stadtteil Roßlau (Elbe). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich im neun Kilometer entfernten Zerbst (Bahnlinie MagdeburgDessau) bzw. in Aken (Anschlussbahn nach Köthen).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steutz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.stadt-zerbst.de/de/steutz/steutz.html
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010