Stickenbüttel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stickenbüttel
Stadt Cuxhaven
Wappen von Stickenbüttel
Koordinaten: 53° 52′ 26″ N, 8° 39′ 11″ O
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 3,12 km²[1]
Einwohner: 1023 (19. Mai 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 328 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1935
Postleitzahl: 27476
Vorwahl: 04721
DuhnenDöseStickenbüttelCuxhavenSüderwisch-WesterwischGroden (Cuxhaven)LüdingworthAltenbruchHolte-SpangenSahlenburgAltenwaldeBerensch-ArenschKarte
Über dieses Bild
Lage von Stickenbüttel in Cuxhaven
Luftaufnahme mit Windeichenweg und Dorfstraße
Luftaufnahme mit Windeichenweg und Dorfstraße

Stickenbüttel ist ein Stadtteil der Stadt Cuxhaven in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stickenbüttel befindet sich im Westen des Stadtgebietes im Hinterland der an der Nordsee gelegenen Kurorte Döse, Duhnen und Sahlenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden Arensch, Berensch, Cuxhaven, Döse, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Ritzebüttel, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch gehörten bis 1864 dem hamburgischen Amt Ritzebüttel und danach der Landherrenschaft Ritzebüttel an. 1926 gingen die Gemeinden Arensch, Berensch, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch in der Landherrenschaft Hamburg auf. Durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Eingemeindung der Landgemeinden Groden, Westerwisch, Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen und Neuwerk mit Scharhörn vom 6. Februar 1935 wurden diese mit Wirkung zum 1. März 1935 dem Gebiet der Stadt Cuxhaven zugeordnet, die wiederum am 1. April 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von Hamburg an den Regierungsbezirk Stade der preußischen Provinz Hannover überging.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1866 1871 1910 2018
Einwohner 164 155 389 1023

(Quellen: 1866–1871,[1] 1910,[4] 2018[2])

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird Stickenbüttel vom Cuxhavener Stadtrat vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl sich auch in Stickenbüttel Ferienwohnungen und Touristenunterkünfte befinden, hat sich hier im Gegensatz zu den direkt an der Küste gelegenen Nachbarorten noch ein regionstypischer Ortskern erhalten.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Baudenkmale in Stickenbüttel

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

  • Karl Waller (1892–1963), Lehrer und Heimat- und Vorgeschichtsforscher des Elbe-Weser-Raumes, Kulturpfleger der Stadt Cuxhaven, unter seiner Leitung fanden Ausgrabungen und Notbergungen u. a. in Stickenbüttel statt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stickenbüttel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bureau der Steuer-Deputation (Hrsg.): Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Otto Meissner Verlag, Hamburg 1875, S. 80 (Digitalisat in Google Books [abgerufen am 8. Juli 2019]).
  2. a b Heike Leuschner: Die Ortsteile im Überblick. Zwölf auf einen Streich. In: Nordsee-Zeitung. 19. Mai 2018, S. 31.
  3. Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen. Art. 1 (RGBl. 1937 I S. 91). In: www.verfassungen.de. 26. Januar 1937, archiviert vom Original am 6. September 2017; abgerufen am 15. Oktober 2018.
  4. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landherrenschaft Ritzebüttel. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 8. Juli 2019.