Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

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Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus
Rechtsform: Stiftung des öffentlichen Rechts
Zweck: Zeitgeschichtliche Forschung und politische Bildung
Vorsitz: Isabel Fezer
Kuratorium: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Stiftungsrat: Frank Bösch
Geschäftsführung: Thomas Hertfelder
Bestehen: seit 1994
Bilanzsumme: 1,1 Mio. Euro (2016)
Mitarbeiterzahl: Ernst Wolfgang Becker, Kristian Buchna, Christiane Ketterle, Gudrun Kuip
Sitz: Breitscheidstr. 48
70176 Stuttgart
Website: Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

kein Stifter angegeben

Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus wurde 1994 durch ein Gesetz des Deutschen Bundestages als bundesunmittelbare, überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart gegründet. Sie gehört zu den sechs sogenannten Politikergedenkstiftungen des Bundes und betreibt zeitgeschichtliche Forschung und politische Bildung. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Leben und Werk des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss (1884–1963). In dessen ehemaligem Stuttgarter Domizil, dem Theodor-Heuss-Haus, unterhält die Stiftung eine öffentliche Erinnerungsstätte. In ihrer Forschungs- und Bildungsarbeit konzentriert sich die Stiftung auf die Geschichte der Demokratie und des Parlamentarismus, des Liberalismus, der Verfassungen und der politischen Repräsentation in Deutschland im 20. Jahrhundert.

Stiftungszweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung wurde am 27. Mai 1994 durch ein Gesetz des Deutschen Bundestages als bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts errichtet. Sie hat die Aufgabe, die Erinnerung an das Wirken des ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss, zu wahren und „einen Beitrag zum Verständnis der jüngeren Geschichte sowie der Entstehung der Bundesrepublik Deutschland zu leisten“. Ferner ist der Stiftung aufgetragen, den „Nachlass Theodor Heuss zu sammeln, zu pflegen, zu verwalten und für die Interessen der Allgemeinheit in Wissenschaft, Bildung und Politik auszuwerten.“[1]

Gremien, Mitarbeiter, Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung verfügt über drei Gremien: ein fünfköpfiges Kuratorium, ein aus drei Mitgliedern bestehender Vorstand sowie ein Beirat, der sich aus bis zu 15 Wissenschaftlern zusammensetzt.[2] Dem Kuratorium gehören aktuell Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Vorsitzende), Ludwig Theodor Heuss (stellvertretender Vorsitzender), Christian Lange, Karin Maag und Fritz Kuhn an. Vorstandsmitglieder sind Isabel Fezer als Vorsitzende, Thomas Hertfelder als stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer sowie Kai-Andreas Otto. Im Beirat sitzen derzeit Michele Barricelli, Frank Bösch (Vorsitzender), Monika Flacke, Philipp Gassert, Dominik Geppert, Ewald Grothe, Jens Hacke, Michael Hollmann, Gabriele Metzler (stellvertretende Vorsitzende), Ursula Münch, Gisela Riescher, Andreas Rödder, Andreas Schulz und Elke Seefried.

Die operative Arbeit der Stiftung leitet ein hauptamtlicher Geschäftsführer, der zugleich dem Vorstand angehört. Seit 1997 ist der Historiker Thomas Hertfelder als Gründungsgeschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus tätig. Bei der Stiftung arbeiten 12 Beschäftigte, die unterstützt werden von ehrenamtlichen und studentischen Mitarbeitern.[3]

Die Stiftung wird aus dem Haushalt des Bundes finanziert und untersteht der Rechtsaufsicht der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Für ausgewählte Projekte wirbt die Stiftung Spenden ein. Die Stiftung ist berechtigt, Zustiftungen anzunehmen.

Das Theodor-Heuss-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodor-Heuss-Haus

Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident zog sich Theodor Heuss im Herbst 1959 in sein neu erbautes Einfamilienhaus auf den Stuttgarter Killesberg zurück. Er lebte dort – seine Frau Elly Heuss-Knapp war bereits 1952 verstorben – in einem bildungsbürgerlichen Ambiente, schrieb an seinen Memoiren und beantwortete große Massen an Briefen, die ihn aus der Bevölkerung erreichten. Am 12. Dezember 1963 starb der Altbundespräsident in seinem letzten Domizil.

Die Stiftung erwarb das Haus 1995 und ließ es in den Jahren 1999 bis 2001 auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs nach den Plänen des Büros Behnisch & Partner zu einer öffentlichen Erinnerungsstätte umgestalten. Am 8. März 2002 eröffnete der damalige Bundespräsident Johannes Rau das Theodor-Heuss-Haus im Rahmen eines Festaktes.[4] Im Oktober 2016 wurde die 150.000. Besucherin des Theodor-Heuss-Hauses begrüßt.[5]

Im Erdgeschoss können drei original möblierte Wohnräume (Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Esszimmer) kostenlos besichtigt werden.[6] Im Gartengeschoss des Hauses führt eine ständige Ausstellung auf rund 200 Quadratmetern das Leben und Werk von Theodor Heuss und seiner Frau Elly Heuss-Knapp vor Augen.[7] Neben mehreren Themenführungen[8] besteht ein museumspädagogisches Angebot insbesondere für Schulen, über das eine museumspädagogische Broschüre informiert.[9]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauerausstellung im Gartengeschoss des Heuss-Hauses

Neben der ständigen Ausstellung, die unter dem Titel „Theodor Heuss. Publizist – Politiker – Präsident“ in fünf Abschnitten die Frage diskutiert, wie Theodor Heuss und seine Frau mit den Anfechtungen des Zeitalters der Extreme umgegangen sind, präsentiert die Stiftung in regelmäßigen Abständen kleinere Sonderausstellungen zu ausgewählten Themen der Zeitgeschichte.[10] Unter dem Titel „Demokratie als Lebensform“ entleiht die Stiftung zudem seit Sommer 2014 eine von ihr konzipierte Wanderausstellung, die farbig und interaktiv in einem modulartigen Aufbau das Leben von Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp präsentiert.[11]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro Jahr führt die Stiftung rund 40 Veranstaltungen durch, von denen die meisten im Theodor-Heuss-Haus stattfinden, darunter Vorträge, Seminare, Workshops, Buchvorstellungen und Podiumsdiskussionen.[12] In ihrer sogenannten Schwerpunktreihe[13] behandelt die Stiftung im zweijährigen Turnus Themen von aktueller gesellschaftlicher und politischer Relevanz. Für die bisherigen Reihen „Modell Deutschland“, „Reden über die Republik“, „Deutsche Integrationsgeschichten“, „Demokratie in der Krise“, „Ungleichheiten“ und „Politik als Beruf“ konnte die Stiftung prominente und international ausgewiesene Experten gewinnen, darunter Marianne Birthler, Peter Bofinger, Heinz Bude, Wolfgang Huber, Jürgen Kaube, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Hans Leyendecker, Christian Lindner, Friedrich Merz, Rita Süssmuth[14], Christian Wulff[15] und Robert Zollitsch. In den Theodor-Heuss-Kolloquien bearbeitet die Stiftung in Zusammenarbeit mit geschichts- und politikwissenschaftlichen Experten Themen und Fragestellungen der aktuellen Zeitgeschichtsforschung. Den Abschluss des Programmjahres bildet jeweils die Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung, die die Stiftung im Dezember in Kooperation mit der Universität Stuttgart ausrichtet.

Theodor-Heuss-Schülerpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die gesellschaftliche Orientierungsfunktion des Schulfaches Geschichte zu unterstreichen, lobt die Stiftung seit 2009 den Theodor-Heuss-Schülerpreis aus. Prämiert werden besondere Leistungen im Fach Geschichte, die von Schülern der nach Theodor Heuss oder Elly Heuss-Knapp benannten Schulen in Baden-Württemberg erbracht wurden. Die Verleihung findet jeweils im Juli vor Beginn der Sommerferien statt.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitgeschichtliche Forschung gehört zu den zentralen Aufgaben der Stiftung. Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • die Geschichte von Demokratie und Liberalismus in Deutschland im 20. Jahrhundert
  • die Biographien von Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp einschließlich der Erarbeitung wissenschaftlicher Quelleneditionen
  • die Geschichte des Bildungsbürgertums in Deutschland
  • die Geschichte des Parlamentarismus und der Formen politischer Repräsentation und Ästhetik in Deutschland im 20. Jahrhundert
  • die Rolle von Staatsoberhäuptern
  • die Analyse der Erinnerungskultur

Die Stiftung dokumentiert die Ergebnisse ihrer Forschung in Publikationen im Rahmen ihrer Schriftenreihen sowie in Fachzeitschriften und anderen Medien des zeitgeschichtlichen Forschungsdiskurses.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung gibt drei Publikationsreihen heraus. In der Reihe „Zeithistorische Impulse“ (bis 2016: „Wissenschaftliche Reihe der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus“) veröffentlicht die Stiftung die Ergebnisse der Theodor-Heuss-Kolloquien sowie Monographien zur zeitgeschichtlichen Forschung. Die „Kleine Reihe“ wendet sich an eine breitere, historisch interessierte Öffentlichkeit und dokumentiert ausgewählte Vorträge und kleinere Studien zur Zeitgeschichte. Unter dem Titel „Theodor Heuss. Stuttgarter Ausgabe“ gibt die Stiftung eine wissenschaftliche Edition der Briefe, Reden und Schriften von Theodor Heuss heraus. Die Reihe „Briefe“ ist mit acht Bänden, die zwischen 2009 und 2014 erschienen sind und eine kommentierte Auswahl aus den rund 60.000 von Heuss verfassten Briefen bieten, mittlerweile abgeschlossen.[16]

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung verfügt über eine kleine Forschungsbibliothek, in der die Werke von und über Theodor Heuss sowie Elly Heuss-Knapp gesammelt werden, darüber hinaus vor allem Überblickswerke und Forschungen zur Geschichte des Bürgertums, des Liberalismus, der Politik- und Verfassungsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Die Benutzung der Bibliothek (Präsenzbibliothek) steht allen Interessierten offen.[17]

Dokumentation, Depot und Archiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Bild-, Film- und Schalldokumentation sammelt und bewahrt die Stiftung Medienmaterial zu Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp. Diese Dokumente sind ebenso wie die Einheiten des Objektdepots digital erfasst. Das Schriftgutarchiv stellt seinen Benutzern den auf verschiedene Archive verteilten, sehr umfangreichen Nachlass von Theodor Heuss zusammengeführt in mikroverfilmter Form zur Verfügung, dazu die Akten des Bundespräsidialamts aus der Amtszeit Heuss sowie ausgewählte Zeitschriften.[18]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stuttgarter Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodor Heuss: Aufbruch im Kaiserreich. Briefe 1892–1917. hrsg. und bearb. von Frieder Günther. K. G. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-44136-3.
  • Theodor Heuss: Bürger der Weimarer Republik. Briefe 1918–1933. hrsg. u. bearb. von Michael Dorrmann. K. G. Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-25122-1.
  • Theodor Heuss: In der Defensive. Briefe 1933–1945. hrsg. und bearb. von Elke Seefried. K. G. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-44129-5.
  • Theodor Heuss: Erzieher zur Demokratie. Briefe 1945–1949. hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker. K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-25125-2.
  • Theodor Heuss: Der Bundespräsident. Briefe 1949–1954. hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker, Martin Vogt und Wolfram Werner. de Gruyter, Berlin/ New York 2012, ISBN 978-3-11-023236-3.
  • Theodor Heuss: Der Bundespräsident. Briefe 1954–1959. hrsg. und bearb. von Ernst Wolfgang Becker, Martin Vogt und Wolfram Werner. de Gruyter, Berlin/ New York 2013, ISBN 978-3-11-029842-0.
  • Theodor Heuss: Hochverehrter Herr Bundespräsident! Der Briefwechsel mit der Bevölkerung 1949–1959. hrsg. und bearb. von Wolfram Werner. de Gruyter, Berlin/ New York 2010, ISBN 978-3-11-023235-6.
  • Theodor Heuss: Privatier und Elder Statesman. Briefe 1959–1963. hrsg. und bearb. von Frieder Günther. de Gruyter, Berlin/ New York 2014, ISBN 978-3-598-25129-0.

Wissenschaftliche Reihe/Zeithistorische Impulse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Hertfelder, Jürgen C. Heß (Hrsg.): Streiten um das Staatsfragment. Theodor Heuss und Thomas Dehler berichten von der Entstehung des Grundgesetzes. Mit einer Einleitung von Michael F. Feldkamp. Bearb. von Patrick Ostermann und Michael F. Feldkamp (= Wissenschaftliche Reihe. 1). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-05220-4.
  • Eberhard Jäckel, Horst Möller, Hermann Rudolph (Hrsg.): Von Heuss bis Herzog. Die Bundespräsidenten im politischen System der Bundesrepublik (= Wissenschaftliche Reihe. 2). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-05221-2.
  • Gangolf Hübinger, Thomas Hertfelder (Hrsg.): Kritik und Mandat. Intellektuelle in der deutschen Politik (= Wissenschaftliche Reihe. 3). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2000, ISBN 3-421-05222-0.
  • Ulrich Baumgärtner: Reden nach Hitler. Theodor Heuss – die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (= Wissenschaftliche Reihe. 4). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2001, ISBN 3-421-05553-X.
  • Ernst Wolfgang Becker, Thomas Rösslein (Hrsg.): Politischer Irrtum im Zeugenstand. Die Protokolle des Untersuchungsausschusses des Württemberg-Badischen Landtags aus dem Jahre 1947 zur Zustimmung zum „Ermächtigungsgesetz“ vom 23. März 1933 (= Wissenschaftliche Reihe. 5). Deutsche Verlags-Anstalt, München 2003, ISBN 3-421-05793-1.
  • Hans Vorländer (Hrsg.): Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung (= Wissenschaftliche Reihe. 6). Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2003, ISBN 3-421-05794-X.
  • Wolfgang Hardtwig, Erhard Schütz (Hrsg.): Geschichte für Leser. Populäre Geschichtsschreibung in Deutschland im 20. Jahrhundert (= Wissenschaftliche Reihe. 7). Deutsche Verlags-Anstalt, München 2003, ISBN 3-515-08755-9.
  • Frieder Günther: Heuss auf Reisen. Die auswärtige Repräsentation der Bundesrepublik durch den ersten Bundespräsidenten (= Wissenschaftliche Reihe. 8). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08819-9.
  • Andreas Wirsching, Jürgen Eder (Hrsg.): Vernunftrepublikanismus in der Weimarer Republik. Politik, Literatur, Wissenschaft (= Wissenschaftliche Reihe. 9). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-09110-6.
  • Angelika Schaser, Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.): Liberalismus und Emanzipation. In- und Exklusionsprozesse im Kaiserreich und in der Weimarer Republik (= Wissenschaftliche Reihe. 10). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09319-4.
  • Werner Plumpe, Joachim Scholtyseck (Hrsg.): Der Staat und die Ordnung der Wirtschaft. Vom Kaiserreich bis zur Berliner Republik (= Wissenschaftliche Reihe. 11). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-515-10142-4.
  • Anselm Doering-Manteuffel, Jörn Leonhard (Hrsg.): Liberalismus im 20. Jahrhundert (= Wissenschaftliche Reihe. 12). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-515-11072-3.
  • Frank Bösch, Thomas Hertfelder, Gabriele Metzler (Hrsg.): Grenzen des Neoliberalismus. Der Wandel des Liberalismus im späten 20. Jahrhundert (= Zeithistorische Impulse. 13). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-515-12085-2.
  • Wolfgang Hardtwig: Freiheitliches Bürgertum in Deutschland. Der Weimarer Demokrat Eduard Hamm zwischen Kaiserreich und Widerstand (= Zeithistorische Impulse. 14). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-515-12094-4.

Kleine Reihe (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Hertfelder (Hrsg.): Machen Männer noch Geschichte? Das Stuttgarter Theodor-Heuss-Haus im Kontext der deutschen Gedenkstättenlandschaft (= Kleine Reihe. 2). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 1998, ISBN 3-9805979-4-6.
  • Parlamentarische Poesie. Theodor Heuss: Das ABC des Parlamentarischen Rates / Carlo Schmid: Parlamentarische Elegie im Januar. Einleitung und Kommentar von Gudrun Kruip (= Kleine Reihe. 4). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 1999, ISBN 3-9805979-6-2.
  • Ernst Wolfgang Becker: Ermächtigung zum politischen Irrtum. Die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz von 1933 und die Erinnerungspolitik im ersten württemberg-badischen Untersuchungsausschuss der Nachkriegszeit (= Kleine Reihe. 8). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2001, ISBN 3-9807404-0-4.
  • Thomas Hertfelder (Hrsg.): In Presidents we trust. Die amerikanischen Präsidenten in der Erinnerungspolitik der USA (= Kleine Reihe. 15). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2005, ISBN 3-9807404-9-8.
  • Thomas Hertfelder: Von Naumann zu Heuss. Über eine Tradition des sozialen Liberalismus in Deutschland (= Kleine Reihe. 29). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-942302-03-6.
  • Joachim Gauck: Mehr Bürgergesellschaft wagen. Über repräsentative Demokratie, Bürgersinn und die Notwendigkeit des Erinnerns (= Kleine Reihe. 30). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-942302-06-7.
  • Jutta Allmendinger, Ellen von den Driesch: Mythen – Fakten – Ansatzpunkte. Dimensionen sozialer Ungleichheit in Europa (= Kleine Reihe. 31). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-942302-08-1.
  • Ulrich Herbert: In der neuen Weltordnung. Zur deutschen Geschichte seit 1990 (= Kleine Reihe. 32). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-942302-09-8.
  • Kristian Buchna: Im Schatten des Antiklerikalismus. Theodor Heuss, der Liberalismus und die Kirchen (= Kleine Reihe. 33). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-942302-10-4.
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Bedrohte Freiheit. Der liberale Rechtsstaat in Zeiten von Terrorismus und Rechtspopulismus (= Kleine Reihe. 34). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-942302-11-1.
  • Frank Bösch: Politik als Beruf. Zum Wandel einer beschimpften Profession seit 1945 (= Kleine Reihe. 35). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-942302-13-5.
  • Herfried Münkler: Die neuen Kriege. Zur Wiederkehr eines historischen Musters (= Kleine Reihe. 36). Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-942302-14-2.

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Hertfelder (Hrsg.): Heuss im Profil. Vorträge und Diskussionen zum Eröffnungsfestakt der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus am 29./30. November 1996. Mit Beiträgen von Ralf Dahrendorf, Jürgen C. Heß, Hans Peter Mensing u. a. Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 1997, ISBN 3-9805979-2-X.
  • Thomas Hertfelder: Bücher und ihre Geschichten. Zur historisch-politischen Privatbibliothek von Theodor Heuss. Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2002, ISBN 3-9807404-2-0.
  • Thomas Hertfelder, Christiane Ketterle (Hrsg.): Theodor Heuss. Publizist – Politiker – Präsident. Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart 2003, ISBN 3-9807404-4-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesgesetzblatt. (PDF) Abgerufen am 24. August 2018.
  2. Gremien (Homepage der Stiftung). 21. August 2018, abgerufen am 24. August 2018.
  3. Jahresbericht 2016 der Stiftung. (PDF) Abgerufen am 24. August 2018.
  4. Thomas Hertfelder, Christiane Ketterle: Theodor Heuss. Publizist, Politiker, Präsident. Hrsg.: Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Stuttgart 2003, ISBN 3-9807404-4-7, S. 22–23.
  5. Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart-Nord: Der 150 000. Besucher für „dem Heuss sein Häusle“. In: stuttgarter-nachrichten.de. (stuttgarter-nachrichten.de [abgerufen am 24. August 2018]).
  6. Wohnräume (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  7. Ständige Ausstellung (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  8. Führungsangebot (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  9. Museumspädagogische Broschüre. (PDF) Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, abgerufen am 24. August 2018.
  10. Sonderausstellungen (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  11. Demokratie als Lebensform. Eine Wanderausstellung zu Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  12. Veranstaltungsübersicht (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  13. Informationen zur Schwerpunktreihe (Homepage der Stiftung). Abgerufen am 24. August 2018.
  14. YouTube-Video der Podiumsdiskussion vom 24. Oktober 2017 mit Rita Süssmuth, Susanne Gaschke und Ernst Wolfgang Becker zum Thema "Seiteneinsteiger in der Politik". Abgerufen am 24. August 2018.
  15. YouTube-Video der Podiumsdiskussion vom 11. April 2018 mit Christian Wulff, Hans Leyendecker und Kristian Buchna zum Thema "Fehltritt verboten? Empörungskultur und politische Öffentlichkeit". Abgerufen am 24. August 2018.
  16. Publikationen der Stiftung. Abgerufen am 24. August 2018.
  17. Bibliothek der Stiftung. Abgerufen am 24. August 2018.
  18. Archiv der Stiftung. Abgerufen am 24. August 2018.