Stiftung für Ökologie und Demokratie

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Stiftung für Ökologie und Demokratie
Logo der Stiftung für Ökologie und Demokratie.svg
Gründung 12. September 1992
Gründer Hans-Joachim Ritter
Sitz Rülzheim
Schwerpunkt Ökologie
Methode Seminare, Neugründungen
Aktionsraum Deutschland
Website www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/

Die Stiftung für Ökologie und Demokratie ist eine gemeinnützige Organisation, ein auf Bundesebene von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) anerkannter Träger der politischen Bildung,[1] der sich vor allem für Umwelt und die politische Ökologie einsetzt. Ein thematischer Schwerpunkt ist die Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft. Deshalb hat die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. ihren Gründungstag (12. September 1992) zum Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft erklärt. Ihr Vorsitzender ist seit ihrer Gründung der ehemalige ÖDP-Bundesvorsitzende Hans-Joachim Ritter.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Januar 2003 hat die Stiftung die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz (EA) gegründet, um „mit guten Partnern Projekte der Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien zu realisieren, aber auch durch Messen, Veranstaltungen und Energieberatungen die Bevölkerung zu sensibilisieren“[2] Darüber hinaus bietet sie Tagungen und Veranstaltungen an.[3] Die Stiftung für Ökologie und Demokratie unterstützt unter anderem den jährlich stattfindenden Marsch für das Leben in Berlin.[4]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuratorium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder des Kuratoriums[5] sind:

  • Günter Nooke
  • Franz Josef Radermacher
  • Josef Riegler
  • Hans-Joachim Ritter
  • Kai Schlegelmilch, Berlin, früher Referent für Klimaschutz und Ökologische Steuerreform im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, danach im dortigen Europareferat und seit Mitte 2007 für Erneuerbare Energien im Ministerium tätig. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Forums Ökologische-Soziale Marktwirtschaft und berät im Auftrag der GTZ verschiedene Staaten wie China und Vietnam bei der Einführung einer Ökologischen Steuer- und Finanzreform.

Verstorbene Kuratoriums-Mitglieder:

Gestiftete Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europäischer Friedenspreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Europäische Friedenspreis wird seit 2004 jährlich an eine Persönlichkeit der Politik vergeben, die sich in besonderer Weise um den Weltfrieden verdient gemacht hat.

Bisherige Preisträger sind:[6]

Umweltpreis „Goldener Baum“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Auszeichnung, bestehend aus einer Urkunde und einer Anstecknadel in Form eines goldenen Baumes, wird seit 1998 jährlich an eine Persönlichkeit verliehen, die sich in den Themenfeldern Ökologie und Demokratie in ganz besonderer Weise profiliert hat. Der Preis soll ein gutes ökologisches Vorbild würdigen.

Bisherige Preisträger sind:[6]

„Ökologia“-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Preis wird verliehen an Unternehmen, die ökologisch produzieren oder ökologische Produkte herstellen. Bisherige Preisträger:[6]

  • 2002: Klemens Osika, Inhaber der Firma Osika GmbH
  • 2003: LUWOGE, seit 2014 BASF Wohnen + Bauen, Ludwigshafen
  • 2004: GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Mannheim
  • 2005: GAG Ludwigshafen
  • 2006: WBG Wohnungsbaugesellschaft Neustadt a. d. Weinstraße mbH
  • 2007: geox GmbH und Bestec GmbH für das Geothermiekraftwerk Landau
  • 2008: Klaus Becher
  • 2009: juwi, Wörrstadt
  • 2010: Mainau GmbH
  • 2011: Steinbeis Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik, Stuttgart, und EGS-Plan
  • 2012: Stadtwerke Speyer GmbH
  • 2013: Alfred Theodor Ritter, Chef der Firma Paradigma und von Ritter Sport-Schokolade
  • 2014: Gutshof Ziegelhütte, Klima-Hotel

Ökologia – Botschafterin der Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung vergibt jährlich die Funktion der „Ökologia“. Als Botschafterin der Ökologie wird seit dem Jahre 2001 jährlich „eine Frau mit Ausstrahlung und Kompetenz als Repräsentantin der Ökologie“[7] berufen. Die Person übergibt im Folgejahr jährlich den gleichnamigen Preis.

Bisherige Preisträgerinnen:[7]

  • 2001: Klaudia Martini, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz
  • 2002: Ilka Wedekind, Abteilungsleiterin im Landesamt für Umwelt- und Naturschutz und Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • 2003: Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung für Ökologie u. Demokratie e.V.
  • 2004: Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz
  • 2005: Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein
  • 2006: Angelika Zahrnt, BUND-Bundesvorsitzende
  • 2007: Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg[8]
  • 2008: Bettina Bernadotte, Geschäftsführerin der Mainau GmbH
  • 2009: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn
  • 2010: Jacqueline Kraege, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Umweltministerium
  • 2011: Claudia Kemfert, Professorin an der Hertie-School, Berlin und Leiterin der Abt. Energie, Verkehr, Umwelt des DIW Berlin
  • 2012: Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
  • 2013: Philippa Rath, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen
  • 2014: Theresia Riedmaier, Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße
  • 2015: Claudia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA)
  • 2016: Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz[9]
  • 2017: Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz
  • 2018: Sabine Kauffmann, Mitgründerin und Geschäftsführerin bio verlag gmbh, Aschaffenburg (Schrot & Korn Naturkostmagazin, BioHandel)
  • 2019: Ursula Sladek, Mitgründerin und Leiterin der EWS Elektrizitätswerke Schönau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homepage der Stiftung

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.bpb.de/partner/foerderung/160613/stiftung-fuer-oekologie-und-demokratie-e-v
  2. http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/
  3. http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/veranstaltungen-2/
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.marsch-fuer-das-leben.de
  5. http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/kuratorium-2/
  6. a b c d e http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/preisverleihungen/
  7. a b http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/w/oekologia/
  8. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/stabwechsel-bei-der-stiftung-fuer-oekologie-und-demokratie-e-v/
  9. https://termindienst.pressetext.com/eventdetails/127025