Stijn Streuvels

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Stijn Streuvels mit Enkel- und Urenkelkindern

Stijn Streuvels war das Pseudonym des sehr produktiven flämischen Schriftstellers Frank Lateur (* 3. Oktober 1871 in Heule, einem zu Kortrijk gehörenden Dorf; † 15. August 1969 in Ingooigem, einer Teilgemeinde von Anzegem). Seine Werke beschäftigen sich meist mit dem Schicksal armer Bauern in Flandern. Er gehörte 1935/1936 mit René de Clercq und Cyriel Verschaeve zu den ersten flämischen Schriftstellern, die den nationalsozialistisch inspirierten Rembrandt-Preis für ihre Verdienste um das „niederländisch-niederdeutsche Volkstum“ erhielten.

Streuvels erhielt den Titel eines Ehrendoktors an den Universitäten Löwen, Münster[1] und der Universität Pretoria zur Apartheidszeit.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ernte. Eine Erzählung. Insel, Leipzig 1917
  • Quertreiber am Werk. Erzählungen. Deutsche Volksbücher, Stuttgart 1942

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Verfilmung (Regie: Boleslav Barlog) von 1943 seines Romans Der Flachsacker spielte Streuvels eine kleine Rolle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. pallas.cegesoma.be: Foto der Verleihungsurkunde v. 3. Oktober 1941 (abgerufen am 12. Mai 2015)