Stinstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stinstedt
Stinstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stinstedt hervorgehoben
Koordinaten: 53° 40′ N, 8° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Börde Lamstedt
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 30,1 km2
Einwohner: 558 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21772
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 052
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schützenstrasse 20
21769 Lamstedt
Webpräsenz: www.stinstedt.de
Bürgermeister: Klaus Steffens (Bürgerliste Stinstedt)
Lage der Gemeinde Stinstedt im Landkreis Cuxhaven
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Luftbild

Die Gemeinde Stinstedt (plattdeutsch Stinst) ist Mitglied des Gemeindeverbandes Samtgemeinde Börde Lamstedt im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Stinstedt auch die Orte St. Joost, Neubachenbruch und Moorausmoor.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der renaturierte Stinstedter See liegt südwestlich vom Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sankt Joost bestand eine dem heiligen Jodokus geweihte Wallfahrtskapelle, die 1367 erstmals erwähnt wird und die bis zur Reformation der Gegend viele Wallfahrer anzog. Sie wurde 1541 abgebrochen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Moorausmoor und Neubachenbruch eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 823 742 640 615 603 560 567 546 535 549 531

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich Moorausmoor und Neubachenbruch[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Stinstedt besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Bürgerliste Stinstedt 79,72 % 7
Wählergemeinschaft Neubachenbruch 20,27 % 2

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 75,95 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Klaus Steffens (Bürgerliste Stinstedt) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein silberner bärtiger Mann in blauem ponchoartigen Pilgermantel, blauem Pilgerhut und blauen Schuhen, in der rechten Hand ein goldener Pilgerstab mit Kugelknauf, in der linken eine goldene Jakobsmuschel und zur Linken seiner Füße eine große goldene Blattkrone.“

Der Mann im Wappen ist der heilige Einsiedler und Pilger Jodokus, der Namenspatron der früheren Wallfahrtskapelle St. Joost, mit den Attributen Stab, Jakobsmuschel und Krone (Hinweis auf seine adelige Herkunft).

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sagen und Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hase webt[8]
  • Die Kapelle von St. Joost[8]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stinstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 243.
  3. LSKN-Online
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 11. Februar 2017.
  5. a b Gemeinde Stinstedt – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016; abgerufen am 11. Februar 2017.
  7. Rat der Gemeinde Stinstedt, abgerufen am 11. Februar 2017
  8. a b Männer vom Morgenstern: „Hake Betken siene Duven“. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. Bremerhaven 1999. ISBN 3-931771-16-4