Stoderzinken

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Stoderzinken
Stoderzinken

Stoderzinken

Höhe 2048 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Kemetgebirge, Dachsteingebirge
Dominanz 3,6 km → Mitterspitze
Schartenhöhe 318 m ↓ Haxberg
Koordinaten 47° 27′ 33″ N, 13° 49′ 43″ OKoordinaten: 47° 27′ 33″ N, 13° 49′ 43″ O
Stoderzinken (Steiermark)
Stoderzinken
Gestein Dachsteinkalk
Alter des Gesteins NoriumRhaetium
Erschließung Stoderzinken Alpenstraße
Das Friedenskircherl

Der Stoderzinken ist ein 2048 m ü. A. hoher Berg bei Gröbming im Kemetgebirge. Er ist über die 12 km lange Stoderzinken Alpenstraße von Gröbming erschlossen. In seiner steilen Südflanke befindet sich das Friedenskircherl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1846 wurde ein Kohlevorkommen am Berg entdeckt.
  • 1892 wurde auf Veranlassung von Emil Ritter von Horstig d’Aubigny der erste Karrenweg von Sträflingen errichtet und nach der Fertigstellung wurde der Kohlebergbau eröffnet.
  • 1902 ließ Horstig das Friedenskircherl erbauen. Im selben Jahr besuchte auch Peter Rosegger den Stoderzinken.
  • 1906 wurde der Bergbau eingestellt.
  • 1959 bis 1962 wurde, auf Initiative von Franz Seebacher und Julius Steiner, die Alpenstraße erbaut.
  • 1963 eröffnete man den ersten Lift für den Skibetrieb.
  • 1982 gab die österreichische Post eine Dauermarke mit dem Friedenskircherl im Rahmen der Serie Landschaften aus Österreich heraus.[1]
  • 2005 wurde der Abenteuerpark Gröbming am Fuß des Stoderzinkens in Betrieb genommen.
  • 2013 wurde am Stoderzinken die größte Seilgleit-Fluganlag-Anlage (Zipline) Europas eröffnet.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berg ist in die Urlaubsregion Schladming–Dachstein eingebunden

Abenteuerpark Gröbming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wald-Kletterpark für die ganze Familie liegt direkt an der Stoderzinkenstraße und besitzt 18 verschiedene Parcours mit einer Kletterlänge von 2000 m.

Zipline Stoderzinken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Länge der 4 parallelen Drahtseile über zwei Sektionen beträgt 2500 m und es wird dabei ein Höhenunterschied von 600 m überwunden. Der größte Bodenabstand in der 1. Sektion beträgt 161 m. Fluggeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h werden im 2. Abschnitt erreicht.

Skigebiet Stoderzinken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stoderzinken verfügt über 4 Liftanlagen mit 6 Pisten, die eine Länge von 8 km aufweisen. Des Weiteren gibt es ein Kinder-Schneeland und eine permanente Rennstrecke sowie eine Snowtubing-Strecke. Die Liftanlagen gehören zum Skiverbund Ski amadé. Nach der Saison 2017/18 musste der Skibetrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Stoderparkplatz (1829 m) führt ein 19,5 km langer Rundwanderweg über den Gipfel und die Grafenbergalm.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Briefmarke anlässlich des 80jährigen Jubiläums abgerufen unter austrian-lexikon.at am 7. Mai 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stoderzinken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien