Stolpe (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stolpe
Stolpe (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stolpe hervorgehoben
Koordinaten: 53° 21′ N, 11° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Parchimer Umland
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 20,59 km2
Einwohner: 351 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19372
Vorwahl: 038725
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 129
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Webpräsenz: www.amt-parchimer-umland.de
Bürgermeisterin: Volker Hecht
Lage der Gemeinde Stolpe im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Stolpe ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 14 Kilometer südlich von Parchim am nördlichen Ausläufer der Ruhner Berge. Ein Großteil des Gemeindegebietes ist bewaldet, so existieren im Westteil das Stolper Holz, im Süden die Vierbergstannen und im Osten die Stolper Tannen. Höchster Punkt im Gemeindegebiet ist der Tobiasberg mit 105 m ü. NHN.

Die Bundesstraße 191 verläuft etwa sechs Kilometer nördlich der Gemeinde. Die Bundesautobahn 24 führt direkt durch das Gemeindegebiet, besitzt hier eine Autobahnraststätte und ist über die Anschlussstellen Neustadt-Glewe (10 km) oder Parchim (6 km) erreichbar.

Ortsteile der Gemeinde sind Barkow, Granzin und Stolpe.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolpe wurde im Jahr 1274 als villa Stolp urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom altslawischen Wort stlŭpŭ für Säule oder „Fischständer im Fluss“ ab, einer Vorrichtung zum Fischfang.[3]

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Barkow und Granzin eingegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 25. November 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 199 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Rot zwei schräg gekreuzte goldene Ähren, begleitet beiderseits und unten von je einem sechsspeichigen goldenen Rad.“[2]

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Stolpe
  • Häuslerei in Stolpe
  • Kirche in Stolpe
  • Forsthof in Stolpe
  • Gutshaus in Granzin

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b § 1 der Hauptsatzung (PDF; 6,7 MB) der Gemeinde
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 138.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpe (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien