Stoltenhoff Island

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Stoltenhoff Island
Middle Island und Stoltenhoff Island von Nightingale Island aus gesehen
Middle Island und Stoltenhoff Island von
Nightingale Island aus gesehen
Gewässer Atlantischer Ozean
Inselgruppe Tristan da Cunha
Geographische Lage 37° 24′ 8″ S, 12° 29′ 23″ WKoordinaten: 37° 24′ 8″ S, 12° 29′ 23″ W
Stoltenhoff Island (Südatlantik)
Stoltenhoff Island
Länge 580 m
Breite 280 m
Fläche 20 ha
Höchste Erhebung 99 m
Einwohner unbewohnt
Tristan da Cunha und Stoltenhoff Island
Tristan da Cunha und Stoltenhoff Island

Stoltenhoff Island ist eine unbewohnte Insel im Südatlantik. Stoltenhoff gehört, wie die gesamte Inselgruppe Tristan da Cunha, zum Britischen Überseegebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha.

Sie ist mit 20 Hektar die zweitkleinste der so genannten Nightingale Islands, zu denen noch die etwa 1600 Meter südlich gelegene Nightingale Island und die nur rund 800 Meter entfernte Middle Island gezählt werden.

Die Insel ist nach den Brüdern Gustav und Friedrich Stoltenhoff benannt, die ab November 1871 versuchten, auf der nordwestlich gelegenen Insel Inaccessible zu siedeln, aber bereits im Oktober 1873 wieder aufgaben.[1][2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eric Rosenthal: Shelter from the Spray: Being the True and Surprising Story of the Brothers Frederick and Gustav Stoltenhoff, lately of Cape Town, their Various Adventures of a Desert Island and Elsewhere, their Love Affairs and Subsequent Fate. Howard Timmins, Kapstadt 1952 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arnaldo Faustini: The Annals of Tristan da Cunha. The Early History of Tristan da Cunha. Überarbeitet und neu herausgegeben von Paul Carroll. S. 35–36 (englisch, online [PDF; 859 kB; abgerufen am 20. Mai 2017]).
  2. Karl Siegfried Guthke: Die deutschen Crusoes und die Wilden aus Europa – Kolonialer Kleinkrieg im Tristan da Cunha-Archipel 1871–73. In: John K. Noyes und Germanistenverband im südlichen Afrika (Hrsg.): Acta Germanica. Band 25, Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1999, ISBN 978-3-631-34275-6, S. 112.