Straßenbahn Łódź

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Straßenbahn
Straßenbahn Łódź
Bild
Haltestelle "Piotrkowska Centrum"
Basisinformationen
Staat Polen
Stadt Łódź
Eröffnung 23. Dezember 1898
Betreiber MPK-Łódź
Infrastruktur
Streckenlänge 141 km
Spurweite 1000 mm (Meterspur)
Stromsystem 600 V DC Oberleitung
Betrieb
Linien 22
Linienlänge 328,3 km
Reisegeschwindigkeit 17,2 km/h
Statistik
Fahrgäste 150 Mio. pro Jahr (nur MPK, 2010)
Fahrleistung 13,7 Mio. km pro Jahr (nur MPK)dep1
Netzplan
Netzplan (Stand April 2012)

Die erste elektrische Straßenbahn in Łódź (deutsch Lodz) verkehrte am 23. Dezember 1898.

Łódź war die erste Stadt in Kongresspolen, die eine elektrische Straßenbahn bekam. Zu Beginn waren es zwei kurze Strecken in der Innenstadt. Im Jahr 1901 wurden die ersten Überlandstrecken in Betrieb genommen. Die erste führte nach Pabianice und die zweite nach Zgierz. Diese beiden Strecken wurden von kapitalkräftigen Unternehmern gebaut, um Arbeiter aus der Stadt zu ihren Fabriken befördern zu können. Diese Privatinitiative wurde von Industriellen deutscher Abstammung dominiert. Zwischen 1910 und 1931 entstanden weitere Überlandstraßenbahnen rund um Łódź, wodurch die Stadt das größte Netz dieser Art in Polen besaß. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die städtischen und Überlandbahnen verstaatlicht und das Unternehmen Miejskie Przedsiębiorstwo Komunikacyjne – Łódź (MPK – ‘Städtischer Verkehrsbetrieb’) gegründet. Die großen Neubaugebiete der Nachkriegszeit wurden alle an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Bis am Ende des Jahres 1976 die Strecke nach Tuszyn stillgelegt wurde, blieb das Straßenbahnnetz vollständig erhalten. In den 1990er Jahren wurden die Strecken nach Aleksandrów und Rzgów stillgelegt.

Zurzeit (2012) besitzt Łódź 16 städtische Straßenbahnlinien und drei Überlandlinien, von denen die Linie 46 nach Ozorków mit einer Länge von 29 Kilometern die längste polnische Straßenbahnlinie ist. Die Spurweite der Straßenbahn Łódź ist die Meterspur (1000 Millimeter). Der Fahrzeugpark ist sehr vielfältig: polnische Konstal-Wagen, gebrauchte deutsche Duewag-Einheitswagen und neue polnische Niederflurbahnen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Ansichtskarte einer der ersten Straßenbahnen in Łódź, Triebwagen des Herstellers Herbrand in der Piotrkowska-Straße.
Die Straßenbahn fuhr durch das Ghetto Litzmannstadt, hier die Linie 3.

Im Jahr 1892 lebten in Łódź mehr als 300 000 Einwohner. Die Stadt war bereits stark industrialisiert, aber es fehlte eine moderne Stadtplanung. Es gab keine breiten Ausfallstraßen und keine Ringstraßen. Der gesamte Verkehr kam in der Stadtmitte zusammen, vor allem auf der Piotrkowska-Straße. In der Mitte der 1880er Jahre verkehrte für kurze Zeit eine Pferdestraßenbahn, die aus hygienischen Gründen wieder eingestellt wurde. Nach dem Vorbild der Städte Dresden und Leipzig wollte die Stadtverwaltung eine elektrische Straßenbahn einführen, die Tag und Nacht verkehren sollte: am Tag für den Personen- und nachts für den Güterverkehr. Die Zustimmung zum Bau des Straßenbahnnetzes wurde von Zar Nikolas II. von Russland höchstpersönlich dem Unternehmer Julius Kunitzer gewährt.

Die technische Seite und die Stromversorgung mussten von Kunitzer entwickelt und finanziert werden. Er arbeitete eng mit dem AEG-Konzern zusammen und der Aufbau des Netzes begann 1897.

Die Konzession umfasste zunächst vier Linien, von denen am 23. Dezember 1898 zwei in Betrieb gingen: eine vom Kirchplatz zum Oberen Markt (heutiger Reymonta-Platz) und die andere vom Helenów-Park zum Restaurant Paradyż (nahe dem heutigen Zentrum) an der Piotrkowska-Straße. Im Februar 1899 wurden die anderen zwei Linien in Betrieb genommen. Łódź besaß damit als erste Stadt in Kongresspolen und zehn Jahre eher als Warschau elektrische Straßenbahnen.

Im Jahr 1903 umfasst das Straßenbahnnetz neun Linien:

  • 1: Oberer Markt ↔ Kościelny-Platz
  • 2: Tramwajowa-Straße ↔ Kościelny-Platz
  • 3: Oberer Markt ↔ Friedhöfe
  • 4: Oberer Markt ↔ Helenów-Park
  • 5: Milsza-Straße ↔ Helenów-Park
  • 6: Milsza-Straße ↔ Kościelny-Platz
  • 7: Tramwajowa-Straße ↔ Oberer Markt
  • 9: Widzew ↔ Główna-Straße
  • 10: Wassermarkt ↔ Kościelny-Platz

Die Nord-Süd-Verbindung, die auf der neuen und wichtigen Zentralachse Piotrkowska-Straße verlief, wurde die wichtigste Straßenbahnverbindung. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs verkehrten zwölf innerstädtische Straßenbahnlinien. Der Betrieb der Straßenbahn verlief sehr erfolgreich, und schnell rentierten sich die geleisteten Investitionen. Der Verkehr in der Innenstadt nahm ab, und die befürchteten Unfälle und Proteste von privaten Droschkenbesitzern blieben aus. Die zaristische Polizei brauchte in den ersten Jahren nur gegen einzelne Kutscher vorzugehen, die eine Straßenbahn entgleisen lassen wollten. Der Hauptbahnhof (Kaliska) bekam erst im Jahr 1913 eine Straßenbahnverbindung mit der Stadt, wobei erst 1933 der Bahnhofsvorplatz bedient wurde. Eine Wendeschleife bekam er übrigens erst 1947. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Straßenbahnnetz kontinuierlich in kleinen Schritten erweitert. 1928 war das Jahr, in dem die Rekordsumme von 22 Kilometern Strecke neu eröffnet wurde. Im Jahr 1929 gab es 17 innerstädtische Linien mit einer Gleislänge von 46 Kilometern, es wurden im Mittel 238 000 Fahrgäste pro Tag befördert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde wieder in das Straßenbahnnetz investiert.

Aufbau des Überlandnetzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größte Ausdehnung des Straßenbahnnetz (1974).
Triebwagen Konstal 5N, das weit verbreitete Nachkriegsmodell in Polen. Linie 17, Mai 1991.
Sechsachsiger Konstal 102Na-Triebwagen auf der Linie 41. In Dienst gestellt als Nr. 878 im Jahr 1973. Diese Bauserie wurde 1993 ausgemustert.

Die Besitzer der Industriebetriebe rund um Łódź sahen den Vorteil der Straßenbahn für ihre Arbeiter und Güter und forderten die Erweiterung des Netzes in Richtung ihrer Firmen, die sich in den Vororten von Łódź befanden. Wieder gewann der kapitalkräftige Julius Kunitzer die Konzession. Der offizielle Name des Konsortiums war: Konsorcjum brzmiała: Łódzko-Zgierskie i Łódzko-Pabianickie Elektryczne Wąskotorowe Koleje Podjazdowe (Elektrische Schmalspurbahnen Łódź – Zgierz und Łódź – Pabianice). Dieses Konsortium baute zusammen mit der AEG zwei Überlandbahnen: die heutige Linie 41 mit 15 Kilometern Länge von Łódź nach Pabianice, eröffnet am 17. Januar 1901 und die heutige Linie 16 mit einer Länge von 9,5 Kilometern von Łódź nach Zgierz, die zwei Tage später eröffnet wurde. Julius Kunitzer selbst wurde während des Aufstands im Jahr 1905 von seinen eigenen Arbeitern ermordet.

Im Jahr 1908 wurde der Betreiber der Überlandlinien in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung überführt, die unter dem Namen Towarzystwo Łódzkich Wąskotorowych Elektrycznych Kolei Dojazdowych (ŁWEKD) am 14. Juli 1908 für 48 Jahre die Konzession für den Betrieb der beiden Linien erwarb. 40 % der Anteile dieser GmbH befanden sich in den Händen der Familie Scheibler, einer anderen kapitalkräftigen Großindustriellen-Familie. Das wichtigste Ziel des Unternehmens war gemäß der Satzung der Ausbau des Überlandstraßenbahnnetzes. Als dritte Strecke wurde die Linie von Łódź nach Aleksandrów gebaut. Diese wurde in zwei Phasen eröffnet, da die Eisenbahnstrecke in den Süden überquert werden musste. Am 25. Februar 1910 konnte die Gesamtstrecke feierlich in Betrieb genommen werden. In den folgenden Jahren wurden Überlandlinien eröffnet: nach Ruda Pabianicka (1910), Konstantynów (1911), Tuszyn (1916), Kruszów (1917), Ozorków (1922) und Lutomiersk (1931). Letztere wurde zunächst nicht elektrifiziert und so als Dampfstraßenbahn eröffnet. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden Straßenbahnstrecken nach Brzeziny, Koluszki, Zduńska Wola und Piotrków Trybunalski geplant, aber wegen fehlender Finanzmittel nicht realisiert. Die Überlandlinien nach Tuszyn (1976), Aleksandrów (1991) und Rzgów (1993) wurden später stillgelegt, die anderen werden heute (2012) noch betrieben und sind in das städtische Straßenbahnnetz integriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die städtischen und zwischenstädtischen Verkehrsunternehmen verstaatlicht und fusioniert. Viele Vororte wurden an das Straßenbahnnetz angeschlossen und neue Fahrzeuge wurden beschafft. Diese stammten fast ausschließlich vom polnischen Hersteller Konstal und waren größtenteils zweiachsige Triebwagen mit ein oder zwei Beiwagen. Wie in vielen Ländern des Ostblocks wurde wenig in die Unterhaltung des Straßenbahnnetzes investiert, gleichzeitig wurde aber von der Straßenbahn eine große Verkehrsleistung erbracht.

In der Zeit vor den politischen Umwälzungen in Polen wurden alle Neubaugebiete an das Straßenbahnnetz angeschlossen, dies war eine Notwendigkeit, da der private Automobilverkehr fast völlig fehlte. Seit den 1970er Jahren gab es jährlich einen geringen Rückgang der Fahrgastzahlen, hauptsächlich auf den Überlandlinien.

Entwicklung seit 1990 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bombardier Cityrunner in der Innenstadt.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begann in Łódź eine Modernisierung des öffentlichen Verkehrs. Einige kurze Linien wurden eingestellt und die Vielzahl von direkten Linienverbindungen (30) wurde am 1. Januar 2001 auf ein rationelleres Netz von 15 städtischen Linien (1–15) und fünf Überlandlinien (41, 43, 43bis, 45, 46) reduziert. Um den Betrieb zu modernisieren und zu beschleunigen, wurde das Projekt Łódzki Tramwaj Regionalny (ŁTR) ins Leben gerufen. Es handelt sich um ein Stadtbahn-Projekt, das aus der Verknüpfung der Linien 11, 41 und 46 zu einer langen Stadtbahnlinie von Ozorków über Łódź nach Pabianice besteht. Zu diesem Zweck wurden, wo nötig, die Gleise ersetzt und der Unterbau verstärkt, auf den eingleisigen Abschnitten moderne Signale installiert und zehn Niederflurtriebwagen des Typs PESA 122N angeschafft. Das Projekt konnte bisher aufgrund fehlender finanzieller Mittel jedoch nur zwischen Helenówek und Chocianowice abgeschlossen werden. Ein anderes Stadtbahnprojekt umfasst den Ausbau der Linie 10 Retkinia - Widzew und eine Verlängerung der Strecke zur Siedlung Olechow. Baubeginn ist 2013. Es werden europäische Fördermittel für die Fertigstellung der Strecke Ozorków ↔ Pabianice erwartet. Des Weiteren werden bis 2020 neue Straßenbahnstrecken an den Straßen Kopcińskiego, Palki und Rzgowska geplant.

Liniennetz 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Länge Fahrzeit Halte kürzester Takt Durch­schnitts-Geschwin­digkeit Wagentyp Bemerkungen
1 Bahnhof Łódź Chojny ↔ Strykowska 9,7 km 33-37 min 22/21 20 min 16,7 km/h Konstal 805Na
2 Dąbrowa ↔ Szczecińska 14,6 km 50-54 min 32 10 min 16,7 km/h Konstal 805Na
3 Augustów ↔ Wycieczkowa 16,5 km 60 min 38-40 10 min 16,5 km/h Konstal 805Na
4 Dąbrowa ↔ Helenówek 13,4 km 48-54 min 34/33 20 min 15,8 km/h Konstal 805Na
5 Kurczaki ↔ Bahnhof Łódź Żabieniec 12,9 km 49-52 min 32/31 20 min 15,5 km/h Konstal 805Na
6 Kurczaki ↔ Strykowska 11,5 km 42-46 min 25 10 min 15,7 km/h Konstal 805Na
7 Śląska ↔ Koziny 9,9 km 35-39 min 23/22 20 min 16 km/h Konstal 805Na
8 Augustów ↔ Chochoła 17,2 km 55-58 min 29/30 7,5 min 18,5 km/h Konstal 805Na
9 Augustów ↔ Konstantynów Łódzki 18,5 km 61-65 min 35/37 20 min 17,6 km/h Konstal 805Na
9A Augustów ↔ Zdrowie 11,8 km 41-43 min 23/26 20 min 16,9 km/h
10 Augustów ↔ Wyszyńskiego 12,4 km 40-41 min 24/23 7,5 min 18,5 km/h Konstal 805Na
11 Chocianowice-IKEA ↔ Helenówek 16,2 km 51-58 min 37 10 min 18 km/h PESA 122N, Cityrunner
12 Stoki ↔ Wyszyńskiego 12,8 km 50-54 min 31/30 7,5 min 17,7 km/h Konstal 805Na
13 Śląska ↔ Szczecińska 15,6 km 55-57 min 31/32 10 min 16,8 km/h Konstal 805Na
14 Dąbrowa ↔ Wyszyńskiego 11,9 km 40-42 min 25 10 min 17,5 km/h Konstal 805Na
15 Kurczaki ↔ Telefoniczna 13,8 km 47-53 min 30 12 min 16,6 km/h Konstal 805Na, Cityrunner
15A Chocianowice-IKEA ↔ Telefoniczna 14,1 km 47-54 min 32 12 min 17 km/h Konstal 805Na
16 Kurczaki ↔ Zgierz 18,2 km 60-65 min 40 20 min 17,7 km/h Konstal 805Na
16A Plac Niepodległości ↔ Helenówek 10,8 km 40 min 26 20 min 16,1 km/h Konstal 805Na
41 Plac Niepodległości ↔ Pabianice-Wiejska 15,3 km 46-48 min 30 20 min 19,6 km/h Konstal 805Na
43 Telefoniczna ↔ Lutomiersk 22,2 km 71-77 min 43 60 min 18 km/h Düwag GT6, Düwag GT8N, Düwag M6S, Düwag GT8ZR, Konstal 805Na
46 Zdrowie ↔ Ozorków-Cegielniana 29 km 91-94 min 47 20 min 19 km/h Düwag GT6, Düwag GT8N, Düwag M6S, Düwag GT8ZR, Konstal 805Na
gesamte Durchschnittsgeschwindigkeit 17,2 km/h
Triebwagen des Typs Konstal 805Na auf der LInie 1. Neu ausgeliefert im Jahr 1983 zeigt sich die Bahn acht Jahre später in schlechtem Unterhaltungszustand.
Ehemals Freiburger Duewag-Achtachser auf der Linie 46.
Ehemals Bielefelder Duewag-Sechsachser auf der Linie 43bis, der letzten bis-Linie in Łódź

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeuge im Linienbetrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 verfügte die Straßenbahn Łódź über folgende Fahrzeuge:

Modell/Modernisierung Im Linienverkehr seit: Handicap reverse blue background.svg Stückzahl
Konstal 805Na (zuvor Konstal 105NW) 1977 426
Original Konstal 805Na 1977 254
Konstal 805Na ND 2004 142
Konstal 805N-Enika 2005/2011 10
Konstal 805N Elin, Konstal 805N-ML 1997 20
Düwag GT6 1990 9
Düwag GT8ZR 2009 2
Düwag GT8N 2007 Handicap reverse blue background.svg 6
Düwag M8C 2013 14
Düwag M6S 2011 6
Bombardier Cityrunner 2002 Handicap reverse blue background.svg 15
PESA 122N 2008 Handicap reverse blue background.svg 10
Stückzahl insgesamt 474
Anteil der (Teil)Niederflurwagen 6,5 %

Im April 2017 wurde ein 1994 gebauter DÜWAG-Niederflurwagen von der Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen gekauft, bei positiven Erfahrungen könnten 35 weitere Wagen dieses Typs von dort übernommen werden.[1]

Historische Fahrzeuge & ehem. im Linienbetrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbrand VNB-125 - ein Fahrzeug als historisches Fahrzeug erhalten
  • HERBRAND GE-58 - von 1910 bis 1958 betrieben, ein Fahrzeug als historisches Fahrzeug erhalten
  • U-104 Pulman
  • Lilpop II - von 1929 bis 1973 betrieben, ein Fahrzeug als historisches Fahrzeug erhalten
  • Lilpop III - von 1939 bis 1973 betrieben, ein Fahrzeug als historisches Fahrzeug erhalten
  • Konstal N (Konstal 2N)
  • Konstal 4N (Konstal 5N) - ein Fahrzeug mit Beiwagen als historisches Fahrzeug erhalten
  • Konstal 102N (Konstal 802N)
  • Konstal 102N
  • Konstal 803N - von 1973 bis 2012 betrieben, ein Fahrzeug als historisches Fahrzeug erhalten
  • Lohner GT6 - von 2009 bis 2012 betrieben
  • Düwag GT8 - von 2009 bis 2012 betrieben
  • Düwag GT8 Typ Freiburg - von 2006 bis 2012 betrieben

Depots und andere Gebäude im Straßenbahnnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Lage Eigentümer Eröffnung Anmerkung
Straßenbahndepot Nr.1 (poln.: Zajezdnia Tramwajowa nr 1 (Telefoniczna)) ul.Telefoniczna MPK-Łódź 1986
Straßenbahndepot Nr.2 (poln.: Zajezdnia Tramwajowa nr 2) ul.Pabianicka MPK-Łódź 1901 Bis zur Schließung des Depots Dąbrowskiego (Straßenbahndepot Nr.2) Straßenbahndepot Nr.3
Institut für Technologie (Tramwajowa) (poln.: Zakład Techniki) ul. Tramwajowa 6 MPK-Łódź 1898/1986 Bis 1986 Straßenbahndepot Nr.1, Hauptwerkstatt: zuständig für die Modernisierungen der Straßenbahnen
Institut für Infrastruktur (poln.: Zakład Torów i Sieci) ul. Dąbrowskiego 23 MPK-Łódź In der Nähe des ehemaligen Depots Dąbrowskiego
Straßenbahndepot der Gesellschaft Tramwaje Podmiejskie Sp. z o.o. (poln.: Zajezdnia Tramwajów Podmiejskich) ul. Konstantynowska 115 TP 1910 Bis 1994 das Depot Nr.4 der MPK; es ist geplant, ein ÖPNV-Museum dort zu errichten
Straßenbahndepot der Gesellschaft MKT (poln.: Zajezdnia MKT (Helenówek)) ul. Zgierska 256 MKT 1901 Bis 1993 das Depot Nr.5 der MPK

Im Jahr 2012 gab es eine Veränderung des Besitzes der einzelnen Depots.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Lenhart, Claude Jeanmaire: Strassenbahn-Betriebe in Osteuropa. Tramway systems of Eastern Europe. Verlag Eisenbahn, Villigen, 1975 bzw. 1977. Teil I: Strassenbahnen in der DDR und Polen, ISBN 3-85649-025-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trams in Łódź – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bogestra: MPK Łódź kauft einen NF6D, 35 weitere als Option www.drehscheibe-online.de, 4. April 2017