Straßenbahn Ostrava

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Straßenbahn
Straßenbahn Ostrava
Bild
Straßenbahn T3SUCS in Ostrava
Basisinformationen
Staat Tschechien
Stadt Ostrava
Eröffnung 1901
Betreiber Dopravní podnik Ostrava (DPO)
Infrastruktur
Streckenlänge 62,7 km
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Betrieb
Linien 17

Die Straßenbahn Ostrava besitzt das drittgrößte Straßenbahnnetz in Tschechien (nach Prag und Brünn). Sie wird vom Dopravní podnik Ostrava (Verkehrsbetrieb Ostrava; DPO) betrieben.

Im Jahr 2016 befuhr die Straßenbahn Ostrava ein Streckennetz mit einer Länge von 62,7 Kilometern und einer Spurweite von 1435 mm. Auf ihm verkehrten 17 Linien, davon 15 Tageslinien (1–12, 14, 15, 17) und zwei Nachtlinien (18, 19), auf einer Linienlänge von 230,3 Kilometern.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entstehung des normalspurigen Straßenbahnnetzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzession für die Lokalbahn Přívoz – Vítkovice aus dem Jahr 1894
Bahnhof der elektrischen Lokalbahn (1911)
Dampflok Witkowitz aus dem Jahr 1894 im Technischen Museum von Brünn.

Wie in anderen Städten war der Hauptgrund für den Bau der Straßenbahn die Entfernung von drei Kilometern zwischen der Innenstadt und dem Bahnhof (im Stadtteil Přívoz). Obwohl auf dieser Strecke bereits Pferdeomnibusse fuhren, reichten sie für die sich entwickelnde Kleinstadt nicht mehr aus. Im Jahr 1882 bot der Bürgermeister von Moravská Ostrava (deutsch: Mährisch Ostrau) Anton Lux eine Konzession für den Bau einer normalspurigen Dampfeisenbahn an, die vom Gasthof „Am grünen Baum“ (heute Hotel Palace) zum Hauptbahnhof in Přívoz führen sollte. Obwohl eine sichere Rendite zu erwarten war und eine Grobplanung ausgearbeitet wurde, wurde das Projekt nicht realisiert.

Am 18. August 1894 wurde (dank des Wiener Geschäftsmanns Julius Mordern) die erste Strecke einer Dampfstraßenbahn vom Bahnhof durch Moravská Ostrava nach Vítkovice eröffnet. Eigentümer des Verkehrsunternehmens war die Brünner Local-Eisenbahn-Gesellschaft (BLEG). Auf der Strecke wurden vier Lokomotiven, 15 Personenwagen und 6 Güterwagen eingesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit betrug außerhalb der Ortschaften 15 km/h und in den Ortsbereichen 10 km/h, die Fahrzeit für die Gesamtstrecke betrug 42 Minuten. Die erste Erweiterung des Netzes fand zwei Jahre später statt, als ein Abzweig zur Reichsbrücke (Říšský most, heute: Most Miloše Sýkory) eröffnet wurde. Im Jahr 1899 wurde der Betrieb auf der Strecke Moravská Ostrava – Lhotka – Hulváky aufgenommen.

Im Jahr 1897 baute das Unternehmen Ganz & Co. ein elektrotechnisches Werk in Moravská Ostrava, später Moravskoostravské elektrářské akciové společnosti genannt. Unmittelbar danach wurde ein Konzept für die Elektrifizierung der beiden Strecken vorgelegt. Der regelmäßige Personenverkehr mit 15 elektrischen Straßenbahnen begann am 1. Mai 1901.

Im Dampfbetrieb wurden insgesamt 23 Wagen und 12 Straßenbahn-Lokomotiven eingesetzt, von denen einige noch bis 1922 in Betrieb waren, von wo an elektrische Lokomotiven für Güterzüge eingesetzt wurden. Die ersten 15 elektrischen Straßenbahntriebwagen wurden von der Maschinen- und Waggonfabrik Kasimir Lipiński im polnischen Sanok produziert.

Historische Straßenbahn aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Straßenbahnnetz wurde schrittweise ausgebaut – im Jahr 1907 sogar um zwei Strecken, eine nach Svinov (Verlängerung von Hulváky), die zweite zwischen Mariánské Hory (Zištova-Straße) und Vítkovice. Im Jahr 1908 werden zum ersten Mal Linienkennzeichnungen benutzt:

  • Přívoz Bahnhof ↔ Vítkovice Werkshotel
  • Ostravice-Brücke ↔ Svinov
  • Zištova-Straße ↔ Vítkovice Werkshotel

Am 1. August 1911 wurden Name und Sitz des Unternehmens von Brünner Local-Eisenbahn-Gesellschaft BLEG in Moravskoostravské místní dráhy (deutsch: Mährische Lokaleisenbahnen) mit Sitzt in Moravská Ostrava geändert (1920 wurde der Firmenname erneut in Společnost moravských místních drah SMMD geändert). Zu dieser Zeit gab es in der Region Ostrava die meisten Straßenbahnunternehmen in der gesamten damaligen Tschechoslowakei. Ebenso wie in Ostrava ein normalspuriges Straßenbahnnetz wuchs östlich der Stadt ein meterspuriges Überlandstraßenbahnnetz. Daher wurde eine neue Strecken im Süden von Moravská Ostrava gebaut, um sich mit dem Schmalspurnetz zu überlappen.

Seit dem Beginn der 1920er Jahre begann der zweigleisige Ausbau der verkehrsreichsten Abschnitte. In diesem Zeitraum wurden auch mehrere neue Strecken gebaut, wie zum Beispiel in Richtung Vítkovice zum Městským lázním (Stadtbad) oder nach Zábřeh. Es wurde auch ein neuer Betriebshof Moravská Ostrava an der Křivá-Straße gebaut. Im Jahr 1926 wurde die Elektrifizierung der Strecke Svinov – Klimkovice vollendet, die 1911 als Eisenbahnstrecke gebaut wurde und in den 1920er Jahren von der SMMD gekauft wurde.

Der Wagenpark wurde ständig ergänzt. Nach Ostrava kamen Fahrzeuge der Wagonfabrik Kopřivnice und der Královopolské strojírny (KPS) in Brünn. In den Jahren 1922 bis 1932 baute die SMMD in der eigenen Werkstatt 16 Triebwagen und 12 Beiwagen.

Die Lokalbahn Vitkovice (VZD)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1913 wurde die normalspurige Lokalbahn Vítkovice ↔ Zábřeh mit einer Länge von 3,9 Kilometern eröffnet. Ihr Ausgangspunkt befand sich vor der Direktion der Eisenhütte in Vitkovice.[2] Die Eisenhütte (später Vítkovické horní a hutní těžířstvo – VHHT) führte auch den Verkehr auf der Strecke durch. Die Strecke diente hauptsächlich dem Güterverkehr von der Sandgrube in Zábřeh zur Eisenhütte, außerdem zweigte ein 667 Meter langes Anschlussgleis zur Ziegelei in Zábřeh ab. Die Strecke diente aber auch dem Personenverkehr.

Eröffnet wurde die Strecke am 3. Juli 1913. Im Jahr 1930 wurde der Abzweig von Zábřeh nach Hrabová gebaut und 1934 wurde die Strecke elektrifiziert. Am 29. März 1934 wurde der elektrische Betrieb aufgenommen. Im Jahr 1948 wurde das Netz der VZD erweitert nach Hrabová Ščučí. Die Eisenwerke Vítkovice betrieben dieses Netz bis zum Jahr 1953, als am 1. Juli diese Strecke als letzte der Lokalbahnen der Region in das Dopravní podnik Ostrava eingegliedert wurde. Der Abschnitt in Zábřeh von der Post zur Sandgrube wurde am 1. Oktober 1964 stillgelegt.

In den Anfangsjahren mit Dampfbetrieb wurden Personen nicht nur in konventionellen Zügen mit Dampflok an der Spitze befördert, sondern auch in Dampftriebwagen der Bauart Komarek (daher stammt auch die volkstümliche Bezeichnung Komarek für die Linien der VZD).[2] Im Jahr 1922 wurden drei Triebwagen dieses Straßenbahntyps vom Hersteller Vagónka Studénka erworben. Ein weiterer Triebwagen kam 1931 hinzu, seit 1934 folgten die klassischen elektrischen Straßenbahntriebwagen, gebaut nach Wiener Vorbild. Von diesen Triebwagen und Beiwagen wurden bis 1954 insgesamt 16 Stück in den eigenen Werkstätten der VHHT gebaut.[2]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Münchner Abkommen veränderte 1938 die Grenzen der Tschechoslowakei, die Ostrava zum Großteil an Deutschland und Polen abtreten musste. Die neue Grenze war jetzt die Oder. Die Straßenbahnlinie von Svinov nach Klimkovice musste geschlossen werden (Der Verkehr wurde während des Krieges im Jahr 1941 wieder aufgenommen). Die SMMD wurde in die deutsche MLEG umbenannt. In dieser Zeit gab es nur geringfügige Streckenneubauten: von Zábřeh zur Kaserne im Wald Bělský les.

Zeit des Sozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historischer Wagen T1 an der Haltestelle Palkovského.

Am 3. Januar 1947 entschied die Generalversammlung der SMMD, das Unternehmen zu liquidieren und das Eigentum auf die Stadt Ostrava zu übertragen. Im Mai 1949 wurde rückwirkend zum 1. Januar 1949 das Dopravní podniky města Ostravy gegründet. Grundlage des Unternehmens war die ehemalige SMMD. In das Verkehrsunternehmen wurde auch die Lokalbahn nach Vitkovice (VZD) (vier Jahre später) und die Schmalspurbahnen um Ostrava aufgenommen. Nach dem Krieg wurde die Bahnstrecke Ostrava-Svinov–Kyjovice-Budišovice elektrifiziert, die 1926 erbaut worden war. In den frühen 1950er Jahren wurden neue Wohnsiedlungen gebaut (vor allem in Zábřeh), wodurch neue Verkehrsbedürfnisse entstanden. Zunächst wurde ein Bus-Shuttle eingerichtet, der später durch eine reguläre Straßenbahnverbindung ersetzt wurde. 1950 wurde auch die Eisenbahnlinie Petřkovice – Hlučín in das Straßenbahnnetz integriert. Bis zum Juli 1953 war das gesamte normal- und schmalspurige Straßenbahnnetz unter dem Dach des DPO vereinigt.

Im Zusammenhang mit dem Bau der Nová Huť Klementa Gottwalda (NHKG) wurde der Bau einer Straßenbahnstrecke zum Transport der Arbeiter notwendig. Der erste Abschnitt wurde 1953 fertiggestellt, der zweite ein Jahr später. Die neue normalspurige Strecke war nicht mit anderen Strecken verknüpft, weil zwischen Hranečník und Výstaviště noch die schmalspurigen Überlandbahnen verkehrten. Deshalb wurde letztere auf Normalspur umgespurt, das erste Gleis war 1955 normalspurig, das zweite vier Jahre später.

Eine weitere Neubausiedlung, die erschlossen werden musste, war die sozialistische Stadt Poruba. Die Strecke wurde in mehreren Etappen gebaut: Am 19. Dezember 1958 wurde der Betrieb bis zur Haltestelle Pustkovecká aufgenommen, am 3. April 1960 wurde die Gesamtstrecke gemeinsam mit dem Betriebshof Poruba in Betrieb genommen.

Mitte der 1960er Jahre ergab sich durch den Bau des ČSD-Rangierbahnhofs Polanecká die Notwendigkeit, das Netz im Bereich Zábřeh umzugestalten, die alten Strecken wurden unterbrochen und Umfahrungen mussten errichtet werden. Die erste Auswirkung war die Stilllegung der Strecke nach Pískovým dolům und von Mírového náměstí in Vitkovice über Jeremenkovu und Lidickou zum Stadion der Eisenwerke Vitkovice.

Von 1943 bis 1951 wurden für die Erneuerung des Wagenparks 30 Triebwagen von KPS geliefert, weitere 19 wurden gebraucht aus Prag übernommen. Als die Strecke nach Vítkovice in den DPMO integriert wurde, übernahm der Verkehrsbetrieb 16 Triebwagen (aus den Jahren 1934 bis 1953) und 19 Beiwagen (1922–1953) von der VZD. Bereits 1955 wurden die ersten Bahnen vom Typ Tatra T1 (insgesamt 44 Wagen und einer ursprünglich aus Košice) nach Ostrava geliefert. Später folgten 100 Bahnen vom Typ Tatra T2 (und sechs aus Ústí nad Labem) und 98 Bahnen vom legendären Typ Tatra T3 (und einer aus Prag). Unikate blieben zwei Prototypen des Gelenktriebwagens Tatra K1 aus den Jahren 1965 bis 1968. Nur in geringer Zahl wurden in Ostrava die Gelenktriebwagen Tatra K2 angeschafft (8 Exemplare).

Modernisierter Gelenktriebwagen K2P

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neue Zentralwerkstatt in Martinov wurde am 15. Juli 1969 mit dem Gleisnetz verbunden (seit dem 1. August 1970 bis heute an der Schleife Martinov). In den folgenden zwei Jahrzehnten wurden in erster Linie Strecken zu neuen Wohngebieten gebaut, wie die Strecke nach Dubin (1985) und die Verbindung zwischen Postamt und Wasserturm in Zábřeh (1987). Im Gegensatz dazu wurden einige Strecken stillgelegt (beispielsweise vom Kino Edison nach Hrabov oder die ehemaligen Bahnstrecken nach Klimkovice im Jahr 1977 und Hlučín im Jahr 1982). Im Jahr 1972 wurde der Gütertransport eingestellt.

In den 1980er Jahren wurden zwei Triebwagen Tatra K2YU und 127 Triebwagen des Typs Tatra T3SUCS geliefert, so dass die Bahnen des Typs T1 ausgemustert werden konnten.

Seit 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenbahn Typ T6A5 am Hauptbahnhof

Die augenfälligste Änderung bei der Straßenbahn Ostrava infolge der Samtenen Revolution und der Veränderung der sozio-ökonomischen Bedingungen war der Wechsel der Lackierung von Rot und Creme nach Weiß, Blau und Gelb. Die 1990er Jahre brachten sowohl eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel in Ostrava als auch den Stopp des Baus neuer Straßenbahnstrecken. Das änderte sich im Jahre 1999, als der letzte Abschnitt der Strecke entlang der Straße Místecká eröffnet wurde. Im Jahr 2001 feierte die elektrische Straßenbahn in der Stadt ihr hundertjähriges Bestehen.

Bereits im Jahr 1989 wurde der erste dreiteilige Gelenktriebwagen Tatra KT8D5 nach Ostrava geliefert, ein Jahr später folgten weitere 15 Bahnen dieses Typs. Von 1994 bis 1998 wurden 38 Bahnen des Typs Tatra T6A5 gekauft. Zwischen 1998 und 2001 wurden 14 Niederflur-Straßenbahnen Škoda 03T erworben. 9 Bahnen vom Typ Inekon 01 Trio folgten in den Jahren 2002 bis 2004. Seit 2005 werden sukzessive die alten Bahnen des Typs T3 durch neue Niederflurbahnen vom Typ Vario LF ersetzt.

Betriebshöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Depot Moravská Ostrava
Depot Poruba

Depot Moravská Ostrava[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Betriebshof befindet sich an der Křivá-Straße und wird auch oft nach ihr bezeichnet. Er wurde zwischen 1928 und 1929 gebaut und am 5. Dezember 1929 in Betrieb genommen. Er war nicht durchgängig befahrbar, da in Ostrava nur Zweirichtungsbahnen eingesetzt wurden. Seine Kapazität betrug 100 Wagen, die auf zehn 100 Meter langen Gleisen abgestellt werden konnten.

Zwischen 1948 und 1954 wurde das Depot um vier zusätzliche Gleise unter einem Holzdach erweitert. Dieser Schuppen wurde bei einem Brand im Jahr 1967 zerstört. Das Dach über den vier Gleisen wurde erst 1992 wieder aufgebaut. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verschlechterte sich der Zustand des Gebäudes nach und nach. Zwischen 1999 und 2001 wurde es deshalb renoviert. Teil dieser Rekonstruktion war auch die Erweiterung der überdachten Abstellgleise.

Depot Poruba[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Betriebshof befindet sich im Stadtteil Poruba an der Opavská-Straße. Das neue Depot wurde gebaut, um zusätzliche Abstellkapazitäten für die neuen Straßenbahnen vom Typ Tatra T1 zu schaffen, außerdem brauchten diese Bahnen eine modernere Ausstattung.

Der Bau des Depots begann 1955, im Jahr 1960 wurde der Dienst aufgenommen und im Jahr 1962 waren alle Bauten fertiggestellt. Der Betriebshof war durchfahrbar und besaß insgesamt 24 Gleise. Seine Kapazität wurde offiziell mit 192 Wagen angegeben, aber diese Zahl berücksichtigt auch Reparaturgleise und andere Dienstgleise. Nach Fertigstellung des Depots wurden hier bevorzugt die Bahnen vom Typ Tatra T abgestellt.

Wagenpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ostrava werden folgende Straßenbahntypen eingesetzt:

Bild Typ Modifikationen und Subtypen
T3sucs 954 ostrava.jpg Tatra T3 Tatra T3SUCS, Tatra T3G, Tatra T3R.E, Tatra T3R.P, Tatra T3R.EV
Tram K2R.P Ostrava.jpg Tatra K2 Tatra K2G, Tatra K2P
Ostrava, Moravská Ostrava a Přívoz, tram KT8.JPG Tatra KT8D5 Tatra KT8D5R.N1
Tram T6A5 Ostrava.jpg Tatra T6A5
Tram 03T Ostrava.jpg Škoda 03T (Markenname Astra)
Tram 01 Trio Ostrava.jpg Inekon 01 Trio
Ostrava, VV60LF.jpg VV60LF
Tram Vario LF Ostrava.jpg Vario LF
Lf2.jpg Vario LF2
Tram Vario LF3 Ostrava.jpg Vario LF3
Ostrava, Vario LF3-2.jpg Vario LF3/2
Vario LF2+.JPG Vario LF2+

Im Januar 2011 waren 272 Wagen im Fahrgastbetrieb.[3] Außerdem besitzt das Unternehmen einige Arbeitsfahrzeuge.

Im März 2014 wurden 20 neue Fahrzeuge ausgeschrieben. Nach der Ausschreibung 2014/S 047-079356 sollen 10 Triebwagen mit 16 Metern Länge und 10 Triebwagen mit 23 Metern Länge (ähnlich Vario LF und Vario LF/2) beschafft werden. Teilnahmeanträge können bis zum 15. Mai 2014 gestellt werden.[4]

Historische Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere historische Wagen der Straßenbahn Ostrava sind erhalten. Einige von ihnen sind im Besitz der Dopravní podnik Ostrava (DPO) verblieben, sie werden bei Wagenmangel im Linienverkehr eingesetzt. Ein anderer Wagen befindet sich im Technischen Museum in Brünn, aber diese Bahn ist ohne Antrieb.

Außerdem sind in Košice Bahnen vom Typ Tatra T1 (Nr. 203) und T2 (Nr. 219) aus Ostrava erhalten (allerdings nicht im Originalzustand, sondern wie bei ihrem Einsatz in Košice restauriert). Ein Beiwagen (Nr. 99) ist in Olomouc erhalten.

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Linienführung ist gültig seit dem 3. September 2017:

Linie Tages-
verkehr
Nacht-
verkehr
Linienweg
1 X Hlavní nádraží – Náměstí Svatopluka Čecha – Muglinovská – Křižíkova – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Dr. Malého – Důl Hlubina – Vítkovice vysoké pece – Český dům – Důl Jeremenko – Kolonie Jeremenko – Moravská – Dřevoprodej – Hrabůvka kostel – Poliklinika – Josefa Kotase – Antonína Poledníka – Václava Jiřikovského – Dubina
2 X X Hlavní nádraží – Náměstí Svatopluka Čecha – Muglinovská – Křižíkova – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Dr. Malého – Důl Hlubina – Vítkovice vysoké pece – Mírové náměstí – Stará ocelárna – Ředitelství Vítkovic – Sport Aréna – Karpatská – Horymírova – Obchodní centrum – Zábřeh vodárna – Kotva – Kino Luna – 29.dubna – Nové Výškovice – Výškovice
3 X Dubina – Václava Jiřikovského – Antonína Poledníka – Josefa Kotase – Poliklinika – Hrabůvka kostel – Provaznická – Jubilejní kolonie – Most Československé armády – Městský stadion – Sport Aréna – Ředitelství Vítkovic – Stará ocelárna – Mírové náměstí – Pohraniční – Železárenská – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Telekomunikační škola – Poruba vozovna
4 X X Nová huť jižní brána – Nová huť hlavní brána – Nová huť učiliště – Vratimovská – Kunčičky kostel – Osada Míru – Teplotechna – Hranečník – Důl Záburek – U Hradu – Výstaviště – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Sokolovská – Čistírny – Bedřicha Nikodéma – Dílny DP Ostrava – Martinov
5 X Vřesinská – Poruba koupaliště – Vřesina – Nová Plzeň – Krásné Pole – U Obory – Dolní Lhota – Dolní Lhota osada – Horní Lhota – Zátiší
6 X Výstaviště – Karolina – Náměstí Republiky – Dr. Malého – Vítkovice vysoké pece – Český dům – Důl Jeremenko – Kolonie Jeremenko – Nádraží Vítkovice – Most Mládeže – Kpt.Vajdy – Rodimcevova – Zábřeh vodárna – Kotva – Kino Luna – 29.dubna – Nové Výškovice – Výškovice
7 X X Výškovice – Nové Výškovice – 29.dubna – Kino Luna – Kotva – Zábřeh vodárna – Obchodní centrum – Horymírova – Karpatská – Sport Aréna – Palkovského – Hulvácká – Ferona – Střelnice – Nová Ves vodárna – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Telekomunikační škola – Poruba vozovna – Rektorát VŠB – Hlavní třída – Fakultní nemocnice – Vřesinská
8 X Hlavní nádraží – Náměstí Svatopluka Čecha – Muglinovská – Křižíkova – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Telekomunikační škola – Poruba vozovna – Rektorát VŠB – Hlavní třída – Fakultní nemocnice – Vřesinská
9 X X Plynárny – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Telekomunikační škola – Poruba vozovna – Rektorát VŠB – Hlavní třída – Fakultní nemocnice – Vřesinská

(Nur einige Fahrten bedienen den Abschnitt Poruba vozovnaVřesinská)

10 X Hranečník – Výstaviště – Karolina – Náměstí Republiky – Dr. Malého – Vítkovice vysoké pece – Důl Jeremenko – Dřevoprodej – Hrabůvka kostel – Poliklinika – Josefa Kotase – Antonína Poledníka – Václava Jiřikovského – Dubina
11 X X Hlučínská – Důl Odra – Sad Boženy Němcové – Muglinovská – Křižíkova – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Střelnice – Ferona – Hulvácká – Palkovského – Sport Aréna – Městský stadion – Most Čs.armády – Nádraží Vítkovice – Most Mládeže – Kpt.Vajdy – Rodimcevova – Zábřeh vodárna – Kotva – Kino Luna – Svornosti – Zábřeh
12 X Hranečník – Výstaviště – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Železárenská – Pohraniční – Mírové náměstí – Stará ocelárna – Ředitelství Vítkovic – Sport Aréna – Městský stadion – Most Čs.armády – Nádraží Vítkovice – Most Mládeže – ÚMOb Jih – Hotelový dům Hlubina – Josefa Kotase – Antonína Poledníka – Václava Jiřikovského – Dubina
14 X Hlučínská – Důl Odra – Sad Boženy Němcové – Muglinovská – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Výstaviště – Hranečník – Osada Míru – Vratimovská – Nová huť učiliště – Nová huť hlavní brána – Nová huť jižní brána
15 X Dubina – Václava Jiřikovského – Antonína Poledníka – Josefa Kotase – Hotelový dům Hlubina – ÚMOb Jih – Most Mládeže – Kpt.Vajdy – Rodimcevova – Zábřeh vodárna – Kotva – Kino Luna – 29.dubna – Nové Výškovice – Výškovice
17 X Dubina – Václava Jiřikovského – Antonína Poledníka – Josefa Kotase – Hotelový dům Hlubina – ÚMOb Jih – Most Mládeže – Nádraží Vítkovice – Most Československé armády – Městský stadion – Sport Aréna – Palkovského – Hulvácká – Ferona – Střelnice – Nová Ves vodárna – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Telekomunikační škola – Poruba vozovna – Rektorát VŠB – Hlavní třída – Fakultní nemocnice – Vřesinská
18 X Hlavní nádraží – Náměstí Svatopluka Čecha – Muglinovská – Křižíkova – Důl Jindřich – Stodolní – Elektra – Karolina – Náměstí Republiky – Krajský úřad – Dům energetiky – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Střelnice – Ferona – Hulvácká – Palkovského – Sport Aréna – Městský stadion – Most Čs.armády – Jubilejní kolonie – Provaznická – Hrabůvka kostel – Poliklinika – Josefa Kotase – Antonína Poledníka – Václava Jiřikovského – Dubina
19 X Dubina – Václava Jiřikovského – Antonína Poledníka – Josefa Kotase – Poliklinika – Hrabůvka kostel – Provaznická – Jubilejní kolonie – Most Československé armády – Městský stadion – Sport Aréna – Ředitelství Vítkovic – Stará ocelárna – Mírové náměstí – Mariánské náměstí – Prostorná – Hulváky – Nová Ves vodárna – Svinov mosty h.z. – Zahrádky – Třebovická – Sokolovská – Čistírny – Bedřicha Nikodéma – Dílny DP Ostrava – Martinov

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Bauer: Strassenbahnen in der Tschechischen und Slowakischen Republik. Von der Pferdebahn zum Tatrawagen. Die Geschichte der Strassenbahnbetriebe in Wort und Bild. Verlag für Verkehrsliteratur Bauer, Dresden 1995, ISBN 3-9804303-0-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tram transport in Ostrava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informace o dopravě v Ostravě 2016. Abgerufen am 23. September 2017 (tschechisch).
  2. a b c Jiří Boháček: Vídeňské tramvajové muzeum (PDF; 2,8 MB) Dopravní podnik Ostrava. Abgerufen am 9. Oktober 2008.
  3. Wagenpark. Dpo.cz. Abgerufen am 8. Februar 2011.
  4. Ausschreibung im Amtsblatt der Europäischen Union. ted.europa.eu. Abgerufen am 7. März 2014.