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Stranger Things

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Seriendaten
Deutscher Titel Stranger Things
Originaltitel Stranger Things
Stranger Things logo.png
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2016
Länge ca. 41–54 Minuten
Episoden 8 in 1+ Staffeln
Genre Science-Fiction, Mystery, Drama
Produktion Matt Duffer
Ross Duffer
Idee Matt Duffer
Ross Duffer
Musik Kyle Dixon
Michael Stein
Erstausstrahlung 15. Juli 2016 (USA) auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
15. Juli 2016 auf Netflix
Besetzung
Synchronisation

Stranger Things ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Mysteryserie, die am 15. Juli 2016 beim US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix erschienen ist. Die Idee zu Stranger Things stammt von den Zwillingsbrüdern Matt und Ross Duffer.

Ende August 2016 gab Netflix die Produktion einer neunteiligen zweiten Staffel bekannt.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. November 1983 verschwindet in der fiktiven Kleinstadt Hawkins im US-Bundesstaat Indiana ein kleiner Junge. Während sich seine verzweifelte alleinerziehende Mutter an die örtliche Polizei wendet, machen sich auch seine drei besten Freunde auf die Suche nach ihm. Im Wald stoßen sie auf ein verstörtes Mädchen mit kurzgeschorenem Haar, auf dessen Arm die Ziffern „011“ tätowiert sind (daher der Name „Elf“ bzw. englisch Eleven). Sie besitzt paranormale Fähigkeiten, die sie in akuten Gefahrensituationen anwendet, die jedoch eine starke körperliche Schwächung zur Folge haben. Sie gibt vor, Informationen über den Aufenthaltsort des Jungen zu haben. Wenig später verschwindet die beste Freundin der älteren Schwester eines der Jungen auf mysteriöse Art und Weise.

Im Verlauf der Serie wird immer mehr der Hintergrund des Mädchens beleuchtet. So ist sie seit Geburt in den Fängen eines von der Regierung unterstützten wissenschaftlichen Forschungsteams, welche sie als Medium für Kontakte in Paralleldimensionen missbraucht. Innerhalb dieser Paralleldimension lebt ein mysteriöses Wesen, welches jedes Lebewesen innerhalb dieser Dimension tötet. Elfs geistige und somit paranormale Überlegenheit resultiert aus wissenschaftlichen Experimenten an ihrer Mutter, die aufgrund eben jener Experimente lebensunfähig und pflegebedürftig ist.

Die Figuren (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) gelangen so in ein kafkaeskes Netz aus streng geheimen Regierungsexperimenten und übernatürlichen Ereignissen.[2][3] Eine wichtige Rolle spielt dabei das „Hawkins National Laboratory“ (kurz „Hawkins Labs“), eine abgeschottete Forschungseinrichtung des Energieministeriums in den Wäldern nahe der amerikanischen Kleinstadt.[4]

Mit dem Polizisten Jim Hopper macht sich die Mutter des verschwundenen Jungen auf die Suche nach einem Zugang zu jener Paralleldimension, in der ihr verschwundener Sohn noch am Leben sein soll. Während das Team um den Wissenschaftler und Drahtzieher Dr. Martin Brenner die drei Freunde des verschwundenen Jungen Will Byers, die das geflohene Mädchen aus Brenners Experimenten verstecken, findet, gelingt es Wills Mutter zusammen mit Jim Hopper ihn zu befreien. Für die Freundin von Nancy kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

Im finalen Kampf in der ortsansässigen Schule gelingt es Elf, das besagte Monster mittels ihrer paranormalen Kräfte zu besiegen. Aufgrund dieser hohen Anstrengung verschwindet sie mit dem Monster in eine andere Dimension. Am Ende der Staffel ist der Polizist Jim Hopper zu sehen, wie er Waffeln, Elfs Lieblingsessen, in eine Truhe in den Wald bringt, um es ihr auf diesem Wege zukommen zu lassen. Elfs weiteres Dasein in einer anderen Dimension ist also anzunehmen.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation wurde von Studio Hamburg Synchron GmbH erstellt. Verantwortlich für die Dialogregie war Susanne Sternberg.[5]

Rollenname Schauspieler Synchronsprecher Episode
Joyce Byers Winona Ryder Katrin Decker 1.01–1.08
Chief Jim Hopper David Harbour Peter Flechtner 1.01–1.08
Mike Wheeler Finn Wolfhard Lucca Bach 1.01–1.08
Jane Ives alias
Eleven „El“ / Elf „Elfi“
Millie Bobby Brown Carlotta Pahl 1.01–1.08
Dustin Henderson Gaten Matarazzo Jonas Herrmann 1.01–1.08
Lucas Sinclair Caleb McLaughlin Piet Nowatzky 1.01–1.08
Nancy Wheeler Natalia Dyer Elise Eikermann 1.01–1.08
Jonathan Byers Charlie Heaton Lino Böttcher 1.01–1.08
Karen Wheeler Cara Buono Susanne Sternberg 1.01–1.08
Dr. Martin Brenner Matthew Modine 1.01–1.08
Steve Harrington Joe Keery Flemming Stein 1.01–1.08
Demogorgon alias Das Monster Mark Steger 1.01–1.08
Will Byers Noah Schnapp Max Buckreus 1.01–1.05, 1.07–1.08
Barbara „Barb“ Holland Shannon Purser Franciska Friede 1.01–1.03
Troy Peyton Wich 1.01, 1.03–1.04, 1.06–1.07

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde in Jackson im US-Bundesstaat Georgia gedreht. Dabei wurde sie in 4K UltraHD produziert.

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges)
Nr.
(St.)
Deutsch­sprachiger Titel Original­titel Erst­veröffent­lichung USA Deutsch­sprachige Erst­veröffent­lichung (D/A/CH) Regie Drehbuch
1 1 Kapitel 1: Das Verschwinden des Will Byers Chapter One: The Vanishing of Will Byers 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Die Duffer-Brüder
2 2 Kapitel 2: Die Verrückte auf der Maple Street Chapter Two: The Weirdo on Maple Street 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Die Duffer-Brüder
3 3 Kapitel 3: Grausame Nacht Chapter Three: Holly, Jolly 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Shawn Levy Jessica Mecklenburg
4 4 Kapitel 4: Die Leiche Chapter Four: The Body 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Shawn Levy Justin Doble
5 5 Kapitel 5: Der Floh und der Akrobat Chapter Five: The Flea and the Acrobat 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Alison Tatlock
6 6 Kapitel 6: Das Monster Chapter Six: The Monster 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Jessie Nickson-Lopez
7 7 Kapitel 7: Die Badewanne Chapter Seven: The Bathtub 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Justin Doble
8 8 Kapitel 8: Die andere Seite Chapter Eight: The Upside Down 15. Juli 2016 15. Juli 2016 Die Duffer-Brüder Die Duffer-Brüder

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges)
Nr.
(St.)
Deutsch­sprachiger Titel Original­titel Erst­veröffent­lichung USA Deutsch­sprachige Erst­veröffent­lichung (D/A/CH)
9 1 Madmax[6] Madmax[7]
10 2 Der wiederbelebte Junge[6] The Boy Who Came Back to Life[7]
11 3 Das Kürbisfeld[6] The Pumpkin Patch[7]
12 4 Der Palast[6] The Palace[7]
13 5 Der Sturm[6] The Storm[7]
14 6 Die Kaulquappe[6] The Pollywog[7]
15 7 Die versteckte Hütte[6] The Secret Cabin[7]
16 8 Das Gehirn[6] The Brain[7]
17 9 Der verschwundene Bruder[6] The Lost Brother[7]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde allgemein positiv bis sehr positiv aufgenommen. Auf der Rezensionen sammelnden Webseite Rotten Tomatoes erreichte die Serie einen Durchschnitt von 94 %, auf der Seite Metacritic erreichte sie einen Score von 76. Als Kritikpunkt wurde meist genannt, dass Stranger Things nicht viel neues bieten würde und zwar gut als Hommage, nicht aber als eigenständige Serie dastehen würde.

Meist fielen die professionellen Kritiken jedoch gut bis sogar euphorisch aus. Besonders die Schauspielleistung von Winona Ryder wird vielfach gelobt. Das Setting und der Soundtrack werden außerdem als sehr authentisch und stimmungsvoll beschrieben. Zusätzlich werden oft die Schauspielleistungen der Kinder positiv hervorgehoben.[8]

Stranger Things wurde für einen Golden Globe als beste Dramaserie nominiert, und Winona Ryder als beste Hauptdarstellerin.[9] Des Weiteren erhielten sowohl Millie Bobby Brown und Winona Ryder als auch das gesamte Schauspieler-Ensemble je eine Nomination für einen Screen Actors Guild Award.[10]

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Globe Awards 2017

  • In der Kategorie Beste Serie – Drama
  • In der Kategorie Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama für Winona Ryder

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elizabeth Wagmeister: ‘Stranger Things’ Renewed at Netflix, Season 2 to Premiere in 2017. In: Variety.com. 31. August 2016. Abgerufen am 31. August 2016.
  2. Matthias Hopf: Stranger Things - Wundervoller Trailer zur spielberg-esken Netflix-Serie. Moviepilot.de, 1. Juli 2016.
  3. Stranger Things bei serienjunkies.de.
  4. Maren Lickhardt: Stranger Things – Suspekte Medien und gruselige Netzwerke. In: www.pop-zeitschrift.de. 4. September 2016, abgerufen am 8. Oktober 2016.
  5. Stranger Things in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 27. Juli 2016.
  6. a b c d e f g h i Stranger Things 2 – Netflix. In: Youtube.com. 31. August 2016, abgerufen am 16. September 2016.
  7. a b c d e f g h i Stranger Things 2 Netflix. In: Youtube.com. 31. August 2016, abgerufen am 16. September 2016.
  8. Carolin Ströbele: "Stranger Things": Unser Sofakissenhorror. In: Die Zeit Online. 17. Juli 2016, abgerufen am 18. August 2016.
  9. Golden Globe Awards: Winners & Nominees 2017
  10. SAG Nominations 2017: Biggest Snubs and Surprises. In: Variety. Abgerufen am 16. Dezember 2016.


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Speichern | Informationen | 2:33 min (2,3 MB) Text der gesprochenen Version (6. August 2016)
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