Streetspotr

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Streetspotr
Logo
streetspotr.com
Motto „Die App, die dich bezahlt“
Beschreibung Crowdsourcing
Registrierung ja
Sprachen 16 Sprachversionen
Eigentümer Streetspotr GmbH
Erschienen 24. Juni 2011
Mitglieder > 500.000

Streetspotr ist eine Plattform für standortbasierte Retail Audits, Mystery Shoppings und Shopper Insights via mobilem Crowdsourcing. In der gleichnamigen App erledigt eine Crowd von über 500.000 Usern (sog. Spotr) in 26 Ländern kleine Jobs (sog. Spots).

Gründung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streetspotr wurde offiziell am 24. Juni 2011 gegründet. Am 29. November 2011 wurde dann die Beta-Version von Streetspotr in vier deutschen Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Nürnberg) eingeführt. Dort konnte man sich als Beta-Tester in der App oder auf der Streetspotr-Homepage registrieren. Am 15. April 2012 endete die Beta-Phase und Streetspotr startete in 16 weiteren Städten Deutschlands.

Durch mehrere Fernseh-Berichte (u. a. Galileo und RTL Explosiv) und gewonnene Auszeichnungen verbreitete sich Streetspotr innerhalb Deutschlands sehr schnell und weitete seine Dienste bald auch auf das Ausland aus. 

Ab September 2012 war Streetspotr zunächst auch in Österreich und der Schweiz verfügbar; Ende 2014 folgte dann das Vereinigte Königreich. Den Sieg bei Publicis90 und die damit verbundene Finanzspritze nutzte Streetspotr 2016 um europaweit zu expandieren. Seitdem ist der Service in 26 Ländern vertreten.

Länder
BelgienBelgien Belgien
BulgarienBulgarien Bulgarien
DanemarkDänemark Dänemark
FinnlandFinnland Finnland
FrankreichFrankreich Frankreich
GriechenlandGriechenland Griechenland
IrlandIrland Irland
ItalienItalien Italien
KroatienKroatien Kroatien
NiederlandeNiederlande Niederlande
NorwegenNorwegen Norwegen
OsterreichÖsterreich Österreich
PolenPolen Polen
PortugalPortugal Portugal
RumänienRumänien Rumänien
RusslandRussland Russland
SchwedenSchweden Schweden
SchweizSchweiz Schweiz
SlowakeiSlowakei Slowakei
SlowenienSlowenien Slowenien
SpanienSpanien Spanien
TschechienTschechien Tschechien
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
UkraineUkraine Ukraine
UngarnUngarn Ungarn
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Die App[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streetspotr-App ist sowohl für iPhone als auch Android verfügbar; der Download ist kostenlos. Sobald die Registrierung und der erste Spot zum Kennenlernen der App abgeschlossen ist, kann es schon losgehen. Über GPS lokalisiert die App den jeweiligen User (Spotr) und zeigt ihm alle offenen Spots in seiner Umgebung an.

Normalerweise muss sich der Spotr innerhalb eines Radius von 400 m um den Spot herum befinden, um einen Spot anzunehmen. Das ändert sich, wenn ein Spotr den Pro-Status erreicht hat. 

Spot-Kategorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spots können in zwei Hauptkategorien unterschieden werden:

  • Bezahlte Spots
  • Unbezahlte Spots

Alle Spots die auf einer Kundenanfrage basieren sind bezahlte Spots. Wenn ein Spotr einen solchen Spot erfolgreich absolviert, bekommt er dafür einen (vorher bekannten) Geldbetrag gutgeschrieben. Das Guthaben kann er sich dann jederzeit auf sein PayPal-Konto auszahlen lassen. Nach Anforderung wird das Geld innerhalb von 30 Tagen überwiesen.

Unbezahlte Spots sind v. a. die Sehenswürdigkeiten-Spots, die dazu da sind sich mit der App vertraut zu machen oder um sich auch einmal ein wenig Zeit zu vertreiben, wenn ansonsten nicht so viel los ist. Unbezahlte Spots können außerdem soziale Spots sein (z. B. Stufen-Spots), bei denen es darum geht unseren beeinträchtigen Mitmenschen das Leben ein wenig leichter zu machen. Natürlich gehen die Spotr dabei aber nicht komplett leer aus, für jede Art von Spot bekommen die Spotr immer sogenannte StreetPoints. 

StreetPoints[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

StreetPoints sind das Erfahrungssystem in der Streetspotr-App. Je mehr StreetPoints ein Spotr angesammelt hat, desto mehr Spots kann er gleichzeitig annehmen.

Manche Spots, für die es schon ein bisschen mehr Erfahrung im Spot-en braucht, sind außerdem nur dann sichtbar, wenn man eine bestimmte Anzahl an StreetPoints erreicht hat.

Auch für den Pro-Status (s. u.) spielen die StreetPoints eine wichtige Rolle; 1024 davon muss ein Spotr ansammeln, um eine Möglichkeit auf den Pro-Status zu bekommen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit sich in der StreetPoint-Rangliste in der App anzeigen zu lassen und sich dort mit anderen Spotrn, entweder regional oder allgemein, zu vergleichen.

StreetScore und Pro-Status[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Anfang 2016 hat jeder Spotr die Möglichkeit sich den Status als Pro-Spotr zu erarbeiten. Dafür muss er einen gewissen StreetScore erreichen. Der StreetScore setzt sich aus den folgenden vier Kategorien zusammen:

  • Activity: Nutzungshäufigkeit der App
  • Commitment: Abbruchverhalten bei bezahlten Spots
  • Experience: Erfahrungswert basierend auf den StreetPoints
  • Quality: Ablehnungsquote bei bezahlten Spots

Hinter der Berechnung des StreetScores steht ein komplexer Algorithmus, der jede Woche in der Nacht von Sonntag auf Montag den StreetScore, basierend auf der Aktivität der vergangenen vier Wochen, neu berechnet. Nur wer also regelmäßig fleißig spot-et kann den Pro-Status dauerhaft behalten.

Der Pro-Status bringt natürlich auch seine Vorteile mit sich:[1]

  • Spot-Annahme: Pro-Spotr können Spots von überall her annehmen und müssen nicht bereits direkt vor Ort sein. Um sicherzustellen, dass die Spots dennoch am richtigen Ort ausgeführt werden, muss ein Pro-Spotr vor Ort „einchecken“.
  • Spot-Bearbeitungszeit: Pro-Spotr haben doppelt so viel Zeit einen Spot abzuschließen, als „Nicht-Pros“
  • Ruhm und Ehre: Jeder Pro-Spotr bekommt das Pro-Badge in der App verliehen und wird so noch einmal besonders hervorgehoben 

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • World Summit Award Mobile: m-Business und m-Commerce[2]
  • Vision Award[3]
  • IHK Gründerpreis 2014
  • National Public Champion European Business Awards 2014/2015
  • Gewinner Publicis90
  • Top50 im Gründerszene Wachstums-Ranking 2016/2017[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Du wolltest schon immer mal ein Pro sein? - News von Streetspotr für alle Spotr. Abgerufen am 27. Juli 2017.
  2. Elke von Rekowski: Spitzenleistung deutscher App-Entwickler beim WSA-Mobile auf crn.de (Abgerufen am 11. November 2012)
  3. Katharina Hannen: Flinc, Streetpay, Wynsh und Streetspotr nehmen Preise für ihre Geschäftsideen entgegen (Abgerufen am 20. März 2013)
  4. Streetspotr im Gründerszene Wachstums-Ranking - Streetspotr. In: Streetspotr. 9. Dezember 2016 (streetspotr.com [abgerufen am 27. Juli 2017]).