Streitkräfte Gabuns

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Flag of Gabon.svg Streitkräfte Gabuns
Forces armées gabonaises
Coat of arms of Gabon.svg
Führung
Oberbefehlshaber
de jure:
Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba
Oberbefehlshaber de facto: Der Verteidigungsminister
Verteidigungsminister: Etienne Massard Kabinda Makaga
Militärischer Befehlshaber: Jean Claude Ella-Ekogha
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 5.000
Wehrpflicht:
Wehrtauglichkeitsalter: 20
Haushalt
Militärbudget: 81,52 Millionen US$ (2014)
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 0,55 % (2014)
Geschichte
Gründung: 1960

Die Streitkräfte Gabuns (Forces armées gabonaises) sind die Streitkräfte des zentralafrikanischen Staates Gabun. Sie entstanden nach der Unabhängigkeit des Landes von Frankreich im Jahre 1960. 1964 putschte ein Teil des Militärs gegen den damaligen Präsidenten Léon M’ba; von 2012 bis 2013 nahmen Soldaten an einem Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik teil.[1] Die Streitkräfte verfügen über 5.000 Mann.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodentruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Armee des Landes hat alleine 1.800 Mann für den Schutz des Präsidenten abgestellt. Die Armee gliedert sich in:

  • Airborne Regiment
  • Light Armored Recon Battalion
    • Logistic and Command Company (Führungs- und Logistikkompanie)
    • 2x Armored Squads (2 gepanzerte Squads)

Darüber hinaus existieren im ganzem Land 8 Wehrbezirke, die je über ein motorisiertes Infanterie-Bataillon verfügen.

Luftwaffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Luftwaffe (Air Force) des Landes verfügt über drei Staffeln:

Es existieren Stützpunkte in Libreville, Franceville und Tchibanga. Die Haupttypen sind die Dassault Mirage F1 und die Dassault Mirage 5.[2]

Marine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marine nutzt für Patrouillen an der Atlantikküste derzeit drei französische Patrouillenboote vom Typ P400. Weitere Schiffe vom Typ Kership und der BATRAL-Klasse sollen noch angeschafft werden.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. [3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]