Streitkräfte Guinea-Bissaus

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Captain Jose Zamora Induta, damaliger Kommandant der Streitkräfte, trifft sich mit einer US-Delegation

Die Streitkräfte Guinea-Bissaus bestehen aus den drei Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine und sind insgesamt 9.250 Mann stark.

Aufgrund der geringen finanziellen Mittel, die das Land für sein Militär aufbringen kann (2003 betrug der Verteidigungsetat nur rund drei Mio. US-$), befinden sich die Streitkräfte in einem sehr mangelhaften Zustand. Es ist geplant, die Streitkräfte auf 2.000 bis 2.500 Mann zu verkleinern und sie verstärkt für Aufgaben der inneren Sicherheit einzusetzen.[1] Es gibt etliche Verstrickungen mit dem Drogenhandel.[2]

Heer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heer umfasst rund 6.800 Soldaten und ist damit die mit Abstand größte Teilstreitkraft des Landes. An schwerem Gerät verfügt sie auf dem Papier über zehn russische T-34-Panzer aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die aber aufgrund ihres hohen Alters und der schlechten Versorgungslage vermutlich nicht mehr einsatzbereit und darüber hinaus hoffnungslos veraltet sind.

Luftstreitkraft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Luftstreitkraft gehören rund 2.100 Soldaten an, denen fünf MiG-21MF-Jagdflugzeuge, eine zweisitzige MiG-21UM-Trainingsmaschine[3], sechs Hubschrauber (Gazelle, Mil Mi-8) und Transportmaschinen (Antonow An-14 und An-24) zur Verfügung stehen. Auch hier dürfte die desolate Finanzsituation die Einsatzbereitschaft erheblich einschränken.

Marine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine kleine Marine mit 350 Mann und drei leicht bewaffneten Schnellbooten schützt die Küste des Landes.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Military of Guinea-Bissau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Telepolis-Artikel: Was kostet Guinea-Bissau?
  2. http://www.fr-online.de/politik/drogenhandel-guine-bissau-us-agenten-nehmen-spitzen-militaer-fest,1472596,22617868.html
  3. Quelle: www.mig-21.de