Strinz-Trinitatis

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Strinz-Trinitatis
Gemeinde Hünstetten
Wappen von Strinz-Trinitatis
Koordinaten: 50° 14′ 7″ N, 8° 9′ 22″ O
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 7,07 km²[1]
Einwohner: 969 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 65510
Vorwahl: 06126
Panorama
Panorama

Strinz-Trinitatis ist ein Ortsteil der Gemeinde Hünstetten im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen.

Strinz-Trinitatis liegt im Taunus nördlich des Hauptkamms zwischen Limburg und der Landeshauptstadt Wiesbaden. Durch den Ort führt die Landesstraße 3275.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbereich wurde schon im 9. Jahrhundert besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Strinz-Trinitatis im Jahre 1184. Der Ortsname leitet sich von dem keltischen Wort Stryntz = Ödland und der hl. Dreifaltigkeit = Trinitatis ab.

1184 wurde der Ort Strentzge maiorem genannt. Später hieß er Strinziche, Grozen Strinzge, Obirn Strintzige, Hinder strenze, Groszen-Strynzen und Hinderstrintze bis es 1446 zu Strintzige in Heiligen Dreyfaltigkeit kam. Die erste Schule datiert von 1562. Zwischen 1619 und 1794 wurde in Ortsnähe Bleierz abgebaut.

In dem Ort steht eine Wehrkirche, deren Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert stammt und früher eine Eigenschaft als Wehrturm hatte.

Am 31. Dezember 1971 schlossen sich die damaligen Gemeinden Strinz-Trinitatis, Beuerbach, Kesselbach, Ketternschwalbach, Limbach und Wallbach zur neuen Gemeinde Hünstetten zusammen.[2]

Das Dorfgemeinschaftshaus wurde 2016 in Dr. Herbert Günther Halle umbenannt. Seit Sommer 2017 heißt der Vorplatz "Lothar-Häring-Platz"

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Blau ein goldenes strahlendes Dreieck, darin ein blaues Auge.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b „Zahlen + Fakten“ im Internetauftritt der Gemeinde Hünstetten, abgerufen im Juli 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 377.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Strinz-Trinitatis – Sammlung von Bildern