Stromness (Whiskybrennerei)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stromness
Land Schottland
Region Inseln
Geographische Lage 58° 57′ 28,2″ N, 3° 18′ 7,4″ WKoordinaten: 58° 57′ 28,2″ N, 3° 18′ 7,4″ W
Typ Malt
Status 1928 geschlossen
Eigentümer
Gegründet 1817
Gründer John Crookshanks
Washstill(s) 1 × 300 Gallonen (1886)[1]
Spiritstill(s) 1 × 300 Gallonen (1886)[1]
Produktionsvolumen 7.000 Gallonen (1887)[1]

Stromness war eine Whiskybrennerei in Stromness, auf den Orkneyinseln, Schottland. Der erzeugte Brand war somit der Whiskyregion Inseln zuzuordnen.

Die Brennerei wurde 1817 von John Crookshanks gegründet. Sie wechselte häufig den Eigentümer, gelangte jedoch immer wieder in den Besitz der Familie Crookshank zurück.[2] Zwischen Ende der 1860er Jahre und 1878 war der Betrieb geschlossen. Dann erwarben die MacPherson-Brüder die Brennerei, benannten sie um in Man O'Hoy und setzten sie wieder in Betrieb. Etwa um das Jahr 1900 gelangte die Brennerei in den Besitz des Unternehmens von McConnell, der sie bis zu ihrer Schließung 1928 leitete. In den 1940er Jahren wurden die Gebäude vollständig zerstört. Heute sind keine sichtbaren Überreste der Brennerei mehr vorhanden.[3]

Als Alfred Barnard im Rahmen seiner bedeutenden Whiskyreise im Jahre 1886 die Brennerei besuchte, verfügte sie über eine jährliche Produktionskapazität von 7000 Gallonen. Es standen zwei Brennblasen mit Kapazitäten von jeweils 300 Gallonen zur Verfügung, in denen Malt Whisky produziert wurde.[1]

Bis heute ist Stromness die am drittweitesten nördlich gelegene schottische Brennerei. Lediglich die noch aktiven Brennereien Scapa und Highland Park liegen 1,1 beziehungsweise 1,5 Kilometer weiter nördlich.

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Alfred Barnard: The Whisky Distilleries of the United Kingdom. Harper's Weekly Gazette, London 1887, S. 154–155.
  2. Informationen auf wormtub.com
  3. Ulf Buxrud: Lost Scotch Malt Whisky Distilleries 1888–1945, 2000 (Memento vom 26. April 2015 im Internet Archive)