Strotzbüsch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Strotzbüsch
Strotzbüsch
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Strotzbüsch hervorgehoben
Koordinaten: 50° 7′ N, 6° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 375 m ü. NHN
Fläche: 6,45 km2
Einwohner: 411 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 071
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.strotzbuesch.de
Ortsbürgermeister: Emil Maas
Lage der Ortsgemeinde Strotzbüsch im Landkreis Vulkaneifel
ScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgienKarte
Über dieses Bild

Strotzbüsch ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. Strotzbüsch ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der südlichen Vulkaneifel.

Zu Strotzbüsch gehören auch die Wohnplätze Auf Adelberg, Bernardyhof, Maasenhof, Strotzbüscher Mühle und Schiewich Hof.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strotzbüsch wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde vom 11. Juni 1097 genannt, in welcher der Trierer Erzbischof Egilbert dem Simeonstift in Trier den Besitz in „Strouadesbusch“ (Strotzbüsch) und „Lutzenroda“ (Lutzerath) bestätigt. Die Schenkung stammte aus dem Besitz des Propstes Poppe. Später wird der Ort auch „Struwertzbusch“ (1360) und „Stroßbusch“ (1476) genannt.[4][5]

Bis zum Jahre 1794 gehörte Strotzbüsch zum kurtrierischen Amt Cochem. Den Zehnten teilten sich der Dompropst von Trier, das Kloster Echternach und der Graf Waldbott von Bassenheim.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Strotzbüsch, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 283
1835 319
1871 323
1905 363
1939 343
1950 348
Jahr Einwohner
1961 325
1970 359
1987 372
1997 439
2005 450
2016 411

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Strotzbüsch besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Schild geteilt, oben in Rot eine silberne Waage mit einem silbernen Palmwedel belegt. Unten in Gold ein schwarzer, doppelköpfiger Adler.“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche
  • Mineralquelle
  • Strotzbüscher Mühle
  • Römergrab
  • St. Vincentius-Kirche
  • Siebenbachtal (Aussichtspunkt, von dem man die Üß an sieben Stellen sehen kann)
  • erholsame, naturnahe Wanderwege

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Strotzbüsch

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hildegard Wesse geb. Irmen, (* 28. März 1911 in Strotzbüsch; † 27. Mai 1997 in Braunschweig), NS-Ärztin, Beteiligte an Euthanasie-Verbrechen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Strotzbüsch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[veraltet], S. 71 (PDF; 1,9 MB).
  4. a b Johann Friedrich Schannat: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, 3. Band, 2. Abteilung, 1854, S. 67 (Google Books)
  5. Homepage der Ortsgemeinde Strotzbüsch Chronik
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen