Struth-Helmershof

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Struth-Helmershof
Koordinaten: 50° 44′ 31″ N, 10° 30′ 34″ O
Höhe: 433 m
Einwohner: 1300
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Postleitzahl: 98593
Vorwahl: 03683
Der Ortsteil Struth-Helmershof
Verschneiter Winterwald oberhalb von Struth-Helmershof

Struth-Helmershof ist ein Dorf mit etwa 1300 Einwohnern am Südwesthang des Thüringer Waldes und ist aus den einstigen Teilen Struth sowie Helmershof entstanden. Es ist ein Ortsteil der Großgemeinde Floh-Seligenthal.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Struth-Helmershof liegt im Norden des Landkreises Schmalkalden-Meiningen am Südwesthang des Thüringer Waldes in der Nähe des Rennsteiges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Struth wurde 1340 erstmals urkundlich erwähnt. In Struth hatten einst insbesondere die Forstwirtschaft und der Bergbau wirtschaftliche Bedeutung, nach dem Ausbau der Straße zwischen Schnellbach und Steinbach-Hallenberg und der Eisensteinstraße von Barchfeld nach Oberschönau wurde auch das Fuhrwesen zu einem wichtigen Wirtschaftszweig.

Der Helmershof war einst ein freiadeliges Hofgut in der Herrschaft Schmalkalden, um das sich ein kleines Dorf entwickelte und später in den Besitz der Stadt Schmalkalden kam, bevor es 1936 mit Struth zu Struth-Helmershof vereinigt wurde.

Die wirtschaftliche Struktur des Ortes ist heute industrieller Art. In den zwei Gewerbegebieten sind vorrangig Unternehmen des Werkzeugbaus sowie der Kunststoffverarbeitung angesiedelt. Das kulturelle Lebens des Dorfes wird durch Fußball (SV 08 Thuringia Struth-Helmershof), Karneval und Kirmes bestimmt.

Eingemeindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1996 wurde Struth-Helmershof nach Floh-Seligenthal eingemeindet.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die barocke Dorfkirche von Struth wurde 1771 errichtet. Im Jahre 1985 erhielt sie durch den Gothaer Orgelbauer Gerhard Böhm ein neues Instrument mit sechzehn Registern und zwei Manualen.
  • Am Ortsausgang in Richtung Schmalkalden befindet sich das Heilige Kreuz, ein historisches Sühnekreuz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Michael Bach (* 9. November 1745 in Struth-Helmershof; † 13. Juni 1820 in Elberfeld), Kantor
  • Bernhard Opfermann (* 3. Februar 1913 in Kassel; † 21. Dezember 1995 in Hildesheim), katholischer Pfarrer in Struth
  • Carola Anding (* 29. Dezember 1960 in Struth-Helmershof), Skilangläuferin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996