Stummerberg

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Stummerberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Stummerberg
Stummerberg (Österreich)
Stummerberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 56,63 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 11° 54′ OKoordinaten: 47° 16′ 5″ N, 11° 53′ 47″ O
Höhe: 800 m ü. A.
Einwohner: 859 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 15 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6276
Vorwahl: 05283
Gemeindekennziffer: 7 09 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 15
6276 Stummerberg
Website: www.stummerberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Georg Danzl
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

6 Unabhängige Liste der Arbeiter, Bauern und Gewerbetreibenden, 2 Bauern, Arbeiter, Zimmervermieter und Wirtschaft, 3 Die neue Liste Stummerberg Gattererberg

Lage der Gemeinde Stummerberg im Bezirk Schwaz
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Über dieses Bild
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Berghang Stummerberg im Zillertal
Berghang Stummerberg im Zillertal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Stummerberg ist eine Gemeinde mit 859 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stummerberg liegt im mittleren Zillertal oberhalb von Stumm, an den Berghängen beiderseits des Märzenbachs. Die Streusiedlung besteht aus den Ortsteilen Gattererberg, Stummerberg und Kleinstummerberg. Das Gemeindeamt befindet sich in der Nachbargemeinde Stumm.

Der Märzengrund weitet sich von der Mündung in den Ziller nach einem engen, steilen und waldreichen Abschnitt zu einem weiten, offenen Almengebiet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aschau im Zillertal, Gerlos, Gerlosberg, Hart im Zillertal, Hopfgarten im Brixental, Rohrberg, Stumm

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stumm wurde ein Lappenbeil aus Bronze gefunden, das der mittleren Bronzezeit zugeordnet wird. Stummerberg wird erstmals 1125–1129 als „apud Cilerstal in monte supra Stumme“ urkundlich erwähnt, als das Stift Herrenchiemsee vom Salzburger Erzbischof Konrad I. von Abensberg einen halben Hof erhielt.[1] Verwaltungssitz der Hofmark Stumm war Schloss Stumm. Die Höfe am Stummerberg und Gattererberg wurden als Schwaighöfe angelegt, sie mussten Naturalien abliefern. Bedeutend war die Holztrift aus dem Märzengrund für die Schmelzhütten des Tals. 1849 wurden Stummerberg und Gattererberg zur Gemeinde Stummerberg vereint.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stummerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 273 Nr. 314.