Stupferich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen der Stadt Karlsruhe
Wappen des Stadtteils Stupferich
Stupferich

Stadtteil der Stadt Karlsruhe
Lage von Stupferich in Karlsruhe
Basisdaten
Geograph. Lage   48° 57′ N, 8° 30′ O48.9538888888898.5083333333333215Koordinaten: 48° 57′ N, 8° 30′ O
Höhe   215 m ü. NN
Fläche   6,4999 km²
Einwohner   2.677 (Stand 30. Juni 2014)
Bevölkerungsdichte   412 Einwohner je km²
Eingemeindet   1. Januar 1972
Postleitzahlen   76228
Vorwahl   0721
Verkehrsanbindung
Autobahn   A8
Buslinien   23 47 118
Nachtverkehr   NL6

Stupferich ist ein Stadtteil der baden-württembergischen Stadt Karlsruhe.

Stupferich ist am südöstlichen Rand des Stadtgebietes gelegen. Bis zum 1. Januar 1972 war Stupferich eine eigenständige Gemeinde, wurde dann jedoch in die Stadt Karlsruhe eingegliedert und ist seitdem eines der so genannten "Bergdörfer" Karlsruhes.

Der Name Stupferich leitet sich aus dem althochdeutschen Stuotpferrich, bzw. Stutpferrich (stuot = „Stute“, pfarrih = pferrich = „Pferch“) her. So bezeichnete Reginboto von Malsch seine Ausbausiedlung, wo er Pferdezucht betreiben ließ.

Stupferich feierte im Jahr 2000 das 900-jährige Bestehen der Gemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde in einem Schenkungsbuch des Klosters Hirsau datiert auf das Jahr 1110.

Stupferich ist über die Rittnertstraße von Durlach (Bus 23), über Grünwettersbach von Wolfartsweier (Bus 47 vom Hauptbahnhof und Zündhütle) oder die rund einen Kilometer entfernte Anschlussstelle Karlsbad an der Bundesautobahn 8 zu erreichen.

Das ursprünglich überwiegend landwirtschaftlich geprägte Stupferich beherbergt heute neben einer Filiale von abas auch die Firma Vogel-Sitze und auf der Gemarkung südlich der A 8 die Zentrale der Firma Physical Instruments (PI).

Südlich des Stadtteils liegt die ehemalige Burg Stupferich.

Weblinks[Bearbeiten]