Stutensee

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stutensee
Stutensee
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stutensee hervorgehoben
Koordinaten: 49° 5′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Karlsruhe
Höhe: 111 m ü. NHN
Fläche: 45,67 km²
Einwohner: 23.829 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 522 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76297
Vorwahlen: 07244, 07249, 0721
Kfz-Kennzeichen: KA
Gemeindeschlüssel: 08 2 15 109
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 1-3
76297 Stutensee
Webpräsenz: www.stutensee.de
Oberbürgermeister: Klaus Demal (FW)
Lage der Stadt Stutensee im Landkreis Karlsruhe
Karlsdorf-Neuthard Malsch (Landkreis Karlsruhe) Malsch (Landkreis Karlsruhe) Bretten Bruchsal Bruchsal Ettlingen Forst (Baden) Gondelsheim Hambrücken Kronau Kürnbach Marxzell Oberderdingen Östringen Philippsburg Sulzfeld (Baden) Ubstadt-Weiher Walzbachtal Weingarten (Baden) Zaisenhausen Karlsbad (Baden) Kraichtal Graben-Neudorf Bad Schönborn Pfinztal Eggenstein-Leopoldshafen Linkenheim-Hochstetten Waghäusel Oberhausen-Rheinhausen Rheinstetten Stutensee Waldbronn DettenheimKarte
Über dieses Bild

Stutensee ist eine Stadt in der Region Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist nach Bruchsal, Ettlingen und Bretten die viertgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe und ist als Unterzentrum im Mittelbereich bzw. Oberzentrum Karlsruhe ausgewiesen. Sitz der Verwaltung ist in Blankenloch.

Die erst 1975 im Rahmen der Gebietsreform aus den ehemals selbstständigen Orten Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort entstandene Gemeinde hat seit 1990 mehr als 20.000 Einwohner und ist seit 1. Januar 1998 Große Kreisstadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stutensee liegt in der Oberrheinischen Tiefebene unmittelbar nördlich der Stadt Karlsruhe. Namensgeber der Stadt ist das Schloss Stutensee, das im Zentrum der vier Stadtteile liegt. Teile der Gemeinde werden vom Hardtwald bedeckt und von der Pfinz durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Stutensee. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt und gehören – die Stadt Karlsruhe ausgenommen – zum Landkreis Karlsruhe:

Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Graben-Neudorf, Karlsdorf-Neuthard, Bruchsal, Weingarten (Baden) und Karlsruhe.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Stutensee besteht aus den Stadtteilen Blankenloch (einschließlich Büchig) (12.256 Einwohner am 1. Juni 2016[2]), Friedrichstal (5.586 Einwohner), Spöck (4.476 Einwohner) und Staffort (1.982 Einwohner). Die Stadtteile sind identisch mit den bis Ende 1974 selbstständigen Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Stutensee - …“. Die Stadtteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. In den Stadtteilen Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzendem eingerichtet.[3]

Zum Stadtteil Blankenloch (einschließlich Büchig) gehören die Dörfer Blankenloch und Büchig und Schloss und Häuser Stutensee. Zu den Stadtteilen Friedrichstal und Staffort gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zum Stadtteil Spöck gehört das Dorf Spöck und das Haus Försterhaus im Hardtwald.

Im Stadtteil Blankenloch (einschließlich Büchig) liegen die Wüstungen Hithelinhowa und Krettenloch, im Stadtteil Spöck liegt die Wüstung Hainhof und im Stadtteil Staffort die Wüstung Bruch.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kerns-Max-Haus, "Wahrzeichen" von Stutensee-Blankenloch

Stutensee entstand durch die Gebietsreform der 1970er Jahre, als die vier Gemeinden Blankenloch (mit dem 1935 eingegliederten Ortsteil Büchig und dem zugehörigen Wohnplatz Stutensee), Friedrichstal, Spöck und Staffort am 1. Januar 1975 zur Gemeinde Stutensee vereinigt wurden. Zuvor hatten die Bürgermeister der vier Gemeinden am 20. Mai 1974 im Schloss Stutensee, das 1749 im Auftrag von Markgraf Karl Friedrich von Baden erbaut wurde, den sogenannten „Stutensee-Vertrag“ über die Bildung der neuen Gemeinde Stutensee geschlossen.

Die meisten Stadtteile sind jedoch schon alte Siedlungen. So wurden Spöck im Jahr 865 als Specchaa, Staffort 1110 als Stafphort, Blankenloch 1337 als Blankelach und Büchig 1373 als Buchech erstmals erwähnt. Friedrichstal ist hingegen eine Gründung von Religionsflüchtlingen (Hugenotten) aus Nordfrankreich, Belgien und der Schweiz und entstand ab 1699 auf dem gerodeten Hardtwald unter Hinzuziehung von Teilen der Gemeinde Spöck.

Alle fünf Dörfer gehörten zur Markgrafschaft Baden-Durlach. Staffort war bis ins 18. Jahrhundert Sitz eines Amtes, doch kamen die Orte dann zum Oberamt Karlsruhe. Von 1803 bis 1809 gehörten die Gemeinden vorübergehend zum Amt Durlach und ab 1809 dann zum Landamt Karlsruhe, das 1864 mit dem Stadtamt Karlsruhe zum Bezirksamt Karlsruhe vereinigt wurde. 1930 wurden die Gemarkungen der Gemeinden Blankenloch, Friedrichstal und Spöck durch Aufteilung des Hardtwalds erheblich vergrößert. 1935 wurde die Gemeinde Büchig nach Blankenloch eingegliedert, und die noch verbliebenen vier Gemeinden kamen bei der Kreisreform 1938 zum Landkreis Karlsruhe.

Im Jahre 1919 gründeten der Mannheimer Landgerichtspräsident Dr. Heinrich Wetzlar und seine Frau Therese ein staatliches Erziehungsheim, in dem ein Reformprogramm zur Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher erprobt wurde. Die jüdischen Eheleute erhielten 1933 Berufsverbot, und 1943 wurden sie im KZ Theresienstadt ermordet. Das heutige Landesjugendheim ehrte die Verfolgten mit der Namensgebung "Heinrich-Wetzlar-Haus".[5]

Im Jahr 1990 überschritt die Einwohnerzahl der Gemeinde Stutensee die 20.000-Grenze. Die Gemeindeverwaltung stellte aber erst 1997 den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Januar 1998 beschloss.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt Stutensee gehörte ursprünglich zum Bistum Speyer. Politisch waren die Orte Blankenloch, Büchig, Spöck und Staffort Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach, die in allen Orten die Reformation einführte. Daher waren diese Orte über Jahrhunderte überwiegend protestantisch. Auch das 1699 neu angelegte Friedrichstal war eine protestantische Gründung. Zunächst gab es nur drei Kirchengemeinden: Blankenloch (die heutige Michaelisgemeinde), Spöck (mit Filialgemeinde Staffort) und Friedrichstal. Erst im 20. Jahrhundert wurde die Heilig-Geist-Gemeinde Büchig eine selbständige Kirchengemeinde. Ebenso entstand am 1. Januar 1986 die Kirchengemeinde Staffort-Büchenau aus der früheren zu Spöck gehörigen Filialgemeinde Staffort und dem zur Stadt Bruchsal gehörigen Stadtteil Büchenau, welcher als überwiegend katholischer Ort vorher keine eigene Kirchengemeinde hatte. Alle Gemeinden gehören heute zum Kirchenbezirk Karlsruhe-Land (Sitz in Bruchsal) innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Daneben bestehen in Stutensee auch noch Gemeinden verschiedener Freikirchen, darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Blankenloch (Baptisten), die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Blankenloch sowie zwei Liebenzeller Gemeinschaften (Blankenloch und Staffort) und die Christliche Gemeinschaft Blankenloch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen auch Katholiken, meist Flüchtlinge aus den Ostgebieten, in die heutigen Stadtteile von Stutensee, und so konnten ab 1954 bis heute in allen Stadtteilen katholische Kirchen errichtet werden, und zwar die Kirchen St. Josef Blankenloch, St. Elisabeth Friedrichstal, St. Georg Spöck, St. Wolfgang Staffort und Heilig Geist Büchig. Sie alle bilden heute die katholische Seelsorgeeinheit Stutensee innerhalb des Dekanats Bruchsal des Erzbistums Freiburg.

Auch die Neuapostolische Kirche ist in Friedrichstal vertreten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
31. Dezember 1975 16.748
31. Dezember 1980 18.404
31. Dezember 1985 19.060
27. Mai 1987 ¹ 18.932
Jahr Einwohner
31. Dezember 1990 20.064
31. Dezember 1995 20.589
31. Dezember 2000 21.794
31. Dezember 2005 23.132
1. Juli 2011 23.331
31. Dezember 2014 23.638

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat der Stadt Stutensee hat seit der letzten Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 insgesamt 26 Mitglieder, die den Titel „Stadträtin/Stadtrat“ führen. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

In den Stadtteilen Friedrichstal, Spöck und Staffort gibt es jeweils einen aus 6 Mitgliedern bestehenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher. Die Ortschaftsräte werden bei jeder Kommunalwahl von der Bevölkerung der Ortschaft gewählt. Sie sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Der Blankenlocher Ortschaftsrat wurde 2004 aufgelöst. An seine Stelle ist der Stadtteilausschuss getreten. Es handelt sich hierbei um einen beratenden Ausschuss des Gemeinderates, dem alle Gemeinderäte aus Blankenloch und Büchig angehören.

Oberbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtoberhaupt ist der Bürgermeister, seit 1. Januar 1998 Oberbürgermeister, der von der Bevölkerung auf acht Jahre direkt gewählt wird. Er wurde zuletzt durch die Wahl am 8. Februar 2015 in seinem Amt bestätigt. Sein ständiger Vertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister (seit 2000) Dr. Matthias Ehrlein (CDU).

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister

  • 1975: Hubert Hornung (CDU), Amtsverweser
  • 1975–1991: Richard Hecht (Freie Wähler), Bürgermeister
  • seit 1991: Klaus Demal (Freie Wähler), Bürgermeister, seit 1. Januar 1998 Oberbürgermeister

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Stadt zeigt in Gold über blauem Wellenschildfuß eine springende rote Stute. Die Stadtfarben sind rot-gelb. Das Wappen wurde der Gemeinde Stutensee am 29. April 1976 vom Landratsamt Karlsruhe verliehen. Es ging aus einem Wettbewerb hervor und ist ein so genanntes redendes Wappen, da es die beiden Symbole des Gemeindenamens (Stute und See) zum Ausdruck bringt. Es hat mit Ausnahme seiner Blasonierung keinen historischen Bezug. Die Blasonierung folgt den badischen Farben Rot-Gelb, nachdem alle vier Ortsteile seit dem Mittelalter zur Markgrafschaft Baden gehörten.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stutensee ist über die Bundesautobahn 5 Karlsruhe-Frankfurt (Anschlussstellen Karlsruhe-Durlach, Karlsruhe-Nord und Bruchsal) zu erreichen. Die Bundesstraßen 3 (BuxtehudeWeil am Rhein) und 36 (MannheimLahr/Schwarzwald) führen im Osten bzw. Westen der Stadt Stutensee vorbei.

In den Stadtteilen Blankenloch und Friedrichstal existiert ein Bahnhof bzw. ein Haltepunkt der Strecke Karlsruhe–Mannheim. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedient primär die Stadtbahnlinie S2 des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Die Haltestellen in Stutensee sind "Büchig" (Büchig), "Süd", "Tolna-Platz", "Kirche", "Mühlenweg", "Nord" (Blankenloch), "Saint-Riquier-Platz", "Mitte", "Nord" (Friedrichstal), "Hochhaus" und "Richard-Hecht-Schule" (Spöck). Die Verlängerung der S2 von Blankenloch nach Friedrichstal und Spöck wurde am 24./25. Juni 2006 eröffnet. Damit ist nur der Stadtteil Staffort nicht an die Stadtbahn angeschlossen. Mehrere Buslinien ergänzen das ÖPNV-Netz im Stadtgebiet.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stutensee erscheint keine eigene Tageszeitung. Über das lokale Geschehen berichtet die Karlsruher Landausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN). Darüber hinaus gibt die Stadt die wöchentlich erscheinende Stutensee Woche heraus, die amtliche Mitteilungen enthält, sowie über das Geschehen in den Parteien, Vereinen, Schulen, Kirchen und/oder Veranstaltungstermine informiert. Eine ständige Informationsquelle bietet die Onlineplattform Mein Stutensee[6]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stutensee gibt es folgende Schulen: Erich-Kästner-Realschule, Thomas-Mann-Gymnasium, Pestalozzi-Grund- und Hauptschule Blankenloch, Theodor-Heuss-Grundschule Büchig, Friedrich-Magnus-Schule Friedrichstal (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule), Richard-Hecht-Schule Spöck (Grund mit Werkrealschule) und Drais-Grundschule Staffort.

Außerdem gibt es noch sechs evangelische und je drei städtische und römisch-katholische Kindergärten.

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee geht aus dem Zusammenschluss der vier Gemeinden Blankenloch mit Büchig, Friedrichstal, Spöck und Staffort im Jahr 1975 hervor. Derzeit besteht sie aus den Abteilungsfeuerwehren: Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort. Pro Jahr rücken die Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen zu etwa 160–170 Einsätzen aus. Der Löschzug Büchig löste sich 2005 auf, das Fahrzeug wurde an die Abteilungsfeuerwehr Blankenloch übergeben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Festhalle Stutensee im Stadtteil Blankenloch werden gelegentlich Theatervorführungen dargeboten. Weitere Veranstaltungsorte sind das Foyer des Rathauses Blankenloch, das Jugendzentrum Blankenloch, die Veranstaltungshalle Spöck, die Sängerhalle Friedrichstal und die Dreschhalle Staffort.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hugenotten- und Heimatmuseum Friedrichstal
  • Heimatmuseum Blankenloch/Büchig (im Kerns-Max-Haus Blankenloch)
Schloss Stutensee

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Stutensee, Namensgeber und somit eines der Wahrzeichen der Stadt
  • Evangelische Kirchen
    • Michaeliskirche Blankenloch, erbaut 1857–1860 mit altem Turm aus dem 15. Jahrhundert
    • Heilig-Geist Büchig, erbaut 1994/96 als ökumenisches Gemeindezentrum
    • Evangelische Kirche Friedrichstal, erbaut 1830 anstelle einer Kapelle von 1725
    • Evangelische Pfarrkirche Spöck, im Kern eine gotische Kirche, der Westturm wurde um 1671 verbreitert und das Langhaus wurde 1865/66 vergrößert
    • Evangelische Kirche Staffort, erbaut 1899–1901 anstelle einer mittelalterlichen Kirche
  • Katholische Kirchen
    • St. Josef Blankenloch, erbaut 1953/1954
    • St. Elisabeth Friedrichstal, erbaut 1958, Einweihung am 5. August 1962
    • St. Georg Spöck, erbaut 1972/75, Einweihung am Pfingstmontag, den 3. Juni 1974
    • St. Wolfgang Staffort; in einem ehemaligen Tabaklager wurde in den 1980er Jahren eine Kirche eingebaut (Einweihung am 22. November 1989)
    • Heilig Geist Büchig, erbaut 1994/96 als ökumenisches Gemeindezentrum

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Stutensee bzw. die früheren Gemeinden haben folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Ehrenbürger der früheren Gemeinden

  • 1951: Karl Wilhelm Heidt (1871–1959), Altbürgermeister (Gemeinde Staffort)
  • 1974: Friedel Haisch, (1915-?) Altbürgermeister (Gemeinde Blankenloch)
  • 1974: Oskar Hornung (1902–1985), Rektor a. D. (Gemeinde Friedrichstal)

Ehrenbürger der Gemeinde bzw. Stadt Stutensee

  • 1991: Richard Hecht (1925–1999), Bürgermeister a. D.
  • 1992: Dr. Waldemar Nagel, Ortsvorsteher a. D.
  • 1994: Hubert Hornung, Bürgermeister a. D.
  • 1995: Arnold Hauck (* 1928), Bürgermeister a. D.
  • 2000: Emil Füssler, Bürgermeister a. D.

Bekannte und ehemalige Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Bender: Vergangenheit und Zeitgeschehen: Eine Chronik. Blankenloch/Büchig/Schloss Stutensee. Gemeinde, Stutensee 1995.
  • Konrad Dussel: Staffort 1110 bis 2010; Streifzüge durch 900 Jahre Geschichte; Verlag Regionalkultur Heidelberg, Ubstadt-Weiher, Basel 2010 ISBN 978-3-89735-622-1
  • Wilhelm Hauck: Staffort - Schloß und Dorf an der steten Furt. Geschichte und Geschichten. Gemeinde, Stutensee 1993 (Ortschronik).
  • Artur Hauer: Das Hardtdorf Spöck. Seine politische, kirchliche und wirtschaftliche Geschichte. Bürgermeisteramt, Spöck 1965 (Ortschronik).
  • Dieter H. Hengst: Die alten Straßen noch… Bildband „Alt Friedrichsthal“. 2. Auflage. Heimat- und Hugenottenmuseum „Alt Friedrichsthal“, Friedrichstal 2000.
  • Moritz Hecht: Drei Dörfer der badischen Hardt. Eine wirtschaftliche und sociale Studie. Leipzig 1895 (Über Hagsfeld, Blankenloch und Friedrichstal).
  • Hanna Heidt: Erinnerungen an die Vergangenheit. Eigenverlag, Schwanen Stutensee-Staffort 2003
  • Pia Hendel: Stutensee - Bilder einer Stadt. Hrsg.: Stadt Stutensee. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2006, ISBN 978-3-89735-430-2.
  • Heiner Joswig: Als unsere Kirche stehen blieb Stadt Stutensee 2004
  • Manfred G. Raupp: Die Stafforter Geschlechter 1669–1975; Sippenbuch Manuskript hinterlegt im Stafforter Bürgerbüro und in der Evangelischen Kirchengemeinde Staffort
  • derselbe: Was der Großvater schon wusste – Gedanken zur Entwicklung der Landwirtschaft in Staffort; verfasst zum Andenken an Gustav W. Raupp (1905–1985). Eigenverlag, Lörrach und Stutensee-Staffort 2005
  • derselbe: 4000 Jahre Stete Furt und 350 Jahre Kirchenbuchaufzeichnungen; Stutensee-Staffort 2010.
  • derselbe: Ortsfamilienbuch Staffort, Herausgeber Stadt Stutensee, Verlag Gesowip Basel 2010, ISBN 978-3-906129-64-8
  • Walter August Scheidle: Ortssippenbuch Blankenloch-Büchig und dem Stutensee - 1672 bis 1920. 2001, ISBN 3-00-008164-X.
  • derselbe: Ortssippenbuch Spöck / Baden 1667-1920, Band 124 der Badischen Ortssippenbücher Lahr-Dinglingen 2008 ISBN 978-3-00-024233-5


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. „Stutensee - Zahlen und Daten“
  3. Hauptsatzung der Stadt Stutensee vom 1. Januar 2005 (PDF-Datei; 103 kB)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 120–122
  5. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 87
  6. Onlineplattform Mein Stutensee

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stutensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien