Stuttgarter Hymnus-Chorknaben

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Koordinaten: 48° 47′ 26″ N, 9° 10′ 19″ O

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben.jpg
Sitz: Stuttgart / Deutschland
Träger: Evangelischer Kirchenkreis Stuttgart
Gründung: 1900
Gattung: Knabenchor
Gründer: Paul Lechler
Leitung: Rainer Johannes Homburg
Stimmen: 210 (SATB)[1]
Website: www.hymnus.de

Die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben sind ein Knabenchor, der 1900 von Paul Lechler gegründet wurde. Der erste Chorleiter war Gotthold Kimmerle. Vorbilder für die Gründung waren die berühmten Knabenchöre aus Leipzig (Thomanerchor) und Dresden (Kreuzchor).

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben (1969)

Der Chor erlangte nach dem Zweiten Weltkrieg unter Gerhard Wilhelm durch Konzertreisen im In- und Ausland Anerkennung und ist seither fester Bestandteil des Stuttgarter Musiklebens. 1987 legte Professor Gerhard Wilhelm nach 41 Jahren seine Tätigkeit als Leiter des Chores aus Altersgründen nieder. Ihm folgte Eckard Weyand (Leitung 1987–1992), danach Hanns-Friedrich Kunz (Leitung 1992–2010). Seit April 2010 leitet Rainer Johannes Homburg den Chor.

2017 hatte der Chor 207 Mitglieder im Alter von 6 bis 25 Jahren, davon im Konzertchor 82 Knaben und 35 Männer.[1] Seit 1970 probt der Chor im eigenen Chorheim, welches von Günter Behnisch entworfen wurde. Der Hymnus-Chor hat kein Internat. Die Jungen wohnen bei ihren Eltern und besuchen verschiedene Schulen.

Das Repertoire des Chors umfasst geistliche Vokalmusik vom Frühbarock bis zur Gegenwart. Pro Jahr tritt der Chor in etwa 50 Konzerten und Gottesdiensten auf.[1]

Jeder Chorknabe wird im Einzelunterricht von ausgebildeten Stimmbildnern und Stimmbildnerinnen geschult. Diese individuelle Förderung wird während der ganzen Knabenchorzeit und auch im Männerchor fortgesetzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stuttgarter Hymnus-Chorknaben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Rainer Lang: Singen im schwarzen Talar. In: Südwest-Presse. 5. Juli 2017 (swp.de).