openSUSE

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openSUSE
Logo
Bildschirmfoto
Screenshot
openSUSE 13.2 mit KDE Plasma Desktop 4.14.2
Basisdaten
Entwickler SUSE Linux GmbH und Entwickler-Community
Aktuelle Version 13.2
(4. November 2014)
Abstammung GNU/Linux
↳ SLS
↳ Slackware
↳ jurix
↳ S.u.S.E. Linux (4.2)
↳ openSUSE
Architekturen i586, x86-64, ARM
Lizenz GPL und andere Lizenzen
Sonstiges Sprache: mehrsprachig
Desktop: Gnome, KDE SC, LXDE, Xfce u. a.
Website opensuse.org

openSUSE [ˌoʊpənˈsuːzə], ehemals SUSE Linux und SuSE Linux Professional,[1][2] ist eine Linux-Distribution des Unternehmens SUSE Linux GmbH. Sie wird insbesondere in Deutschland verbreitet eingesetzt.[3] Der Fokus der Entwickler liegt darauf, ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem mit großer Zielgruppe für Desktop und Server zu erschaffen.[4]

Geschichte der Distribution[Bearbeiten]

SuSE Linux[Bearbeiten]

Hauptartikel: SUSE Linux GmbH

Die SUSE Linux GmbH vertrieb in den frühen 1990er Jahren unter der Firmierung S.u.S.E. GmbH (Gesellschaft für Software- und Systementwicklung GmbH) die Linux-Distribution Slackware, in der bereits die Eigenentwicklung YaST als Konfigurationsprogramm angeboten wurde. Im Mai 1996 wurde erstmals die eigenständige auf Basis von jurix[5] entwickelte Distribution S.u.S.E. Linux mit der Versionsnummer 4.2 veröffentlicht. Die Nummerierung bezieht sich auf die Zahl 42 aus dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis, die darin als Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“gewertet wird.

Mit der Version 5 erschien im Juni 1997 eine für Großkunden optimierte Version von S.u.S.E. Linux als sogenanntes Business-Linux-Produkt, das längere Releasezyklen und einen erweiterten Support anbot, und dessen Konzept durch SUSE Linux Enterprise Server (SLES) weitergeführt wird. S.u.S.E. Linux wurde neben der Intel-80386-Plattform ab der Version 6.1 auch auf die DEC-Alpha-AXP-Plattform, ab Version 6.3 auf die PowerPC-Plattform portiert. Im weiteren Verlauf kamen Versionen für AMD-Athlon-64-, Intel-Itanium- und IBM-S390-(Z-Series)-Systeme hinzu.

Für Endbenutzer wurden in den Versionen 7.0 bis einschließlich 9.1 drei Produktlinien angeboten:

  • Personal: kostengünstig mit eingeschränktem Programmumfang
  • Professional: mit zusätzlicher Server- und Entwicklungssoftware
  • Campus: kostengünstigere Professional-Version ohne Handbuch
openSUSE 11.4 mit KDE-Desktop

Im November 2003 übernahm das amerikanische Softwareunternehmen Novell die SUSE Linux GmbH, womit die Bezeichnung der Distribution ab der Version 9.1 von S.u.S.E. zu SUSE abgewandelt wurde. Mit der Übernahme gingen weitere Innovationen wie die Installationsmöglichkeit des Betriebssystems über das Internet via FTP, Softwareangebote für 64-Bit-Systeme (AMD64- und Intel-64-CPUs) und die Freigabe von YaST für die GNU General Public License, einher. Zu denen von Novell eingeführten Neuerungen gehörte außerdem die stärkere Gewichtung des GNOME-Desktops gegenüber dem K Desktop Environment, die gleichberechtigt als Vorauswahl für die Arbeitsumgebung angeboten wurden.

Für SUSE 9.2 wurden erstmals umfassende ISO-Abbilder der Distribution zum Download angeboten und die Personal-Version wurde eingestellt. Die ermäßigte Campusversion und das preiswertere Update-Paket wurden noch bis einschließlich Version 9.3 vertrieben. Ab Version 10.0 wurden die verschiedenen Produktlinien gänzlich eingestellt. Seit Version 11.2 ist KDE Plasma Desktop wieder die Vorauswahl für die Arbeitsumgebung.[6] GNOME wird aber weiterhin angeboten.

openSUSE[Bearbeiten]

openSUSE Logo mit Gecko

Mit der Schaffung des openSUSE-Projekts wurde die Entwicklung von SUSE Linux öffentlich gemacht, wodurch Nutzer auch die Alpha- und Beta-Versionen von SUSE Linux testen und gefundene Fehler in einem öffentlichen Bugtracker melden können. Weiterhin kann man sich im Rahmen des Projekts auch aktiv an der Entwicklung beteiligen, indem man Patches zu bestehenden Paketen beisteuert oder am Schreiben der openSUSE-Dokumentation mitwirkt.

Die erste unter Mitwirkung dieses Projekts entstandene finale Version konnte entweder ohne jegliche proprietäre Software als vollständige Open-Source-Distribution heruntergeladen werden (SUSE Linux OSS 10.0) oder aber im Bündel mit proprietärer Software wie dem Adobe Reader und Flash Player sowie MP3-Spielern heruntergeladen oder gekauft werden (SUSE Linux 10.0 Eval).

Seit dem 11. Mai 2006 wurde das „OSS“ im Namen entfernt. Ferner werden inzwischen nur noch Versionen veröffentlicht, die ausschließlich freie Software und Treiber enthalten. Proprietäre Software wurde jedoch bis einschließlich Version 11.0 weiterhin in einem separaten Verzeichnis mitgeführt.

Mit der Veröffentlichung der Version 10.2 am 7. Dezember 2006 wurde der Name der Distribution von SUSE Linux in openSUSE geändert, um den Einfluss des Projekts widerzuspiegeln und Verwechslungen mit den kommerziellen Ablegern zu vermeiden.

openSUSE 12.1 mit KDE-Desktop

Am 27. April 2011 wurde Novell von dem amerikanischen Softwareunternehmen Attachmate übernommen, [7] wobei einige Patente von Novell an ein von Microsoft geführtes Konsortium mit dem Namen CPTN Holdings veräußert wurden.[8][9]

Ende Januar 2014 gab SUSE-Mitarbeiter Michal Hrušecký bekannt, dass sich die von SUSE zur Entwicklung der openSUSE-Distribution angestellten Mitarbeiter zeitweilig anderen Aufgaben innerhalb des openSUSE-Projektes zuwenden werden, [10] wodurch die Veröffentlichung der aktuellen Version 13.2 von Juli auf November 2014 verschoben wurde. Signifikante Innovationen sind das in SUSE Linux Enterprise etablierte Dateisystem Btrfs/XFS sowie die aktuelle Version von KDE Plasma 5, welches jedoch aus den Repositories nachinstalliert werden muss.[11]

Zeitgleich gab das Projekt seine bislang Tumbleweed genannte Distributions-Variante auf. Der Name bleibt aber erhalten, denn die erst vor einigen Monaten geschaffene Factory Rolling Release firmiert zukünftig als Tumbleweed. Damit führt openSUSE zwei Distributions-Varianten zusammen, die ein ganz ähnliches Ziel aus unterschiedlicher Richtung angegangen sind.[12]

openSUSE 12.3 mit KDE-Desktop

Für die im Herbst 2015 erscheinende Version hat sich das Entwicklerteam auf den Namen openSUSE Leap mit der abweichenden Versionsnummer 42.1 geeinigt. Wie bereits in der openSUSE Version 4.2 aus Mai 1996, die damals als S.u.S.E. Linux bezeichnet wurde, bezieht sich die Zahl 42 auf die Frage nach "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" der Buchreihe Per Anhalter durch die Galaxis. Zukünftige soll der Unterbau aus Software-Komponenten bestehen, die das jeweils neueste SUSE Linux Enterprise verwendet; Desktop-Oberflächen und Anwendungen will das Projekt indes aus Tumbleweed, der Rolling Release Ausgabe von openSUSE, übernehmen.[13]

Besonderheiten der Distribution[Bearbeiten]

YaST in openSUSE 13.1

Hauptartikel: Yast

Eine signifikante Eigenschaft der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST („Yet another Setup Tool“, zu deutsch: „Noch ein weiteres Einrichtungswerkzeug“), das ein zentrales Werkzeug zur Installation, Konfiguration und Administration des Systems darstellt. Das Programm stellt auch eine komfortable Suche nach Paketen zur Verfügung.

Hauptartikel: zypper

Das seit openSUSE 10.2 als Backend für die Paketverwaltung eingesetzte Werkzeug zypper ermöglicht das Auflösen von Abhängigkeiten, das Installieren und Entfernen von Paketen und die Aktualisierungsverwaltung. Des Weiteren bietet zypper Lösungen von Erfüllbarkeitsproblemen und SAT-Problemen an. Die installierten Repositories in zypper sind synchron mit denen in YaST, da YaST selbst auch auf die libzypp als Paketverwaltungsengine setzt. [14]

Im Vergleich mit anderen Heimnutzer-Distributionen nutzt openSUSE die LSB-Zertifizierung.[15]

Der Build-Service ermöglicht Entwicklern und Benutzern Software für openSUSE zu packen und so fest und automatisiert in openSUSE zu integrieren. Dadurch kann openSUSE eine große Menge an Software und verschiedenen Versionen bereitstellen.

Traditionell ist openSUSE eine KDE-zentrierte Distribution. Dessen auf der Qt-Bibliothek basierende Desktop-Umgebung wurde seit den späten 1990er Jahren standardmäßig als Arbeitsumgebung installiert. Die SUSE Linux GmbH fördert das KDE-Projekt finanziell. Nach der Übernahme SUSEs durch den Softwarekonzern Novell, der zuvor das Unternehmen Ximian des GNOME-Gründers Miguel de Icaza aufgekauft hatte, verschob sich die Gewichtung der Entwicklungsarbeit stärker in Richtung GNOME. Ab openSUSE 10.3 standen nun auf jenen Installationsmedien, die beide Plattformen enthalten, GNOME und KDE Plasma Workspaces als gleichwertige Optionen zur Verfügung. Seit Version 11.2 ist KDE wieder die Standardoberfläche. Zudem werden Live-DVDs als Installationsmedium bereitgestellt, die jeweils nur eine dieser beiden Arbeitsumgebungen enthalten. Auf Installationsmedien werden zusätzlich weitere Arbeitsumgebungen wie Blackbox, IceWM, LXDE, Openbox, WMaker und Xfce mitgeliefert.

Eine weitere Besonderheit stellten die SUSE-Support-Datenbank und die SUSE-Component-Database dar. Beide stellten umfangreiche Informationen und Hilfestellungen für die Installation und Konfiguration des Systems und der entsprechenden Hardware zur Verfügung. Dabei ist vor allen Dingen die Hardware-Datenbank auch von Nutzern anderer Distributionen rege genutzt worden. Beide Mechanismen waren ebenfalls auf den Medien der Distribution enthalten und ergänzten so die Produkt-Dokumentation. Die Supportdatenbank (SDB) wurde in das openSUSE-Wiki integriert.

Seit openSUSE 10.3 bietet die Distribution durch die Migrationshilfe instlux die Möglichkeit, openSUSE aus einer bestehenden Microsoft-Windows-Installation heraus zu installieren.[16]

Zur Qualitätssicherung des kontinuierlich bearbeiteten Entwicklungszweiges wurde seit openSUSE 12.1 ein Test-Framework namens openQA etabliert. Grundlegende Funktionalität, z. B. ob Bootloader, Kernel und Fensterverwaltung starten sowie ob die Standardprogramme wie Browser und Textverarbeitung ordnungsgemäß funktionieren, kann kontinuierlich geprüft werden. Sowohl die automatische Installations- und Testkomponente als auch das Webinterface wurden als freie Software unter der GNU GPL veröffentlicht.[17]

SUSE-Linux-Produkte[Bearbeiten]

openSUSE (ehem. SuSE Linux)[Bearbeiten]

  • Wird von der openSUSE-Community mitentwickelt und im Abstand von 8 Monaten[18] veröffentlicht.
  • Die Distribution ist in mehreren Varianten (KDE Live, Gnome Live, Full DVD, Netinstall) per Download verfügbar.
  • Sicherheits- und Bugfix-Updates werden für 18 Monate angeboten und sind kostenlos.[19]
  • Zielgruppe: Privatpersonen
  • Boxversionen werden von Drittanbietern wie der Open Source Press oder unter der Bezeichnung „Balsam Professional“ von der open-slx GmbH angeboten.[20]
  • Unter der Bezeichnung „Evergreen“ werden ausgewählte Versionen als LTS für einen längeren Zeitraum von der Community weiter gepflegt, um auch einen längeren Einsatz zu ermöglichen.[21]

SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED)[Bearbeiten]

  • Namen der vorherigen Versionen waren SUSE Linux Desktop 1 und Novell Linux Desktop 9 (NLD).
  • Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Wartungsvertrag.
  • Zielgruppe: Unternehmen, die Support und einen langen Produktlebenszyklus für Desktopsysteme brauchen

SUSE Linux Enterprise Server (SLES)[Bearbeiten]

  • Für Server geeignet.
  • Wartungs- und Sicherheitsupdates sowie Support werden für fünf bzw. sieben Jahre angeboten, benötigen aber einen aktiven Wartungsvertrag.
  • Zielgruppe: Unternehmen

Entwicklungszweige[Bearbeiten]

  • openSUSE Factory ist der Hauptentwicklungszweig von openSUSE. Dieser Zweig mündet in die jeweilige kommende Veröffentlichung der Distribution.
  • openSUSE Tumbleweed[22] ist ein Rolling Release aber nur mit stabilen Veröffentlichungen. Jeder kann neue Versionen, die von den Anwendungsentwicklern als stabil bezeichnet werden, vorschlagen. Die Verwalter prüfen dies und sorgen dafür, dass es beim Aktualisieren keine unangenehmen Überraschungen beim Nutzer gibt. Dieser Zweig richtet sich vor allem an fortgeschrittene Nutzer. Tumbleweed wurde parallel zum Release von openSUSE 13.2 mit dem vormals separat betreuten „Factory“ Zweig vereint.[23]

Versionen[Bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten]

Version Veröffentlichung LTS Kernel LSB Anmerkung
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0 März 1994 Nein 1.0.0
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0.9 Juli 1994 Nein 1.0.9
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11/94 November 1994 Nein Auf Slackware-Basis
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4/95 April 1995 Nein 1.2.9
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8/95 August 1995 Nein
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9/95 September 1995 Nein Linux aktuell, erschien alle 2 Monate, deutsche Slackware-Distribution der S.u.S.E. GmbH
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11/95 November 1995 Nein Erstes S.u.S.E. Linux
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.2 Mai 1996 Nein 1.2.13 Erstes offizielles S.u.S.E. Linux
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.3 September 1996 Nein 2.0.18
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.4 November 1996 Nein 2.0.25
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.4.1 Februar 1997 Nein
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.0 Juni 1997 Nein 2.0.30 Basiert auf RPM
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.1 November 1997 Nein 2.0.32
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.2 23. März 1998 Nein 2.0.33
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.3 9. Oktober 1998 Nein 2.0.35
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.0 21. Dezember 1998 Nein 2.0.36 ALICE-Autoinstallation
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.1 7. April 1999 Nein 2.2.5 Unterstützung für AXP-Plattform
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.2 12. August 1999 Nein 2.2.10
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.3 25. November 1999 Nein 2.2.13 Unterstützung für PowerPC
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.4 27. März 2000 Nein 2.2.14
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.0 27. September 2000 Nein 2.2.16
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.1 24. Januar 2001 Nein 2.2.18, 2.4.0 Erste Version auf DVD.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.2 15. Juni 2001 Nein 2.2.19, 2.4.4
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.3 13. Oktober 2001 Nein 2.4.10
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.0 22. April 2002 Nein 2.4.18 Erste Version von AutoYaST für automatische Installation[24]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.1 30. September 2002 Nein 2.4.19
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.2 7. April 2003 Nein 2.4.20
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.0 15. Oktober 2003 Nein 2.4.21 Unterstützung für AMD64
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.1 23. April 2004 Nein 2.6.4 1.3 Unicode (UTF-8) vollständig implementiert
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.2 25. Oktober 2004 Nein 2.6.8 2.0
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.3 16. April 2005 Nein 2.6.11.4
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.0 6. Oktober 2005 Nein 2.6.13 3.0 Unterstützung durch das openSUSE-Projekt
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.1 11. Mai 2006 Nein 2.6.16.13
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.1 Remastered 13. Oktober 2006 Nein 2.6.16.21 Enthält alle Updates seit 10.1[25]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.2 7. Dezember 2006 Nein 2.6.18.2 3.1 Erstes Release unter dem Namen openSUSE
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10.3 4. Oktober 2007 Nein 2.6.22.5
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.0 19. Juni 2008 Nein 2.6.25.5
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.1 18. Dezember 2008 Ja 2.6.27.7
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.2 12. November 2009 Ja 2.6.31.5 Codename „Emerald“
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.3 15. Juli 2010[26] Nein 2.6.34[27] Codename „Teal“
Ältere Version; noch unterstützt: 11.4 10. März 2011[28] Ja 2.6.37[29] Codename „Celadon“, LibreOffice ersetzt OpenOffice,[30] Langzeitunterstützung durch das Evergreen-Projekt bis Juli 2015[31]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12.1 16. November 2011[32] Nein 3.1[33] Codename „Asparagus“, neues Versionsnummernsystem,[18] Gnome 3, Umstellung auf systemd
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12.2 5. September 2012[34] Nein 3.4[35] Codename „Mantis“, Umstellung auf GRUB 2, Einführung von Plymouth[36]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12.3 13. März 2013[37] Nein 3.7 CodenameDartmouth“ (nach dem Ort im Südwesten Englands); unter anderem wurde die Datenbank MySQL durch MariaDB ersetzt und die Unterstützung für UEFI Secure Boot eingearbeitet;[38] da die beiden Direktstartsysteme mit KDE Software Compilation (Ausgabe 4.10) und Gnome (Ausgabe 3.6) nun jeweils zu groß für normale CDs sind, wird nun ein Rescue genanntes Rettungssystem – mit rund 570 Megabyte[39] und der Arbeitsumgebung XFCE (Ausgabe 4.10) – angeboten[40]
Ältere Version; noch unterstützt: 13.1 19. November 2013[41] Ja 3.11[42] Codename „Bottle“, YaST-Portierung von YCP auf Ruby in Milestone 4,[43][44] Langzeitunterstützung durch das Evergreen-Projekt bis November 2016[45][31]
Aktuelle Version: 13.2 4. November 2014[46] Nein 3.16[47] Codename „Harlequin“, überarbeiteter YaST-Installer[48] und btrfs wird als neues Standard-Dateisystem verwendet. Gnome ist auf Version 3.14 aktualisiert worden und enthält unter anderem neue Animationen, eine bessere Handhabung von WiFi-Hotspots und Verbesserung bei den Anwendungen. KDE-Anwendungen kommen in Version 4.14.2 und Xfce in Version 4.10. Wicked ist nun das Verwaltungsprogramm für das Netzwerk und initiale Ramdisks werden über dracut erstellt.[47]
Zukünftige Version: 42.1[49] 2015[50] Nein
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Derivate[Bearbeiten]

Bekannte Abkömmlinge (Derivate):

JackLab
mit Enlightenment-Desktop, Echtzeit-Kernel und Software für Musiker, Medienkünstler, Produzenten von Musik (das Projekt wurde eingestellt).[51]
kmLinux
für den Einsatz als Arbeitsplatzrechner in Schulen optimierte Distribution.[52]
Linkat
Distribution des Bildungsministeriums des Generalitat de Catalunya, speziell für den Einsatz in Bildungseinrichtungen.
Linux-Musterlösung
vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Schuleinsatz vertriebene Serverversion (bis Version 2.3, 2007).
NetSecL
auf Sicherheit ausgerichtet Live-DVD.
openSUSE Education
eine Zusatz-DVD für openSUSE, die über 100 Anwendungen für Schulen und Universitäten enthält.[53]
openSUSE Medical
eine auf SUSE Studio basierende Distribution für Ärzte, Kliniken und Medizinstudenten.[54]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: OpenSUSE – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexandra Kleijn: Suse Linux wird Opensuse. Heise online, 13. Juli 2006, abgerufen am 7. Januar 2014.
  2. Andreas Jaeger: SUSE Linux 10.2 Alpha2 Release – and distribution rename. opensuse.org, 13. Juli 2006, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  3. openSUSE:Statistics
  4. Portal:Distribution
  5. jurix --- Linux distribution (englisch) – Textdokument von Florian La Roche, vom 24. April 1996. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  6. Jörg Thoma: Test: Mit Opensuse 11.2 macht KDE Spaß. Golem.de, 12. November 2009, abgerufen am 7. Januar 2014.
  7. Erfolgreicher Abschluss der Übernahme von Novell durch The Attachmate Group. The Attachmate Group. Abgerufen am 28. April 2011.
  8. Attachmate Corporation to Acquire Novell, Inc.. attachmate.com. Abgerufen am 7. Dezember 2010 (englisch).
  9. Andre von Raison: Attachmate und Microsoft: Das Ende der Verkaufsgerüchte um Novell. Heise online, 22. November 2010, abgerufen am 7. Januar 2014.
  10. Michal Hrušecký: [opensuse-factory] Timeline and roadmap V2. lists.opensuse.org, 30. Januar 2014, abgerufen am 2. Februar 2014 (englisch).
  11. http://www.heise.de/open/artikel/Im-Test-OpenSuse-13-2-2441505.html
  12. http://www.heise.de/open/meldung/OpenSuse-verschmilzt-seine-beiden-Rolling-Release-Distributionen-2431877.html
  13. http://www.heise.de/open/meldung/OpenSuse-setzt-mit-42-auf-Unterbau-von-Suse-Linux-Enterprise-2731743.html
  14. Sneak Peeks at openSUSE 11.0: Package Management, with Duncan Mac-Vicar. opensuse.org, 6. Juni 2008, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  15. Eintrag im „LSB Certification Register“. linuxfoundation.org. Abgerufen am 19. Oktober 2010 (englisch).
  16. en.opensuse.org SDB:Instlux, mit Datenträger
  17. Heise.de: Automatisierte Software-Tests mit OpenQA, 12. Oktober 2011
  18. a b Bryen Yunashko: Plus ça change, plus c’est la même chose. news.opensuse.org, 6. April 2011, abgerufen am 8. April 2011 (englisch).
  19. Michael Loeffler: Change in maintenance for openSUSE 11.2 and future versions. opensuse.org, 14. August 2009, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  20. Community-Seite der Balsam Professional Produkte der open-slx GmbH
  21. openSUSE:Evergreen
  22. Tumbleweed Portal
  23. Ferdinand Thommes: OpenSUSE legt »Tumbleweed« und »Factory« zusammen. pro-linux.de, 27. Oktober 2014, abgerufen am 20. März 2015.
  24. Dokumentation von AutoYaST. users.suse.com, abgerufen am 19. Oktober 2010 (englisch).
  25. Andreas Jaeger: SUSE Linux 10.1 „Remastered“ available. opensuse.org, 13. Oktober 2006, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  26. Portal:11.3. opensuse.org, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  27. Jörg Thoma: Opensuse: Version 11.3 auf der Zielgeraden. Golem.de, 18. Juni 2010, abgerufen am 7. Januar 2014.
  28. Will Stephenson: openSUSE Announce First 11.4 Development Milestone With Improved Package Management Performance, New XOrg, KDE and GNOME. openSUSE News, 2. September 2010, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  29. Jörg Thoma: Opensuse 11.4: Zweiter Release Candidate veröffentlicht. Golem.de, 25. Februar 2011, abgerufen am 7. Januar 2014.
  30. Andrea Müller: OpenSuse 11.4 installieren und entdecken. Heise online, 10. März 2011, abgerufen am 19. März 2011.
  31. a b openSUSE:Evergreen supported distributions. opensuse.org, abgerufen am 29. Oktober 2014 (englisch).
  32. Jos Poortvliet: openSUSE 12.1: All Green! opensuse.org, 16. November 2011, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  33. Dr. Oliver Diedrich: OpenSuse 12.1 mit Systemd und Btrfs. Heise online, 16. November 2011, abgerufen am 5. Januar 2014 (deutsch).
  34. Thorsten Leemhuis: OpenSuse 12.2 freigegeben. Heise online, 5. September 2012, abgerufen am 7. Januar 2014.
  35. Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von OpenSuse 12.2. Heise online, 5. September 2012, abgerufen am 5. Januar 2014.
  36. Andreas Proschofsky: openSUSE 12.2: Das Chamäleon unter den Linux-Distributionen. derStandard.at, 5. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2012.
  37. openSUSE 12.3 Timeline. turing.suse.de, abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  38. Jörg Thoma: Linux-Distributionen: Opensuse 12.3 freigegeben. Golem.de, 13. März 2013, abgerufen am 7. Januar 2014.
  39. Größe der ISO-Abbilddatei: 566.231.040 Byte
  40. Dr. Oliver Diedrich: Die Neuerungen in Opensuse 12.3. Heise online, 13. März 2013, abgerufen am 5. Januar 2014.
  41. Jos Poortvliet: openSUSE 13.1: Ready For Action! opensuse.org, 19. November 2013, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  42. Features. opensuse.org, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  43. Andy Anditosan: openSUSE Milestone 4. opensuse.org, 12. August 2013, abgerufen am 10. Januar 2014 (englisch).
  44. Jos Poortvliet: Coming soon: openSUSE 13.1 with YaST in Ruby. opensuse.org, 10. Oktober 2013, abgerufen am 11. Januar 2014 (englisch).
  45. Jos Poortvliet: Upcoming openSUSE 13.1 will be kept Evergreen. pro-linux.de, 9. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014 (deutsch).
  46. openSUSE:Roadmap. opensuse.org, abgerufen am 22. Oktober 2014 (englisch).
  47. a b Mirko Lindner: OpenSuse 13.2 geht in die Zielgerade. pro-linux.de, 9. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014 (deutsch).
  48. Ladislav Slezak: YaST installer – the future development (for 13.2/SLE12, aka „the new installer“). opensuse.org, 26. September 2013, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  49. Thorsten Leemhuis: OpenSuse Leap 42.1: Namens- und Versions-"Sprung" beim OpenSuse-Linux. heise.de, 7. Juli 2015, abgerufen am 7. Juli 2015.
  50. openSUSE:Roadmap planned release dates. opensuse.org, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  51. JackLab has closed. jacklab.org, abgerufen am 7. Januar 2014 (englisch).
  52. kmLinux-Dokumentation
  53. openSUSE Education
  54. openSUSE Medical project