Su Tseng-chang

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Su Tseng-chang (2007)

Su Tseng-chang (chinesisch 蘇貞昌, Pinyin Sū Zhēnchāng, * 28. Juli 1947 im Landkreis Pingtung) ist ein taiwanischer Politiker und ehemaliger Vorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei. Vom 25. Januar 2006 bis zum 12. Mai 2007 war er der Premierminister Taiwans.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Nationaluniversität Taiwan arbeitete Su von 1973 bis 1983 als Rechtsanwalt. In dieser Zeit gehörte er zusammen mit dem späteren Präsidenten Chen Shui-bian zu den Verteidigern im sogenannten Kaohsiung-Vorfall, einem Meilenstein der taiwanesischen Demokratiebewegung. 1986 gehörte er zu den Mitbegründern der Demokratischen Fortschrittspartei (DDP) und war 1993 deren Generalsekretär und 2005 Parteivorsitzender.

Su war einer der Bewerber um die DPP-Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2008, zog seine Kandidatur aber zurück, nachdem er in den Vorwahlen von Frank Hsieh geschlagen wurde. Nach der Niederlage der DPP bei den Präsidentschaftswahlen 2012 übernahm Su am 30. Mai 2012 zum zweiten Mal das Amt des Parteivorsitzenden.[1], das er bis zu seiner Ablösung durch Tsai Ing-wen am 28. Mai 2014 innehatte. Seine Tochter Su Chiao-hui ist zurzeit eine Abgeordnete im Legislativ-Yuan.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Taipei Times, 31. Mai 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]