Subherzyn

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Unter Subherzyn wird – insbesondere in der Geologie – das nördliche Harzvorland verstanden. Geologisch wird es als Subherzyne Senke angesehen und ist eine Senkungsstruktur im Westteil der Sächsisch-Thüringischen Scholle,[1][2] die durch Strukturzonen und Störungen begrenzt wird. Es bildet ein Schollenmosaik, dessen Teilschollen während der kimmerischen und alpidischen Gebirgsbildung gegeneinander verstellt wurden,[3] und wird nach Norden und Nordosten durch die Flechtingen-Roßlauer Scholle, nach Osten durch die Wittenberger Scholle, nach Südosten durch die Halle-Hettstedter Gebirgsbrücke und nach Süden durch die Harzscholle begrenzt.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Patzelt: Nördliches Harzvorland. (= Sammlung geologischer Führer, Band 96) Gebrüder Borntraeger, 2003

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. G. Ehmke, G. Katzung: Das Prätertiär in Ostdeutschland. Sven von Loga, Köln 1993, 139 S.
  2. F. Kockel (Hrsg.): Geotektonischer Atlas von NW-Deutschland. BGR Hannover 1996
  3. F. Eberhardt: Geologischer Bau und Erdgasführung des Subherzynen Beckens. Dissertation, Bergakademie Freiberg 1969, 161 S.
  4. Peter Balaske: Die marin beeinflußten Sande im Tertiär von Nachterstedt-Schadeleben in der östlichen Subherzynen Senke – Sedimentologie, Fazies und stratigraphische Bewertung.. Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1998.