Subjektive Bewertungsmethode

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Subjektive Bewertungsmethoden stellen ökonomische Bewertungskonzepte dar und bauen auf dem Gedanken auf, dass der wirtschaftliche Wert eines Produktes oder Dienstleistung in erster Linie von der Bedarfsbefriedigung einerseits und seiner Verfügbarkeit bzw. Knappheit andererseits abhängt (siehe auch intrinsische Bewertungsmethode).

Kritik wird an den Subjektiven Bewertungsmethoden geübt, weil sich eine objektive Bewertung im Einzelnen oft nicht nachvollziehen lässt.[1]

Die Idee subjektiver Bewertung stammt ursprünglich von Xenophon und entstand in der Diskussion darüber, ob ein Objekt gleichzeitig schön und hässlich sein kann. Die Bewertung hängt demnach von der Eignung des Gutes für einen bestimmten Zweck ab (siehe auch Sokrates).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Shahin Sheriat, Die Rolle der Unternehmensbewertung bei der Übergabe von Klein- und Mittelunternehmen - unter besonderer Berücksichtigung der Familienbetriebe, GRIN Verlag, Seite 23

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Metz, Der Kapitalisierungszins bei der Unternehmensbewertung, Verlag: Gabler, ISBN 3835007378