Subjuntivo (spanisch)

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Der Subjuntivo („Subjunktiv“) ist ein Modus oder eine Aussageweise in der Grammatik der spanischen Sprache. Der spanische Begriff „subjuntivo“ (wie auch die französische Bezeichnung „subjonctif“) geht auf das lateinische Wort subiungere zurück, was „anfügen“, „hinzufügen“, „verbinden“, aber auch „unterwerfen“ oder „unterjochen“ bedeutet.[1] Diese Bezeichnung hebt die Tatsache hervor, dass es sich typischerweise um eine abhängige Verbform handelt, die in bestimmten Arten von untergeordneten Nebensätzen, oraciones subordinadas, erscheint. Verwendungen des Subjuntivo in Hauptsätzen, die es daneben auch gibt, werden somit als weniger typisch angesehen.

Übersicht[Bearbeiten]

Gebrauch des Subjunktiv[Bearbeiten]

Benutzt ein Sprecher den Subjuntivo, so geht es meist weniger darum, eine Tatsache zu schildern, als vielmehr die sprecherinterne Haltung, die Gefühle oder Meinungen und so weiter auszudrücken. Es handelt sich hier um die Färbung der Aussage durch den Sprecher selbst. Diese Erklärung des romanischen Subjunktivs oder spanischen subjuntivos gibt aber Anlass zu sprachwissenschaftlichen Diskussionen und Therorienbildungen, so die aktuelle linguistische Forschung über den subjuntivio.

Daher steht der Subjuntivo:[2]

  • zum Ausdruck von Wünschen (meist durch que oder ojalá eingeleitet):
* ¡Que se divierta! Viel Vergnügen!
* ¡Ojalá apruebes el examen! Hoffentlich bestehst du die Prüfung!
  • zum Ausdruck einer Willensäußerung:
    • Dabei gibt es eine ganze Reihe von Verben, die den Subjuntivo auslösen können, wie zum Beispiel aconsejar a alguien (jemandem etwas raten), esperar (hoffen), insistir en algo (auf etwas bestehen), perdonar (verzeihen), recomendar (empfehlen), et cetera.
* Espero que pases buenas vacaciones. Ich hoffe, dass du schöne Ferien verbringst (verbringen wirst).
* Te recomendamos que vayas al colegio regularmente. Wir empfehlen dir, dass du regelmäßig zur Schule gehst / regelmäßig zur Schule zu gehen.
    • Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an unpersönlichen Ausdrücken (expresiones impersonales), die den Gebrauch des Subjuntivo erforderlich machen, zum Beispiel es aconsejable (que) (es ist ratsam), es fundamental (que) (es ist grundlegend/wesentlich), es mejor (que) (es ist besser) und so weiter. Der Subjuntivo findet nach diesen Ausdrücken dann Anwendung, wenn es ein persönliches Subjekt gibt, nach unpersönlichem Subjekt steht der Infinitiv des Verbs:
* Es aconsejable que estudiéis la lengua. Es ist ratsam, dass ihr die Sprache studiert.
    • Die zweite Möglichkeit mit unpersönlichem Subjekt sieht folgendermaßen aus:
* Es aconsejable estudiar la lengua. Es ist ratsam, die Sprache zu studieren. (Infinitiv)
  • zum Ausdruck einer subjektiven Bewertung:
    • Dabei wird der vom Sprecher erwähnte Sachverhalt von ihm selbst als wahr vorausgesetzt. Auch in dieser Gruppe gibt es sowohl Verben (alegrarse, estar contento, lamentar und so weiter) als auch unpersönliche Ausdrücke, wie beispielsweise es bueno (que), es agradable (que), me gusta (que), es lógico (que), die den Subjuntivo nach sich ziehen.
    • Beispiele mit Verben:
* Me alegro de que hayáis aprobado el examen. Ich freue mich, dass ihr die Prüfung bestanden habet.
* Me enfada que la fiesta no tenga lugar en mi casa. Es ärgert mich, dass die Feier nicht bei mir zu Hause stattfindet.
    • Beispiel mit unpersönlichen Ausdrücken:
* Me molesta que estés tan ruidoso. Es stört mich, dass du so laut bist.
* Es lógico que no haya encontrado un puesto de trabajo. Es ist logisch, dass er keine Arbeitsstelle gefunden habe.
  • zum Ausdruck des Zweifels, der Unsicherheit oder der Wahrscheinlichkeit:
    • Dazu zählen nicht nur Ausdrücke wie es probable (es ist wahrscheinlich) oder das Verb dudar (bezweifeln), sondern auch die verneinten Formen von Ausdrücken, die Sicherheit widerspiegeln.
* Dudo que los profesores siempre tengan razón. Ich bezweifle, dass die Lehrer immer recht haben.
* Es probable que yo venga. Ich werde wahrscheinlich kommen; bzw. Ich komme wahrscheinlich.
* No es cierto que Pedro vaya a comprarse un coche. Es ist nicht sicher, dass sich Pedro ein Auto kaufte.
    • Aber Indikativ:
* Es cierto que Pedro va a comprarse un coche. Es ist sicher, dass sich Pedro ein Auto kaufen wird.
  • nach verneinten Sätzen der Meinungsäußerung:
* No creo que mañana llueva. Ich glaube nicht, dass es morgen regnet.
* No es verdad que todos los estudiantes sean vagos. Es stimmt nicht, dass die Studenten faul seien.
    • Dabei kommt es darauf an, ob der Satz, der den Subjuntivo einleitet, verneint ist oder nicht:
* Creo que mañana no llueve. Ich glaube, dass es morgen nicht regnet. (Indikativ)
* Es verdad que los estudiantes no son vagos. Es stimmt, dass die Studenten nicht faul sind. (Indikativ)
  • nach bestimmten Konjunktionen:
    • Diese erfordern den Subjuntivo, wie beispielsweise:
      • antes (de) quebevor
      • para que, a fin (de) que, con el fin de quedamit
      • sin queohne dass
      • aun cuandoselbst wenn
      • después de quenachdem
    • Aber einige Konjunktionen lassen sowohl die Verwendung des Subjuntivo als auch den Indikativ zu:[3]
      • cuandosobald, als, immer, wenn
      • aunqueselbst wenn, obwohl, gleichwohl, obgleich
      • por mucho queselbst wenn, obwohl, auch wenn
      • mientras (que)solange, während
      • siwenn, falls, ob
  • im Relativsatz,
    • wenn dieser eine Forderung oder eine Bedingung ausdrückt:
* Necesitamos una oficiala que tenga conocimientos en informática. Wir brauchen eine Sekretärin, die Computerkenntnisse hat.
    • wenn der Vordersatz verneint ist und das Gesagte auf niemanden beziehungsweise auf nichts zutrifft:
* No hay nadie que lo sepa. Es gibt niemanden, der/die es weiß.
* Él que haya trabajado mucho, está gratificado. Wer viel gearbeitet hat, wird belohnt.
    • nach den Indefinitpronomen quienquiera (wer auch immer), cualquiera (jede), cualquier + Substantiv (irgendein) und comoquiera (wie auch immer):
* Quienquiera lo haya dicho, no me interesa. Wer es auch immer gesagt hat, es interessiert mich nicht.
    • nach den negativen Indefinitpronomen nada, nadie, ninguno oder bei positiven Indefinitpronomen wie algo oder alguien
    • in festen Wendungen wie zum Beispiel:
* Como tú digas …. Wie du meintest, …
* Que yo sepa Soviel ich weiss, …

Verben, die dem Subjunktiv nahestehen (Auswahl):

  • agradargefallen
  • detestarhassen
  • disgutarmissfallen
  • dudarzweifeln
  • encantarbegeistern, entzücken
  • esperarwarten
  • desearwünschen, ersehnen
  • gustargefallen
  • molestarstören
  • querermögen
  • sorprendererstaunen
  • sufrirleiden

Unpersönliche Ausdrücke

  • Die Konstruktion „unpersönlicher Ausdruck“, expresión impersonal, + „que“ löst häufig den Subjuntivo aus. Es sind Sätze, die im Deutschen regelhaft mit „Es ist“ beginnen. Es sind Konstruktionen mit „ser“ + „Substantiv“ + „que“, „ser“ + „Adjektiv“ + „que“ und „estar“ + Adverb + „que“. Hierzu einige Beispiele.
    • es aconsejable (que)es ist ratsam
    • es fundamental (que)es ist fundamental, es ist wesentlich
    • es importante (que)es ist wichtig
    • es probable (que)es ist wahrscheinlich

Zeitenfolge[Bearbeiten]

Zwei sprachliche Aussagen können zueinander in einer zeitlichen Beziehung stehen. Entweder verläuft eine Handlung oder ein Ereignis vor einem anderen, oder beide verlaufen gleichzeitig. Für den Gebrauch des Subjuntivo kann man die Tempora in eine Gegenwarts- und eine Vergangenheitsgruppe einteilen.

Zur Gegenwartsgruppe gehören Präsens, Presente, Zukunft, Futuro simple o perfecto, und Perfekt, Pretérito perfecto, während sich die Vergangenheitsgruppe aus Imperfekt, Pretérito imperfecto, Indefinido, Pretérito indefinido, Plusquamperfekt, Pretérito pluscuamperfecto, und dem Konditional, Condicional simple o perfecto, zusammensetzt (vgl. hierzu Consecutio temporum).

Gegenwartsgruppe:

  • Gehört das Verb im Hauptsatz der Gegenwartsgruppe an, so benutzt man, um Gleichzeitigkeit auszudrücken, den Subjuntivo Präsens. – Beispiele:
* Me molesta que fumes. Es stört mich, dass du rauchst.
  • Zur Darstellung der Vorzeitigkeit verwendet man den Subjuntivo Perfekt:
* Es lógico que no hayan aprobado el examen. Es ist logisch, dass sie die Prüfung nicht bestanden haben.

Vergangenheitsgruppe:

  • Ist das Verb im Hauptsatz aus der Vergangenheitsgruppe, so benutzt man im angeschlossenen que-Satz zum Ausdruck von Gleich- und Nachzeitigkeit den Imperfekt des Subjuntivo. – Beispiele:
* Me molestó que fumaras / fumases. Es störte mich, dass du rauchen würdest.
  • Vorzeitigkeit wird durch das Plusquamperfekt des Subjuntivo ausgedrückt:
* Fue lógico que no hubieran / hubiesen aprobado el examen. Es war logisch, dass sie die Prüfung nicht bestanden hätte.
Modo indicativo – Tempus des Hauptsatzes Modo subjuntivo – Tempus des Nebensatzes
Presente
  • Presente de subjuntivo bei Gleichzeitigkeit oder Nachzeitigkeit,[4] 
  • Pretérito perfecto bei Vorzeitigkeit[5]
Imperativo
  • Presente de subjuntivo bei Gleichzeitigkeit[6] oder Nachzeitigkeit, 
  • Imperfecto de subjuntivo bei Vorzeitigkeit
Pretérito indefinidoPretérito imperfectoPretérito anteriorPretérito perfecto,  Pretérito pluscuamperfecto
  • Imperfecto de subjuntivo bei Gleichzeitigkeit oder Nachzeitigkeit,[7] 
  • Pluscuamperfecto de subjuntivo bei Vorzeitigkeit
Futuro simpleFuturo perfecto
  • Presente de subjuntivo bei Gleichzeitigkeit oder Nachzeitigkeit, 
  • Perfecto de subjuntivo bei Vorzeitigkeit[8]
Condicional simpleCondicional perfecto
  • Imperfecto de subjuntivo bei Gleichzeitigkeit oder Nachzeitigkeit, 
  • Pluscuamperfecto de subjuntivo bei Vorzeitigkeit

[9][10]

Allgemeines[Bearbeiten]

Der Subjuntivo kann auch ohne Nebensatz nur im Hauptsatz allein stehen, hier gelten für seinen Gebrauch die gleichen Regeln wie in zusammengesetzten Sätzen. Aber fast immer wird er in Nebensätzen verwendet, insbesondere solchen, die durch que oder eine andere Konjunktion eingeleitet werden.[11]

Im Spanischen werden die Zeiten und Modi und der Aspekt in einer Handlungsabfolge oder -sequenz nach festen Regeln betrachtet.[12] Die Zeit, in der das Verb des Nebensatzes steht, wird immer von der Zeit des Verbs im Hauptsatz bestimmt.

In der indirekten Rede steht der Subjuntivo nur dann, wenn die Verbform des Hauptsatzes ein Imperativ ist.

Wie im Deutschen können im Spanischen der Haupt- und Nebensatz mit Bindewörtern oder Konjunktionen verbunden werden. Üblicherweise wird der Subjuntivo in den Nebensätzen benutzt, wobei es aber Ausnahmen gibt. Vereinfacht gesprochen gilt: Wenn eine Handlung, die im Nebensatz beschrieben wird, ohnehin so gut wie sicher eintritt, kann auf den Subjuntivo verzichtet werden.

Satzradikal und Satzmodus[Bearbeiten]

Während im Satzradikal in der Sprechakttheorie der wahrheitsfunktionale Inhalt eines Satzes oder seine Proposition wiedergegebenen wird – man kann sie in einer wahrheitswertfunktionalen Semantik erfassen – zeigt der Modus eines Satzes den jeweiligen Typ oder was der Fall im Sprechakt an. Das Satzradikal ist der Teil des Satzes, der den deskriptiven Gehalt eines Satzes wiedergibt. Der Modus der Abschnitte der den „Sinn“ des Satzes bestimmt.[13]

Nach Erik Stenius Mood and Language Game (1967)[14] besitzt jeder Satz ein Satzradikal und einen Satzmodus, letzteren klassifiziert er in drei Modi:

  • Deklarativ (Indikativ)
  • Imperativ und
  • Interrogativ

Beispiele:

* Lees el libro. Du liest das Buch.

Es ist der Fall (= Satzmodus: Deklarativ), dass du das Buch liest (= Satzradikal).

* Lee el libro. Lies das Buch.

Mach, dass es der Fall ist (= Satzmodus: Imperativ), dass du das Buch liest (= Satzradikal).

* ¿Tú lees el libro? Liest du das Buch.

Ist es der Fall (= Satzmodus: Interrogativ), dass du das Buch liest (= Satzradikal).

Für das Spanische käme nunmehr der Subjunktiv, Modus der „psychischen Perspektive“, hinzu:

* Quiero que leas el libro. Ich wünsche, dass du das Buch liest.

Kann es der Fall werden (= Satzmodus: Subjunktiv), dass du das Buch liest.

Syntaktische Kriterien[Bearbeiten]

Es gibt Wörter, die den Subjuntivo zwangsläufig nach sich ziehen, wie zum Beispiel ojalá (hoffentlich), quizás und tal vez (vielleicht).[15] Häufig anzutreffen ist aber etwa nach bestimmten nebensatzeinleitenden Wörtern (Subjunktionen) auch das Phänomen, dass dort sowohl der indicativo als auch der subjuntivo stehen kann, sich dann aber die Bedeutung der Subjunktion verändert. Als Beispiel sei das Wort aunque genannt, das mit indicativo „obwohl“, mit subjuntivo hingegen „selbst wenn“ bedeutet.[16]

Im Indikativ gilt der Aussageinhalt eines Satzes als sicher, im Subjunktiv kann er wahr oder auch falsch sein. Der Indikativ folgt nach den Konjunktionen zumeist aber dann, wenn die Handlungen oder Ereignisse des Hauptsatzes in der Vergangenheit liegen, wenn also das Geschehen feststeht, also der Ort, die Zeit, Art und Weise usw. festgelegt sind.[17]

Auch einige Adverbien, adverbios, werden mit dem Subjuntivo genutzt. Um den Subjuntivo zu nutzen, müssen mindestens zwei Subjekte, sujetos, bzw. handelnde Personen beteiligt sein.

Personendeixis, Ortsdeixis und Zeitdeixis bestimmen maßgeblich das finite Verb. In der komplexen spanischen Zeitdeixis[18] etwa werden die verschiedenen Vergangenheitsformen, tiempos compuestos, aus den finiten Formen von haber und dem infiniten Partizip, participio, gebildet und differenziert. Oder aber der im Zentrum stehende Sprecher äußert seine subjektive Sichtweise (Proposition) im Modo subjuntivo.[19]

Mit dem linguistischen Begriff der Sprechsituation (Deixis) wird die Bezugnahme auf Personen, Orte und Zeiten im Kontext beschrieben.[20] Dieser Kontext wird mittels deiktischen oder indexikalischen Ausdrücken wie ich, du, dort, hier, morgen, heute …, aber auch durch die Tempora oder Zeitstufen der Verben (also Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft) bestimmt. Ein wichtiger Aspekt beim Subjuntivo ist auch, dass die subjektive Sichtweise des Sprechers (Proposition) zum Ausdruck gebracht wird. Hierzu findet der Sprecher, aus lexikalischer Sicht, einen Zugriff auf sein mentales Lexikon einerseits und produziert aus grammatischer Sicht (Generative Grammatik) entsprechende Satzstrukturen.

Verwendung fand der Subjuntivo als Expression von subjektiver Befindlichkeit im Spanischen aus historischer Perspektive erst relativ spät. In der lateinischen Sprache herrschte die Infinitivkonstruktion vor. In dem aus dem Vulgärlatein hervorgegangenen Altfranzösischen und Altspanischen stand vorwiegend der Indikativ. Erst mit dem 16. und dann im 17. wurde der Subjuntivo zunehmend häufiger, um sich dann im 18. Jahrhundert durchzusetzen.[21]

Semantische Kriterien[Bearbeiten]

Einige Linguisten führen den zunehmenden Gebrauch und die Bedeutung des Subjuntivo in der Alltagssprache auf die in der Renaissance einsetzende Betonung des Ichs und auf die Verfeinerung des Sprachgefühls zurück. In den komplexen Sätzen liegt eben auf Grund eines nunmehr stärker zum Ausdruck gebrachten Affektgehaltes (Gefühls) der Schwerpunkt nicht mehr auf der Tatsache des Hauptsatzes, dass z. B. jemand gekommen ist, sondern dass ich mich darüber wundere, freue, wütend bin etc. Der starke affektive Akzent auf den übergeordneten Hauptsatz bewirkt nun, dass die Handlung durch die Konjunktion que nicht in ihrer Konkretheit, nicht als real wahrgenommen werden kann, sondern, sozusagen nebenbei, nur als Darstellung einer Möglichkeit erfassbar wird.[22]

Beispiele zum Subjunktiv[Bearbeiten]

Kommunikationsschema nach der Palo-Alto-Gruppe. Der erste Sprecher, emisor, (erstes Subjekt, Su1) versprachlicht, mensaje, z. B. seine erwünschten, vorgestellten, gewähnten oder auch nur vermuteten Vorstellungen, usw.[23] des (vermeintlich) Nicht-Wirklichen (als das erste Prädikat, Pr1) in einem Satz dergestalt, dass der Adressat, receptor, der Nachricht (zweites Subjekt, Su2) z. B. zum entsprechenden Handeln (durch das zweite Prädikat, Pr2, im Modus des subjuntivo) veranlasst werden soll. Zwischen beiden Satzteilen wird eine (unterordnende) Konjunktion, conjunción subordinante, oder ein Adverb eingefügt. – Beispielssatz: Beatriz quiere que José compre el coche. Beatriz möchte, dass José das Auto kauft. Su1 + Pr1 + Konjunktion/Adverb + Su2 + Pr2

Die erste Person, der Sprecher oder das erste Subjekt des entstehenden Satzes äußert sich in dem ausgesprochenen (Haupt-)Satz derart, dass er z. B. mit dem ersten Prädikat oder Verb einen Zustand des Nicht-Wirklichen, Hypothetischen, Ungewissen, Irrealen beschreibt. Der Sprecher also „wünscht“, „empfiehlt“, „meint“, „möchte“, „vermutet“, „wähnt“ usw., dass die zweite Person, der Adressat, das zweite Subjekt im gesprochenen (Neben-)Satz durch die Verbindung über eine Konjunktion oder ein Adverb diese Person veranlassen könnte, entsprechend zu handeln. Das hierfür nötige zweite Prädikat oder Verb dieser möglichen Handlung im gesprochenen Satz steht dann im subjuntivo. – Beispiele:

* Yo + quiero + que + hables + español. Su1 + Pr1 + Konjunktion/Adverb + Su2 + Pr2. Ich möchte, dass du Spanisch sprichst.
* ¿Quieres + que + te lave + el coche? Möchtest du, dass er dir das Auto wäscht?

Der spanische subjuntivo weist etliche Gemeinsamkeiten mit dem französischen subjonctif, dem italienischen congiuntivo und dem portugiesischen subjuntivo auf.[24] Abgesehen vom französischen und rumänischen Subjunktiv/Konjunktiv, ist er in allen übrigen romanischen Sprachen an der Alternanz des Kennvokals der jeweiligen verbkonjugation erkennbar.

Nach Helmut Berschin, Julio Fernández-Sevilla und Josef Felixberger[25] wird der Indikativ als ein versprachlichter Sachverhalt einer „gültigen“ Aussage gekennzeichnet, hingegen schränke eine subjunktivische Aussage des Sprechers die „Gültigkeit objektiv und/oder subjektiv ein“. – Beispiele:

* Indikativ: Llega mañana. Er kommt morgen. Aussage gültig.
* Subjunktiv: Tal vez llegue mañana. Vielleicht kommt er morgen. Aussage mit eingeschränkter Gültigkeit.

In der normativen spanischen Grammatik, gramática normativa, verleiht der Indikativ, modo indicativo, gewissermaßen der „Objektivität“ oder der „Realität“ Ausdruck. Für den modo subjuntivo hingegen gilt, dass hier eine subjektive Einstellung des Sprechers oder die Möglichkeiten zum Ausdruck gebracht werden. Also:

  • Ein Sprecher stellt fest und berichtet, gibt also die Nachricht, den Aussageinhalt „unverändert“ weiter: Indikativ.
  • Ein Sprecher interpretiert und gibt die Nachricht bzw. den Aussageinhalt unter der Maßgabe von Wunsch, Erwartung, Unsicherheit, Zögern, Zweifel, Freude, Empfehlung usw. weiter: Subjunktiv.

Eine hypothetische Auffassung oder Darstellung des Subjunktivs, welche nicht unbestritten ist (siehe hierzu unter „3 Allgemeines“). Denn gemäß einer anderen Annahme zu diesem Thema würden sich der Subjunktiv und der Indikativ als jeweils eine von zwei Grundfunktionen der spanischen Sprache zeigen und als Präsentationsfiguren bestimmte Ereignisse versprachlichen.[26]

Beispiele (in der Übersetzung des 3. und 5. Satzes der Subjunktiv stilistisch „falsch“ nachgebildet):

SubjuntivoPretérito Presente: Aunque llueva, iré a verte. KonjunktivPräsens: Selbst wenn es regnete, werde ich dich besuchen.
IndicativoPresente: Aunque llueve, iré a verte. IndikativPräsens: Obwohl es regnet, werde ich dich besuchen.
SubjuntivoPretérito Presente: Es fácil que llueva. KonjunktivPräsens: Es ist wahrscheinlich, dass es regnete (korrekt: regnet, regnen könnte u. ä.).
IndicativoPretérito Presente: Creo que llueve hoy. IndikativPräsens: Ich glaube, dass es heute regnet.
SubjuntivoPretérito Presente: No creo que llueva hoy. KonjunktivPräsens: Ich glaube nicht, dass es heute regnete (korrekt: regnen wird, regnen kommt u. ä.).

Übersichtstabelle der Endungen bei regelmäßigen Verben. Ein Vergleich der Modi:

Modo indicativo
Presente Pretérito perfecto simple Pretérito imperfecto Futuro simple Condicional simple
I. II. III. I. II. III. I. II. III. I. II. III. I. II. III.
-o -o -o -aba -ía -ía -aré -eré -iré -aría -ería -iría
-as -ás -es -és -es -ís -aste -iste -iste * -abas -ías -ías -arás -erás -irás -arías -erías -irías
-a -e -e -ió -ió -aba -ía -ía -ará -erá -irá -aría -ería -iría
-amos -emos -imos -amos -imos -imos -ábamos -íamos -íamos -aremos -eremos -iremos -aríamos -eríamos -iríamos
-áis -éis -ís -asteis -isteis -isteis -abais -íais -íais -aréis -eréis -iréis -aríais -eríais -iríais
-an -en -en -aron -ieron -ieron -aban -ían -ían -arán -erán -irán -arían -erían -irían
Modo subjuntivo Modo imperativo
Presente Pretérito imperfecto I Pretérito imperfecto II Futuro simple Imperativo positivo
I. II. III. I. II. III. I. II. III. I. II. III. I. II. III.
-e -a -a -ara -iera -iera -ase -iese -iese -are -iere -iere
-es -as -as -aras -ieras -ieras -ases -ieses -ieses -ares -ieres -ieres -a -e -e
-e -a -a -ara -iera -iera -ase -iese -iese -are -iere -iere -e -a -a
-emos -amos -amos -áramos -iéramos -iéramos -ásemos -iésemos -iésemos -áremos -iéremos -iéremos -emos -amos -amos
-éis -áis -áis -arais -ierais -ierais -aseis -ieseis -ieseis -areis -iereis -iereis -ad -ed -id
-en -an -an -aran -ieran -ieran -asen -iesen -iesen -aren -ieren -ieren -en -an -an
Formas no personales * Formen auf -astes und -istes sind durch akademische Institutionen verurteilt worden, werden aber in der Umgangssprache in informellen Situationen verwendet.
Infinitivo Participio Gerundio
I. II. III. I. II. III. I. II. III.
-ar -er -ir -ado/a
(-ante)
-ido/a
(-iente)
-ido/a
(-iente)
-ando -iendo -iendo

In den Sätzen, die im Subjunktiv/Konjunktiv stehen, kann der Sprecher nicht nur einen erinnerten Sachverhalt versprachlichen, sondern gleichzeitig an seinen Gesprächspartner auch weitergehende Informationen (Modalitäten) über seine Vermutungen übergeben. Prinzipiell nutzt der Sprecher den Subjunktiv/Konjunktiv, um seine Aussage in Bezug auf die erinnerte Realität so zu modulieren, dass dem Inhalt eine subjektive Gültigkeit verliehen wird. Über die mögliche faktische Aussage im Indicativo/Indikativ hinaus kann der Sprecher seine Erwartungen, Einschätzungen, Wünsche, Furcht usw. im versprachlichen Sachverhalt mitteilen. Mehr noch: Die Tatsache, dass die durch den betreffenden Satz mitgeteilten Sachverhalte und Modalitäten in der erinnerten Realität nicht wahr sind, ermöglicht dem Sprecher, in der Mitteilung eine weitere alternative Realität zu schaffen.

Sämtliche Zeitformen, tiempos gramaticales, für die Verbgeschlechter oder Genera verbi, so das Aktiv (Tätigkeitsform), voz activa, können auch in das Passiv (Leideform), voz pasiva, gesetzt werden. Dabei sind für die spanische Sprache gewisse Besonderheiten für das Passiv zu berücksichtigen. Das spanische Passiv, voz pasiva, im weitesten Sinne wird gemäß seiner Handlungsrichtung oder Diathese teilweise einer anderen Verwendung zugeführt als in der deutschen Sprache.

Korrekte Verwendung der grammatikalischen Regeln[Bearbeiten]

Im Spanischen fände der Subjuntivo (einer Hypothese zufolge) seine Anwendung darin, wenn es gälte Wünsche, Zweifel, Hoffnung, Freude, Ärger, Nichtwirklichkeit, Unsicherheit, Beeinflussung usw. Ausdruck zu verleihen. Mit anderen Worten ist er notwendig, um in einem Gespräch etwa seine Meinungen zu äußern oder seine Gefühlswahrnehmungen zu versprachlichen und Sachverhalte als möglich darzustellen.[27] Auch das Deutsche führt prinzipiell diese Möglichkeit auf, indem es den Konjunktiv II nutzt, um Unmögliches bzw. Unwirkliches auszudrücken. Im Spanischen sind die Versprachlichungen von Gefühlswahrnehmungen oder gefühlsbezogene Aussagen grammatisch von eingeschränkter Gültigkeit. Im Deutschen hingegen trifft dies nicht zu. – Beispiele:

* Tal vez viene a visitarnos. Vielleicht kommt er uns besuchen. Wahrscheinliche Erwartung, deshalb Indicativo.
* Tal vez venga a visitarnos. Vielleicht kommt er (mal) uns besuchen. Eher unwahrscheinliche Erwartung, deshalb Subjuntivo.

Überhaupt werden der deutsche Konjunktiv und der spanische Subjunktiv nicht für alle sprachlichen Expressionen der verschiedenen kontextualen Sachverhalte gleich eingesetzt. Beispiel: Er sagt, sie käme (deutsch Konjunktiv II), aber im Spanischen Dice que viene.(Indikativ).[28] Umgekehrt gibt es Satzkonstruktionen, bei denen im Deutschen der Indikativ und im Spanischen der Subjunktiv steht, sowie eine Schnittmenge übereinstimmender Modi in beiden Sprachen. Doch sind gewissermaßen die Zuordnungsbestimmungen für die beiden Modi in den beiden Sprachen deutlich verschieden.

Während nun also das Spanische hinsichtlich seiner Voraussetzungen und der sich daraus ableitenden Konsequenzen stabile Formen wählt, liegt im Deutschen für ähnliche Voraussetzungen ein völlig inkohärentes System vor. Obgleich mit dem Konjunktiv II ein ähnlicher Schritt wie im Spanischen gegangen werden könnte, weicht die deutsche Sprache, vor allem in der Umgangssprache, in die verschiedensten grammatikalischen Formen aus. Das Deutsche stellt in Bezug auf den Konjunktiv II insofern ein instabiles System dar, als die Sprecher ihrer Muttersprache in ihrer Rede – hinsichtlich der oben genannten Voraussetzungen – völlig unterschiedliche grammatikalische Konstrukte einsetzen können oder einsetzen.[29]

„Der Konjunktiv II dient hier [Funktionsbereich 1 ‚Irrealität/Potenzialität‘] als Zeichen dafür, daß der Sprecher/Schreiber seine Aussage nicht als Aussage über Wirkliches, sondern als eine gedankliche Konstruktion verstanden wissen will.“

Duden. Die Grammatik. Duden, Bd. 4. Dudenverlag, Mannheim 2009, ISBN 978-3-411-04048-3, S. 516

In den romanischen Sprachen, wie etwa dem Spanischen, Italienischen und im Französischen, wird zwischen dem Subjunktiv und dem Konditional klar differenziert. Im Gegensatz dazu wird im Deutschen der Konjunktiv zusehends an den Konditional assimiliert. Hier liegt im Übrigen auch der Grund, warum in den romanischen Sprachen die Modalverben weitaus weniger grammatikalisiert sind.[30]

Der deutsche Konjunktiv I + II Der spanische Subjunktiv
Präsens Presente de subjuntivo
Futur I Futuro simple de subjuntivo
Konjunktiv II Präsens Pretérito imperfecto de subjuntivo
Konjunktiv I Präteritum Pretérito perfecto de subjuntivo
Konjunktiv II Präteritum Pretérito pluscuamperfecto de subjuntivo
Futur II Futuro perfecto de subjuntivo

Konjugationen am Beispiel von regnen/llover:

Der deutsche Konjunktiv I + II Der spanische Subjunktiv
Präsens es regne Presente llueva
Futur I es würde regnen Futuro lloviere
Konjunktiv II Präsens es regnete Pretérito imperfecto lloviera
Konjunktiv I Präteritum habe geregnet Pretérito perfecto haya llovido
Konjunktiv II Präteritum hätte geregnet Pretérito pluscuamperfecto hubiera llovido
Futur II es würde geregnet haben Futuro perfecto hubiere llovido

Bildung des spanischen Subjuntivo[Bearbeiten]

Wie in anderen Modi im Spanischen muss man auch beim Subjuntivo zwischen den Verben, die auf -ar oder -er und -ir enden, unterscheiden. Bei der Bildung des Subjuntivo dient die erste Person Singular Indikativ als Grundlage. Bei der Konjugation werden die charakteristischen Personalendungen ausgetauscht. Somit erhalten die Verben auf -ar ein -e und die Verben auf -er und -ir ein -a als Endung. Die Bildung des spanischen Subjuntivo ist demnach annähernd gleich mit der Bildung des Konjunktiv Präsens des Lateinischen, aus dem er sich ja auch entwickelt hat. Ferner gilt, dass die Formen des Subjuntivo identisch sind mit den Formen des verneinten Imperativs, Imperativo negativo.

Der Subjuntivo kann für alle Zeiten gebildet werden, ausgenommen das Pretérito indefinido und das Pretérito anterior.

Präsens (Presente de subjuntivo)[Bearbeiten]

Steht das Verb im Hauptsatz in den Zeiten Presente, Pretérito perfecto, Futuro simple oder im imperativen Modus, Modo imperativo, wird für den Nebensatz das Presente de subjuntivo verwendet.

Beispiel: Das Verb im Hauptsatz alegrar steht im Presente und das Verb venir im Nebensatz im Presente de subjuntivo:

* Me alegro de que vengas a verme. Ich freue mich, dass du mich besuchen kommst.

regelmäßige Verben[Bearbeiten]

Bei Verben, die auf -ar enden, werden im Subjuntivo Präsens folgende Endungen an den Wortstamm (bzw. Wortwurzel) angehängt:

Person Endung
yo -e
tu -es
usted, él, ella -e
nosotros /-as -emos
vosotros /-as -éis
ustedes, ellos, ellas -en

Verben auf -er und -ir erhalten im Subjuntivo diese Endungen:

Person Endung
yo -a
tu -as
usted, él, ella -a
nosotros /-as -amos
vosotros /-as -áis
ustedes, ellos, ellas -an

Beispiel der regelmäßigen Verben tomar, comer und vivir:

Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
tomar yo tome trinke
tu tomes trinkest
usted, él, ella tome trinke
nosotros /-as tomemos trinken
vosotros /-as toméis trinket
ustedes, ellos, ellas tomen trinken
Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
comer yo coma esse
tu comas essest
usted, él, ella coma esse
nosotros /-as comamos essen
vosotros /-as comáis esset
ustedes, ellos, ellas coman essen
Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
vivir yo viva wohne
tu vivas wohnest
usted, él, ella viva wohne
nosotros /-as vivamos wohnen
vosotros /-as viváis wohnet
ustedes, ellos, ellas vivan wohnen

unregelmäßige Verben[Bearbeiten]

Neben den oben gebrauchten regelmäßigen Verben gibt es im Spanischen eine Vielzahl an unregelmäßigen Verben, bzw. Verben, bei denen eine bestimmte Person unregelmäßig ist. Als Beispiel sollen hier die drei Verben estar, saber und ir dienen:

Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
estar yo esté sei
tu estés seiest
usted, él, ella esté sei
nosotros /-as estemos seien
vosotros /-as estéis seiet
ustedes, ellos, ellas estén seien
Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
saber yo sepa wisse
tu sepas wissest
usted, él, ella sepa wisse
nosotros /-as sepamos wissen
vosotros /-as sepáis wisset
ustedes, ellos, ellas sepan wissen
Person Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis) (Konjunktiv I Präsens Aktiv)
ir yo vaya gehe
tu vayas gehest
usted, él, ella vaya gehe
nosotros /-as vayamos gehen
vosotros /-as vayáis gehet
ustedes, ellos, ellas vayan gehen

Das Presente de subjuntivo im Vorgangspassiv, pasiva de proceso, bezeichnet einen Vorgang und wird mit dem Kopulaverb ser konjugiert.

Person Vorgangspassiv Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Präsens Passiv)
tomar yo sea tomado sei getrunken
tu seas tomado seiest getrunken
usted, él, ella sea tomado sei getrunken
nosotros /-as seamos tomado seien getrunken
vosotros /-as seáis tomado seiet getrunken
ustedes, ellos, ellas sean tomado seien getrunken
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Präsens Passiv)
comer yo sea comido sei gegessen
tu seas comido seiest gegessen
usted, él, ella sea comido sei gegessen
nosotros /-as seamos comido seien gegessen
vosotros /-as seáis comido seiet gegessen
ustedes, ellos, ellas sean comido seien gegessen
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Präsens (Presente de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Präsens Passiv)
vivir yo sea vivido sei gewohnt
tu seas vivido seiest gewohnt
usted, él, ella sea vivido sei gewohnt
nosotros /-as seamos vivido seien gewohnt
vosotros /-as seáis vivido seiet gewohnt
ustedes, ellos, ellas sean vivido seien gewohnt

Perfekt (Pretérito perfecto de subjuntivo)[Bearbeiten]

Das Perfekt des Subjuntivo[31] wird gebildet aus dem Subjuntivo Präsens des Verbs haber und dem Partizip Perfekt, participio perfecto, des entsprechenden Verbs. Die Formen der regelmäßigen Verben aus dem obigen Beispiel sehen dann wie folgt aus:

Person Subjuntivo Perfekt (Perfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Aktiv)
tomar yo haya tomado habe getrunken
tu hayas tomado habest getrunken
usted, él, ella haya tomado habe getrunken
nosotros /-as hayamos tomado haben getrunken
vosotros /-as hayáis tomado habet getrunken
ustedes, ellos, ellas hayan tomado haben getrunken
Person Subjuntivo Perfekt (Perfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Aktiv)
comer yo haya comido habe gegessen
tu hayas comido habest gegessen
usted, él, ella haya comido habe gegessen
nosotros /-as hayamos comido haben gegessen
vosotros /-as hayáis comido habet gegessen
ustedes, ellos, ellas hayan comido haben gegessen
Person Subjuntivo Perfekt (Perfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Aktiv)
vivir yo haya vivido habe gewohnt
tu hayas vivido habest gewohnt
usted, él, ella haya vivido habe gewohnt
nosotros /-as hayamos vivido haben gewohnt
vosotros /-as hayáis vivido habet gewohnt
ustedes, ellos, ellas hayan vivido haben gewohnt

Der Pretérito perfecto de subjuntivo im Vorgangspassiv, pasiva de proceso wird mit dem Kopulaverb ser konjugiert.

Person Vorgangspassiv Subjuntivo Pretérito perfecto (Pretérito perfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
tomar yo haya sido tomado sei getrunken worden
tu hayas sido tomado seiest getrunken worden
usted, él, ella haya sido tomado sei getrunken worden
nosotros /-as hayamos sido tomado seien getrunken worden
vosotros /-as hayáis sido tomado seiet getrunken worden
ustedes, ellos, ellas hayan sido tomado seien getrunken worden
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Pretérito perfecto (Pretérito perfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
comer yo haya sido comido sei gegessen worden
tu hayas sido comido seiest gegessen worden
usted, él, ella haya sido comido sei gegessen worden
nosotros /-as hayamos sido comido seien gegessen worden
vosotros /-as hayáis sido comido seiet gegessen worden
ustedes, ellos, ellas hayan sido comido seien gegessen worden
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Pretérito perfecto (Pretérito perfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
vivir yo haya sido vivido sei gewohnt worden
tu hayas sido vivido seiest gewohnt worden
usted, él, ella haya sido vivido sei gewohnt worden
nosotros /-as hayamos sido vivido seien gewohnt worden
vosotros /-as hayáis sido s vivido seiet gewohnt worden
ustedes, ellos, ellas hayan sido vivido seien gewohnt worden

[32][33][34]

Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo)[Bearbeiten]

regelmäßige Verben[Bearbeiten]

Das Imperfekt des Subjuntivo leitet sich von der dritten Person Plural des Indefinido des Verbs ab. Die Endung -aron wird dann bei Verben auf -ar durch -ara beziehungsweise -ase, bei den Verben auf -er und -ir das -ieron durch -iera beziehungsweise -iese ersetzt. Die beiden Formen sind grundsätzlich gleichwertig. Meist ist die Region ausschlaggebend für die Benutzung der einen oder der anderen Endung. Allerdings kann die Form -ra nicht durch -se ersetzt werden, wenn erstere durch Plusquamperfekt oder Konditional ersetzbar ist. Dies ist historisch bedingt, da die -ra-Form aus dem lateinischen Plusquamperfekt Indikativ entstanden ist, während ihre Alternative auf dem lateinischen Plusquamperfekt Konjunktiv begründet ist.[35]

Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv) (bzw. würde plus Infinitiv Präsens[36][37])
tomar yo tomara / tomase tränke (bzw. würde trinken)[38]
tu tomaras / tomases tränkest
usted, él, ella tomara / tomase tränke
nosotros /-as tomáramos / tomásemos tränken
vosotros /-as tomarais / tomaseis tränket
ustedes, ellos, ellas tomaran / tomasen tränken
Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv)
comer yo comiera / comiese äße[39]
tu comieras / comieses äßest
usted, él, ella comiera / comiese äße
nosotros /-as comiéramos / comiésemos äßen
vosotros /-as comierais / comieseis äßet
ustedes, ellos, ellas comieran / comiesen äßen
Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv)
vivir yo viviera / viviese wohnte[40]
tu vivieras / vivieses wohntest
usted, él, ella viviera / viviese wohnte
nosotros /-as viviéramos / viviésemos wohnten
vosotros /-as vivierais / vivieseis wohntet
ustedes, ellos, ellas vivieran / viviesen wohnten

unregelmäßige Verben[Bearbeiten]

Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv)
estar yo estuviera / estuviese wäre
tu estuvieras / estuvieses wärest
usted, él, ella estuviera / estuviese wäre
nosotros /-as estuviéramos / estuviésemos wären
vosotros /-as estuvierais / estuvieseis wäret
ustedes, ellos, ellas estuvieran / estuviesen wären
Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv)
saber yo supiera / supiese wüßte
tu supieras / supieses wüßtest
usted, él, ella supiera / supiese wüßte
nosotros /-as supiéramos / supiésemos wüßten
vosotros /-as supierais / supieseis wüßtet
ustedes, ellos, ellas supieran / supiesen wüßten
Person Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Aktiv)
ir yo fuera / fuese ginge
tu fueras / fueses gingest
usted, él, ella fuera / fuese ginge
nosotros /-as fuéramos / fuésemos gingen
vosotros /-as fuerais / fueseis ginget
ustedes, ellos, ellas fueran / fuesen gingen

Ausschlaggebend für die Benutzung des Imperfekt des Subjuntivo ist die Form des Ausdrucks, der den Subjuntivo auslöst (siehe wiederum Gebrauch des Subjuntivo). Steht das Verb des Hauptsatzes im Indefinido, Imperfecto oder aber im Condicional und sollen Wünsche, Gefühle, Empfehlungen, Nichtwirklichkeiten, Zweifel, Ablehnungen, u. ä. m. zum Ausdruck gebracht werden, so muss der Imperfekt des Subjuntivo verwendet werden. Auch wenn der Sprecher einen irrealen Vergleich mit como si (deutsch: als ob) ausdrücken will, wird der Subjuntivo benutzt.

Man bildet die Form:

  • Indefinido/Imperfecto/Condicional (Indikativ, Hauptsatz) + Pretérito imperfecto del subjuntivo (Nebensatz)

Für das Pretérito imperfecto del subjuntivo im Vorgangspassiv, pasiva de proceso wird das Kopulaverb ser konjugiert.

Person Vorgangspassiv Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Passiv)
tomar yo fuera tomado würde getrunken
tu fueras tomado würdest getrunken
usted, él, ella fuera tomado würde getrunken
nosotros /-as fuéramos tomado würden getrunken
vosotros /-as fuerais tomado würdet getrunken
ustedes, ellos, ellas fueran tomado würden getrunken
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Passiv)
comer yo fuera comido würde gegessen
tu fueras comido würdest gegessen
usted, él, ella fuera comido würde gegessen
nosotros /-as fuéramos comido würden gegessen
vosotros /-as fuerais comido würdet gegessen
ustedes, ellos, ellas fueran comido würden gegessen
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Imperfekt (Imperfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Präteritum Passiv)
vivir yo fuera vivido würde gewohnt
tu fueras vivido würdest gewohnt
usted, él, ella fuera vivido würde gewohnt
nosotros /-as fuéramos vivido würden gewohnt
vosotros /-as fuerais vivido würdet gewohnt
ustedes, ellos, ellas fueran vivido würden gewohnt

Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo)[Bearbeiten]

Dem Imperfekt vorzeitig ist das Plusquamperfekt. Es wird gebildet aus dem Imperfekt Subjuntivo des Hilfsverbs haber und dem Partizip Perfekt des Verbs. In Nebensätzen, die Handlungen oder Ereignisse beschreiben, die erst herbeigeführt werden sollen, oder Tatsachen, die erst aufgrund einer anderen Tatsache entstanden sind, wird der Modus des Subjuntivo genutzt. Er kommt somit in Nebensätzen vor.[41] Hier spielt die Vorzeitigkeit, anterioridad, eine wichtige Rolle. Steht das Verb im Hauptsatz in den nachfolgend aufgeführten Zeiten, so dem Pretérito Imperfecto, Pretérito Indefinido, Pretérito Pluscuamperfecto indicativo oder auch subjuntivo oder im Condicional Perfecto und findet die Handlungssequenz im Nebensatz zeitlich vor der Handlung im Hauptsatz statt, wird das Pluscuamperfecto de subjuntivo verwendet. – Beispiel: Das Verb im Hauptsatz alegrar steht im Pretérito Indefinido und das Verb irse im Nebensatz im Pluscuamperfecto de subjuntivo:

* Me alegró que mi esposa me hubiera ido a esperar al teatro. Es freute mich, das meine Ehefrau zum Theater gefahren war, um mich abzuholen.

Mit anderen Worten gibt es keine Vorzeitigkeit bzw. nur eine Nachzeitigkeit, posterioridad. Das Zeitengefüge des Hauptsatzes bleibt erhalten, lediglich der Modus ändert sich vom Modo indicativo des Hauptsatzes zum Modo subjuntivo des Nebensatzes. Es gilt: Bei Gleichzeitigkeit, simultaneidad, im Hauptsatz folgt das gleiche Tempus als Subjuntivo im Nebensatz.

Es werden also allgemein Handlungen und Ereignisse zum Ausdruck gebracht, die vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattfanden oder unter anderen Bedingungen in der Vergangenheit hätten stattfinden können.[42]

Person Subjuntivo Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „haben“ plus den „Partizip Perfekt“) (Konjunktiv II Plusquamperfekt Aktiv)
tomar yo hubiera / hubiese tomado hätte getrunken
tu hubieras / hubieses tomado hättest getrunken
usted, él, ella hubiera / hubiese tomado hätte getrunken
nosotros /-as hubiéramos / hubiésemos tomado hätten getrunken
vosotros /-as hubierais / hubieseis tomado hättet getrunken
ustedes, ellos, ellas hubieran / hubiesen tomado hätten getrunken
Person Subjuntivo Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „haben“ plus den „Partizip Perfekt“) (Konjunktiv II Plusquamperfekt Aktiv)
comer yo hubiera / hubiese comido hätte gegessen
tu hubieras / hubieses comido hättest gegessen
usted, él, ella hubiera / hubiese comido hätte gegessen
nosotros /-as hubiéramos / hubiésemos comido hätten gegessen
vosotros /-as hubierais / hubieseis comido hättet gegessen
ustedes, ellos, ellas hubieran / hubiesen comido hätten gegessen
Person Subjuntivo Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „haben“ plus den „Partizip Perfekt“) (Konjunktiv II Plusquamperfekt Aktiv)
vivir yo hubiera / hubiese vivido hätte gewohnt
tu hubieras / hubieses vivido hättest gewohnt
usted, él, ella hubiera / hubiese vivido hätte gewohnt
nosotros /-as hubiéramos / hubiésemos vivido hätten gewohnt
vosotros /-as hubierais / hubieseis vivido hättet gewohnt
ustedes, ellos, ellas hubieran / hubiesen vivido hätten gewohnt

[43]

Mit dem Pluscuamperfecto de subjuntivo im Vorgangspassiv, pasiva de proceso, charakterisiert man einen früheren Vorgang oder Geschehen, das zuvor einer anderen Handlung oder einem anderen Zustand in der Vergangenheit ausgesetzt war. Auch hier wird mit dem Kopulaverb ser konjugiert.

Person Vorgangspassiv Subjuntivo Pretérito perfecto (Pretérito perfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
tomar yo hubiera sido tomado sei getrunken worden
tu hubieras sido tomado seiest getrunken worden
usted, él, ella hubiera sido tomado sei getrunken worden
nosotros /-as hubiéramos sido tomado seien getrunken worden
vosotros /-as hubierais sido tomado seiet getrunken worden
ustedes, ellos, ellas hubieran sido tomado seien getrunken worden
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
comer yo hubiera sido comido sei gegessen worden
tu hubieras sido comido seiest gegessen worden
usted, él, ella hubiera sido comido sei gegessen worden
nosotros /-as hubiéramos sido comido seien gegessen worden
vosotros /-as hubierias sido comido seiet gegessen worden
ustedes, ellos, ellas hubieran sido comido seien gegessen worden
Person Vorgangspassiv Subjuntivo Plusquamperfekt (Pluscuamperfecto de subjuntivo, pasiva de proceso) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv I Perfekt Passiv)
vivir yo hubiera sido vivido sei gewohnt worden
tu hubieras sido vivido seiest gewohnt worden
usted, él, ella hubiera sido vivido sei gewohnt worden
nosotros /-as hubiériamos sido vivido seien gewohnt worden
vosotros /-as hubierais sido s vivido seiet gewohnt worden
ustedes, ellos, ellas hubieran sido vivido seien gewohnt worden

Futur (Futuro de subjuntivo)[Bearbeiten]

Das Futur des Subjuntivo wird, analog zum Subjuntivo Imperfekt, ausgehend von der dritten Person Plural des Indefinido gebildet. Allerdings wird hier die Endung -aron in der ersten Person durch -are beziehungsweise -iere ersetzt und von ihr ausgehend konjugiert:

Person Subjuntivo Futur (Futuro imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „werden“ plus den „Infinitiv“)[44] (Konjunktiv II Futur I Aktiv)
tomar yo tomare würde trinken
tu tomares würdest trinken
usted, él, ella tomare würde trinken
nosotros /-as tomáremos würden trinken
vosotros /-as tomareis würdet trinken
ustedes, ellos, ellas tomaren würden trinken
Person Subjuntivo Futur (Futuro imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „werden“ plus den „Infinitiv“)[45] (Konjunktiv II Futur I Aktiv)
comer yo comiere würde essen
tu comieres würdest essen
usted, él, ella comiere würde essen
nosotros /-as comiéremos würden essen
vosotros /-as comiereis würdet essen
ustedes, ellos, ellas comieren würden essen
Person Subjuntivo Futur (Futuro imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Conjunctivus praesentis von „werden“ plus den „Infinitiv“)[46] Konjunktiv II Futur I Aktiv[47]
vivir yo viviere würde wohnen
tu vivieres würdest wohnen
usted, él, ella viviere würde wohnen
nosotros /-as viviéremos würden wohnen
vosotros /-as viviereis würdet wohnen
ustedes, ellos, ellas vivieren würden wohnen

Das Futur des Subjuntivo wird nur noch selten und wenn, dann ausschließlich in der geschriebenen Sprache verwendet. Dabei handelt es sich meist um die dritte Person, die zum Beispiel noch in formellen Schreiben, wie Gesetzestexten, Anwendung findet. – Beispiel:

* El concesionario responderá de cualquier daño perjuicio que se originare por terceros. Der Lizenzträger haftet für jeden Schaden, der durch Dritte entsteht.[48]

Außerdem gibt es einige feststehende Redewendungen, die die Zukunftsform des Subjuntivo benutzen, mittlerweile aber immer mehr durch Formen des Präsens ersetzt werden. – Beispiel:

* Sea lo que fuere. (Heutzutage verbreiteter: Sea lo que sea.; Wie dem auch sei. Oder: Sei es, wie es wolle.)

Futur perfecto (Futuro perfecto de subjuntivo)[Bearbeiten]

Das Futur perfecto des Subjuntivo wird gebildet aus dem Futur Subjuntivo des Hilfsverbs haber und dem Partizip Perfekt des nachfolgenden Verbs.[49]

Person Subjuntivo Futur perfecto (Futuro perfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Futur II Aktiv)
tomar yo hubiere tomado würde getrunken haben
tu hubieres tomado würdest getrunken haben
usted, él, ella hubiere tomado würde getrunken haben
nosotros /-as hubiéremos tomado würden getrunken haben
vosotros /-as hubiereis tomado würdet getrunken haben
ustedes, ellos, ellas hubieren tomado würden getrunken haben
Person Subjuntivo Futur (Futuro imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Futur II Aktiv)
comer yo hubiere comido würde gegessen haben
tu hubieres comido würdest gegessen haben
usted, él, ella hubiere comido würde gegessen haben
nosotros /-as hubiéremos comido würden gegessen haben
vosotros /-as hubiereis comido würdet gegessen haben
ustedes, ellos, ellas hubieren comido würden gegessen haben
Person Subjuntivo Futur (Futuro imperfecto de subjuntivo) Formale deutsche Übersetzung (Konjunktiv II Futur II Aktiv)
vivir yo hubiere vivido würde gewohnt haben
tu hubieres vivido würdest gewohnt haben
usted, él, ella hubiere vivido würde gewohnt haben
nosotros /-as hubiéremos vivido würden gewohnt haben
vosotros /-as hubiereis vivido würdet gewohnt haben
ustedes, ellos, ellas hubieren vivido würden gewohnt haben

Konjunktionen und Subjuntivo[Bearbeiten]

Hauptartikel: Konjunktion (spanisch)

Dabei ist im Spanischen besonders darauf zu achten, dass manche Konjunktionen den Indikativ, indicativo, andere den subjuntivo und einige auch den Infinitiv, infinitivo, nach sich ziehen.

Einteilung der spanischen Konjunktionen[Bearbeiten]

Man findet im Spanischen drei Wortarten, welche die Funktion von Konjunktionen übernehmen können, es sind dies:

  • Einzelwort-Konjunktionen, conjunciones simples
  • zusammengesetzte Konjunktionen, conjunciones compuestas, und
  • Adverbien, adverbios.

Daneben können sie bezüglich ihrer syntaktischen Funktionen klassifiziert werden:

  • Beiordnende oder nebenordnende Konjunktionen, conjunciones de coordinación, verknüpfen gleichartige Satzglieder oder Sätze miteinander. Diese werden nochmals geordnet in
    • Reihende Konjunktionen, conjunciones copulativos, die eine Reihung der verschiedenen Satzglieder oder auch gleichrangigen Sätze verursachen. Beispiel: tanto … como, ni … ni.
    • Adversative Konjunktionen, conjunciones adversativas. Sie weisen auf eine Gegensätzlichkeit zum vorausgehenden Satz ein. Beispiel: aunque, sino.
    • Disjunktive Konjunktionen, conjunciones disyuntivas, geben zum Ausdruck, dass es nur eine Möglichkeit gibt. Beispiel: bien … bien, o … o.
    • Folgernde Konjunktionen, conjunciones conclusivas, leiten eine Schlussfolgerung ein. Beispiel: entonces.[50][51]
  • Unterordnende Konjunktionen, conjunciones de subordinación. Sie leiten Nebensätze ein und können je nach Voraussetzung den Indikativ, indicativo oder den subjuntivo zur Folge nehmen. Auch diese Konjunktionen lassen sich in einzelne Gruppen ordnen, so
    • Temporale Konjunktionen, conjunciones temporales,
    • Finale Konjunktionen, conjunciones finales,
    • Kausale Konjunktionen, conjunciones causales, Beispiel: que, ya que, puesto que, porque
    • Konsekutive Konjunktionen, conjunciones consecutivas,
    • Konzessive Konjunktionen, conjunciones concesivas,
    • Konditionale Konjunktionen, conjunciones condicionales,
    • Adversative Konjunktionen, conjunciones adversitivas,
    • Anreihende Konjunktionen, conjunciones copulativas,
    • Modale Konjunktionen, conjunciones modales.

Sprachgeschichtliches zum romanischen Konjunktiv im Allgemeinen und dem spanischen Subjunktiv im Speziellen[Bearbeiten]

Man nimmt an, dass in der rekonstruierten indogermanischen Ursprache fünf Modi[52] unterschieden wurden. Neben einem Indikativ für eine versachlichende Aussage (Berichten), kannte sie noch den Konjunktiv, mit dem der Sprecher sein Wollen (Erwarten und Wollen) oder eine subjektiv nicht wirkliche Vorstellung (Wünschen und Vermögen, Ermöglichen, Wähnen) darstellte, den Optativ (Wünschen), der einem Wunsch oder einer Möglichkeit Ausdruck verlieh, den Imperativ (Befehlen), den man nutzte, um zu befehlen, und den Injunktiv (Auffordern und Erwähnen) als Ausdruck eines Verbotes.[53]

Der lateinische Konjunktiv[Bearbeiten]

Historisch war im Latein der Konjunktiv das Gegenstück des Indikativs. Und wie es im Indikativ für die drei Zeiten das Präsens, das Präteritum und den Futur I gibt (mit den jeweiligen vorzeitigen Formen Perfekt, Plusquamperfekt und Futur II), wäre für alle diese Formen auch die entsprechende Konjunktiv-Form zu erwarten.

Der Begriff des Konjunktivs entstammt dem spätlateinischen modus coniūnctīvus, eigentlich „eine der Satzverbindung dienende Aussageweise“, zu lat. coniungere „verbinden“, „zusammenbinden“.

In den romanischen Sprachen sind die lateinischen Formen teilweise verloren gegangen. Im Latein gibt es, im Vergleich die formalen Entsprechungen zum Spanischen:

Lateinisches Konjunktiv Spanisches Subjuntivo
Konjunktiv Präsens cantes Subjuntivo presente cantes
Konjunktiv Imperfekt cantares
Konjunktiv Perfekt cantaveris Futuro de subjuntivo cantares
Konjunktiv Plusquamperfekt canatvisses Imperfecto de subjuntivo cantaras oder cantases

[54]

Den Konjunktiv der beiden Futurformen bildet das Lateinische in der Coniugatio periphrastica durch das Partizip Futur mit der entsprechenden Form des Hilfsverbs esse. Oder es ersetzt ihn: Statt des Konjunktivs Futur I wird in Bezug auf ein Haupttempus der Konjunktiv Präsens gewählt, in Bezug auf ein Nebentempus der Konjunktiv Imperfekt, statt des Konjunktivs Futur II in Bezug auf ein Haupttempus der Konjunktiv Perfekt, in Bezug auf ein Nebentempus der Konjunktiv Plusquamperfekt.

Der Konjunktiv wird im Lateinischen in Hauptsätzen als Iussiv, als Optativ, als Hortativ, als Deliberativ und als Prohibitiv verwendet, in konditionalen Satzgefügen als Irrealis und als Potentialis, sowie in Nebensätzen, die eingeleitet mit den Konjunktionen ut, cum, ne und einigen anderen eingeleitet werden, und in indirekten Fragesätzen.

Im Latein fallen dem Konjunktiv unterschiedlichste Funktionen zu. Neben der volitiven Funktion des Wünschens und Wollens findet auch die dubitative Funktion ihren Ausdruck, um auf die Einschätzung zur Gültigkeit, Sicherheit oder Unsicherheit einer stattfindenden Handlung hinzuweisen. In der lateinischen Sprache, aus dem die romanischen Sprachen abzuleiten sind, hat das infinite Verb, dessen Aufgabe es etwa ist, über ein Subjekt eine Aussage zu treffen, nur noch drei Modi: den Indikativ, den Konjunktiv und den Imperativ. Im Lateinischen hat der Konjunktiv aber nicht so sehr die Bedeutung eines Ausdrucks einer Wunschform (Optativ), sondern steht eher für eine Erwartung an die Zukunft. Der lateinische Konjunktiv vereinigte nunmehr mehrere Funktionen des indogermanischen Konjunktivs (Erwarten), des Voluntativs (Wollen) und des Optativs (Wünschen und Vermögen, Ermöglichen, Wähnen) u. a. m.[55][56] Bei der Entstehung der romanischen Sprachen kam es zu einer erneuten Umstrukturierung der Modi. Man wird nun vier Modi für die finiten Verben finden: den Indikativ, den Konjunktiv, den Imperativ und den Konditional. Bei großzügiger Auslegung könnten auch noch die infiniten Formen, also das Partizip, der Infinitiv und das Gerundium, zu den Modi gerechnet werden.

Der funktionelle Aspekt der Modi lässt den Sprecher eine bestimmte (subjektive) Haltung zu der zu versprachlichenden Vorstellung, seiner letztlich mitgeteilten Satzaussage einnehmen. So wird der Sprecher etwa mit einer Form des Modus ausdrücken, ob er den Satzinhalt glaubt oder nicht, oder aber der Modus kann zum Ausdruck bringen, ob er sich etwas wünscht oder eben nicht.

Die Umstrukturierung der Modi aus der „indogermanischen Sprache“ und im Speziellen hinsichtlich des lateinischen Konjunktivs führte dazu, dass im lateinischen Konjunktiv bestimmte (Teil-)Funktionen der Modi vereint und andere neu gebildet wurden.[57] Ein Teil des indogermanischen Konjunktivs hatte die Funktion eines Futurs inne, eine andere Teilfunktion bildete zusammen mit dem Optativ einen neuen Konjunktiv. Im Lateinischen sind damit der indogermanische Optativ und der Konjunktiv zusammengeflossen.[58]

Insgesamt findet man im Latein vier verschiedene Formen des Konjunktivs, diese sind der „Konjunktiv Präsens“, „Konjunktiv Imperfekt“, „Konjunktiv Perfekt“ und „Konjunktiv Plusquamperfekt“. Im Spanischen hatte sich die Anzahl verdoppelt.

Der deutsche Konjunktiv und der spanische Subjunktiv im Vergleich[Bearbeiten]

Obwohl in der Literatur oft als Konjunktiv übersetzt, stellt der Subjuntivo keine direkte Entsprechung zum deutschen Konjunktiv dar. Während der deutsche Konjunktiv I vor allem in der indirekten Rede seine Anwendung findet, wird der spanische Subjunktiv hier genau nicht verwendet. (Wenn man von wenigen Ausnahmen absieht, so wenn das Verb des ursprünglichen Satzes im Imperativ steht.)

Im deutschen Konjunktiv wird zwischen dem Konjunktiv I und Konjunktiv II unterschieden, jede dieser Formen hat in der deutschen Sprache ihre eigenen Funktionen:

  • Der Konjunktiv I wird vor allem in der indirekten Rede genutzt, aber auch bei der Äußerung eines Wunsches, einer Vermutung oder drückt eine Aufforderung aus. Der Konjunktiv I verfügt über drei Zeitstufen: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
  • Der Konjunktiv II verleiht vor allem der Irrealität und Potenzialität im Deutschen Ausdruck. Er ist zu finden bei hypothetischen Aussagen, beim Ausdruck irrealer Bedingungen oder Folgen. Und auch als Ersatzform für den Konjunktiv I in der indirekten Rede wird er verwendet. Mit ihm kann man darüber hinaus bestimmte Einstellungen und Haltungen des Sprechers mitteilen, so etwa bei höflichen Aufforderungen oder angedeuteten Vermutungen oder Feststellungen. Der Konjunktiv II verwendet nur zwei Zeitstufen: die Gegenwart bzw. Zukunft und die Vergangenheit.

Dennoch gibt es in den allgemeinen Regeln der Verwendung des deutschen Konjunktivs I oder Konjunktivs II und des spanischen Subjuntivo Gemeinsamkeiten. Denn durch die Konjunktive lassen sich Ereignisse und Handlungen in den Bereich der Möglichkeit (Potentialis), der Wünschbarkeit (Optativ oder Voluntativ), der Aufforderung und Befehlsform (Adhortativ oder Jussiv) oder der Nichtwirklichkeit (Irrealis) verschieben, weshalb man auch allgemein von der Möglichkeitsform spricht.[59][60]

So verfügt man im Deutschen mit dem Konjunktiv, neben der im spanischen unbekannten Verwendung für die indirekte Rede, noch über Verwendungsweisen, die Ähnlichkeiten mit dem Subjuntivo aufweisen.

  • Er bringt Wünsche, Aufforderungen, Befehle u. Ä. m. zum Ausdruck. – Beispiele:
* Im Hauptsatz: Man nehme den Schraubenzieher.Es sei genug für den heutigen Abend.Er verbiete das Rauchen.Gott sei seiner armen Seele gnädig.Was es auch sei, wir wollen es haben.
* Im Nebensatz: Der Vater wünsche, dass seine Tochter ihm helfe.Es sei darauf hingewiesen, dass die Umstände während der letzten Versuche gleich geblieben sind.

Der Konjunktiv bezeichnet, dass etwas nicht wirklich geschieht oder geschehen ist, sondern lediglich vorgestellt wurde. Irreale Sätze, die als Bedingungssätze auftreten, sind damit auf den Konjunktiv angewiesen. Die Irrealität wird dann durch den Konjunktiv II ausgedrückt. – Beispiele:

* Im Hauptsatz: Ohne mich wäret ihr einsam. Im Nebensatz: Wenn du Zeit gehabt hättest, wärest du gekommen.

Aber nicht nur der Irrealität wird mit dem Konjunktiv Ausdruck gegeben, sondern manchmal auch der Möglichkeit (Potentialis). – Beispiele: Wir wüssten schon, was zu tun wäre.Was dir auch immer geschehen möge (…). In solchen Wendungen, die sich aus dem Gebrauch des Irrealis entwickelt haben oder an diesen angelehnt sind, überwiegt der Konjunktiv II.

So kann im Deutschen die formale Übersetzung in den Konjunktiv I oder den Konjunktiv II einen Anhaltspunkt liefern, der Gebrauch des spanischen Subjuntivo unterliegt aber anderen Regeln. Der Subjuntivo dient prinzipiell zum Ausdruck einer subjektiven Sichtweise. Im alltäglichen spanischen Sprachgebrauch ist die Verwendung des Subjuntivo von äußerster Wichtigkeit.[61]

Dort, wo im Deutschen ein Konjunktiv stehen könnte, um eine Nichtwirklichkeit zu beschreiben, ist im Gegensatz hierzu im Spanischen der Subjuntivo zwingend erforderlich, um grammatikalisch korrekt den Sachverhalt zu versprachlichen.

Ein Beispiel: Eine gestellte Vermutung über das potentielle Wissen in einem Sachverhalt birgt die Möglichkeit einer Nichtwirklichkeit in sich. Im Deutschen gäbe es zwei Varianten. Im Spanischen stünde dieser Tatbestand – einer möglichen Nichtwirklichkeit – ausschließlich im Subjuntivo, hier genauer im presente de subjuntivo[62]:

* No hay nadie que lo sepa. Es gibt niemanden, der es wisse bzw. wüßte.

Die nächste Variante ist im Deutschen möglich, aber für diesen Sachverhalt ist es die grammatisch falsche spanische Form.

* No hay nadie que lo sabe. Es gibt niemanden, der es weiß.

Im spanischen Satz liegt die korrekte Formulierung vor, presente de subjuntivo. Der deutsche Satz „entspricht“ dabei ungefähr dem wiedergegebenen Subjuntivo.[63]

* Quiero que vengas. Ich möchte, dass du kommest bzw. kämest.

Obwohl im deutschen Satz möglich – und eher üblich als der vorherige Satz –, wäre für diesen Sachverhalt die spanische Schreibweise grammatikalisch falsch.

* Quiero que *vienes. Ich möchte, dass du kommst.

Überblick über die wissenschaftliche Diskussion um den Subjuntivo[Bearbeiten]

Subjunktiv, Modalität und Modus[Bearbeiten]

Während der Modus eine grammatikalisch–morphologische Kategorie ist, die die Einschätzung der Realität oder der Realisierungsmöglichkeiten des versprachlichten Sachverhaltes durch den Sprecher ausdrückt, wird die Modalität[64] hingegen als eine funktional-semantische Kategorie gefasst. Letztere bringt die Frage von Möglichkeit und Notwendigkeit in subjektiver Form zum Ausdruck. So beurteilt und kommentiert der Sprecher Tatbestände als z. B. möglich, zweifelhaft, wünschenswert, bedrohlich..[65]

Modalitäten repräsentieren die subjektive Einstellung des Sprechenden zur gemachten Aussage.[66] Modalität beschreibt im sprachwissenschaftlichen Sinne und von einer semantisch[67][68][69] Herangehensweise her auf mehreren Ebenen die Sicht des Sprechers, die Perspektive zum Gesprochenen und die Ebene zur Wirklichkeit, die ihren Ausdruck in der geschaffenen sprachlichen Realität findet. Der „Subjunktiv“ in den romanischen Sprachen ist dabei eine Möglichkeit, der Modalität Ausdruck zu verleihen, und zeigt deshalb seinen semantischen Inhalt an, mit anderen Worten tut eine Bedeutung kund (siehe auch Proposition).

Die Modalität ist damit wie die Temporalität eine Beschreibungsperspektive, also eine Blickrichtung für eine versprachlichte Beschreibung.

Dennoch kann Modalität auch durch grammatikalisch–morphologische Mittel der Modi ausgedrückt werden. Denn ein Verb zeigt sich in unterschiedlichen Aussageweisen, Modus bzw. Modi. Der Modus kennzeichnet die (subjektive) Sichtweise (Modalität) des Sprechers gegenüber seiner Aussage. So kann man im Deutschen zwischen drei Modi unterscheiden den Indikativ (Wirklichkeitsform), Konjunktiv (Möglichkeitsform) und den Imperativ (Befehlsform).[70] Zur Gestaltung der Modalität können zum einen ebendiese zuvor genannten Modi verwendet werden, zum anderen aber beispielsweise auch Modal- und Modalitätsverben,[71] Satzadverbien und Modalpartikeln.[72]

Modalität in der Aussage eines Satzes ist also eine semantische Eigenschaft, welche die Einstellung des Sprechers zum Inhalt des Satzes betrifft.[73] Anders formuliert verdeutlicht der Sprecher mit sprachlichen Mitteln sein Verhältnis zum Ereignis, Handlung und zu seiner Aussage, so kann der Sprecher z. B. damit Gebote, Angebote, Erlaubnisse, Pflichten Rechte und Wünsche formulieren. Hierzu ein Beispiel in der deutschen Sprache. In einer grundsätzlichen, ersten Aussage wird durch einen Sprecher versprachlicht, dass eine Anzahl von Menschen Fußball spielt. – Beispiele:

* Wir spielen Fußball. Explikation: Grundsätzliche Aussage  der Sprecher teilt mit das eine Anzahl von Menschen Fußball spielt.
* Wir wollen Fußball spielen. Explikation: Das eingesetzte Modalverb modifiziert die Aussage im Satz dahingehend, dass der Sprecher vorhat bzw. den Wunsch äußert das die Gruppe Fußball spielen möge.

Modale Aussagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht (allein) auf einzelne Fakten der wirklichen Welt beziehen, sondern für die Geltung ihrer Aussage alternative Möglichkeiten („mögliche Welten“) einbeziehen. Aus der Blickrichtung des Sprechers lassen sich zwei wesentliche Ursachen für die Unbestimmbarkeit von Aussagen bestimmen:

  • im Ausgesagten kann der Sprecher nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der Inhalt wahr sei, „mögliche Welt vs. aktuale Welt“;
  • im Ausgesagten wird auf ein nicht oder noch-nicht eingetretenes Ereignis Bezug genommen.

Der Sprecher gibt seine persönliche Stellungnahme zu einem realen oder irrealen Sachverhalt oder Tatbestand kund. Also zu der tatsächlichen, aktualen Welt oder Wirklichkeit oder einer der übrigen Welten, der kontrafaktischen möglichen Welten oder der möglichen Zustände der Welt bzw. Wirklichkeit.[74][75] Modalität wird nicht nur durch den Modus ausgedrückt, sondern auch durch andere sprachliche Mittel[76][77] [78]

Der Sprecher bringt dabei zum Ausdruck, wie das von ihm Versprachlichte verstanden werden soll oder wie und in welcher Weise die Wahrheitswert-Bedingungen eines gesprochenen Textes in Bezug auf die Situation, in welcher er geäußert wird, ausgewertet werden können. Während sich nun in Bezug auf die Beschreibungsperspektive der Temporalität die Auswertung der Wahrheitswert-Bedingungen eines Textes auf andere Zeiten bezieht, bezieht sich die Auswertung der Wahrheitswert-Bedingungen in der Beschreibungsperspektive der Modalität auf die Auswertung möglicher Realitäten.[79][80]

Blickrichtung ist die Modalität insofern, als sie zum einen das Verhältnis des Sprechers zu der Art und Weise seiner (subjektiven) Stellungnahme und seiner Versprachlichung der unterschiedlichen Formen der Beziehung des Sprechers zu seiner Satzaussage thematisiert. Zum anderen ist sie dies, als sie die Beziehung der Satzaussage zur Wirklichkeit in dieser versprachlichten Realität darstellt. Modalität wird in dieser Auffassung als Einstellung des Sprechers zum Gesprochenen definiert, wobei mit Einstellung die subjektive Bewertung gemeint ist.[81] Zeitbezüge oder zeitliche Relationen sowie subjektive oder persönliche Einstellungen zu versprachlichen, sind also die grundlegenden Bedürfnisse in einer menschlichen Kommunikation. Als Mittel hierzu stehen in den flektierenden Sprachen die Verbalkategorien des Tempus und des Modus zur Verfügung. Im Vergleich zur Modalität ist der Modus ein Konjugationsparameter beziehungsweise eine grammatische Kategorie des Verbs.

Zusammenfassend lässt sich die Modalität dadurch fassen, dass sie

  • kein Bestandteil desjenigen Sachverhaltes ist, der in einer versprachlichten Äußerung beschrieben wird, sondern ein Etwas, das zusätzlich zu diesem Sachverhalt ausgedrückt wird, und
  • sie sich nach unterschiedlichen Modalitätsarten aufteilen lässt, so etwa auf Basis spezieller grammatikalisch-formaler Kategorien.

In der deutschen und der spanischen Sprache zeigt sich ein Verb in seinen unterschiedlichen Aussageweisen bzw. Modi. Der Modus kann die (subjektive) Sichtweise (Modalität) des Sprechers gegenüber seiner Aussage kennzeichnen. Man kann in beiden Sprachen drei Modi unterscheiden: den Indikativ (Wirklichkeitsform), den Konjunktiv (Möglichkeitsform) und den Imperativ (Befehlsform);[82] wobei der deutsche Konjunktiv, wie oben schon ausgeführt, nicht dem spanischen Subjuntivo entspricht.

Vergleicht man das Deutsche[83] mit dem Spanischen, so wird man gewahr, dass in der deutschen Sprache der Bereich der Modalität durch folgende sprachliche Typen umrissen ist:

  • Modalverben, verbos modales, und Modalitätsverben,
  • Modusformen des Verbs, wie Konjunktiv und Imperativ,
  • modale Infinitivkonstruktionen,
  • Modalwörter oder Satzadverbien,
  • Modalpartikel, partículas modales.

Auch das Spanische verfügt über entsprechende Bildungen, jedoch ist deren Gebrauch im Satz und Aussage unterschiedlich. Während im Deutschen die Modalverben ihre bevorzugte Verwendung finden, erhält das Spanische durch die Verwendung des Subjuntivo sein wichtigstes Mittel zum Ausdruck der Modalität.[84]

Dennoch spielen Modalverben wie querer, deber, soler, saber, poder eine ebenso wichtige Rolle wie die Verbalperiphrase oder verbale Periphrasen mit dem Infinitiv. Modale verbale Periphrasen sind solche Periphrasen, die mit Modalverben als Hilfsverb[85]verbunden sind und den Inhalt eines anderen Verbs abwandeln, ihnen folgt stets ein Infinitiv.[86] Von geringerer Bedeutung, aber nicht bedeutungslos, sind die Modalwörter und Modalpartikel.[87]

Nach L. Gómez Torrego (1988)[88] lassen sich Periphrasen unterscheiden in solche, auch direkte Periphrasen genannt, an die sich unmittelbar der Infinitiv anschließt (wie querer, deber, poder plus Infinitiv) und in solche, die über eine präpositionale oder auch konjunktionale Verknüpfung entstehen (wie hay que, tener que, haber de, deber de plus Infinitiv), auch als indirekte Periphrasen bezeichnet.[89]

Einteilung der Theorien über den Subjunktiv[Bearbeiten]

Es lassen sich nach Schifko (1967)[90] zwei große Gruppen der verschiedenen Theorien über den Subjunktiv bzw. (romanischen) Konjunktiv einteilen:

Aktuelle linguistische Forschung, Zusammenfassung[Bearbeiten]

Zum Thema des „Subjunktivs“ wurden aus sprachwissenschaftlicher Sicht eine große Anzahl von Publikationen veröffentlicht[91] Es gibt eine Reihe von Reflexionen und Hypothesen zu diesem Thema. Innerhalb der Romanistik bzw. der Linguistik im Allgemeinen bestehen die allermeisten Differenzen über das Subjunktiv in der Auffassung darüber, ob die Bedeutung und Funktion sich lediglich (morpho-)syntaktisch, semantisch oder pragmatisch definieren lässt. Antoni Maria Badia i Margarit (1953)[92] steht für eine morphosyntaktische Sichtweise, Martin Hummel (2004) für eine semantische Sichtweise und für pragmatische Betrachtungsweise steht exemplarisch Ralph Ludwig (1988)[93] Für Badia i Margarit ist die einzige Funktion des im Nebensatz eingesetzten Subjunktivs, die Abhängigkeit des Nebensatzes vom Hauptsatz zu belegen.[94] Auch Badia i Margarit spricht, ähnlich wie Martin Hummel „valor básico del subjuntivo“, von Grundfunktionen „significaciones básicas“ oder Grundwerten „valores fundamentales“.

Die Forschung über den spanischen Subjuntivo führte zu den verschiedensten Gegensatzpaaren, z. B. realer vs. irrealer Modus, Realität vs. Irrealität, Objektivität vs. Subjektivität oder „gültige“ Aussage vs. eingeschränkte objektive und/oder subjektive Gültigkeit (siehe auch folgende Tabelle). Ob diese semantischen Kriterien nun zur Erklärung und Unterscheidung von Indicativo und Subjuntivo herangezogen werden – sie reichen allein nicht aus, um den Gebrauch des Subjuntivo im Spanischen umfassend zu erklären. So spielen neben diesen semantischen auch noch syntaktische Kriterien eine Rolle, wie etwa die Art des Satzes in Verbindung mit bestimmten einleitenden Konjunktionen oder Adverbien.

Autor Publiziert, Literaturstelle, Seite Indicativo Subjuntivo
Eugen Lerch Die Bedeutung der Modi im Französischen. O. R. Reisland, Leipzig 1919, S. 111 Aussagesätze (Indikativ) Wunschsätze (Imperativ oder wünschendem Konjunktiv), „Konjunktiv des Begehrens“ und „Konjunktiv des psychologischen Subjekts oder der Unsicherheit“
Knud Togeby Mode, aspect et temps en espagnol. Kopenhagen 1953, 3. Auflage 1975, S. 118 affirmation (Aussage) suspension de l’affirmation (Aussetzung der Aussage)
William E. Bull[95] Spanish for Teachers: Applied Linguistics. The Ronald Press Company, New York 1965, S. 182 experience knowledge (Erfahrungswissen) non-experience lack of positive knowledge (nicht nachgeprüftes Wissen)
Jean Coste und Augustin Redondo (* 1934) Syntaxe de l’espagnol moderne. Societe d’Edition d’Enseignement Superieur, Paris 1965 objectivité (Objektivität) subjectivité, éventualité (Subjektivität, Möglichkeit)
Real Academia Española (RAE) Esbozo de una nueva gramática de la lengua española, Real Academia Española. Comisión de Gramática. Bd. 13 Real Academia española, 1973 (Abgekürzt Esbozo, 1973) realidad (Wirklichkeit) no realidad (Nichtwirklichkeit)
Peter Wunderli Modus und Tempus. Beiträge zur synchronischen und diachronischen Morphosyntax der romanischen Sprachen. Narr Francke Attempto, Tübingen 1976 und Die Teilaktualisierung des Verbalgeschehens (Subjonctif) im Mittelfranzösischen eine syntaktisch-stilistische Studie. De Gruyter, Berlin 1970 Vollaktualisierung (Indikativ) Teilakualisierung (Konjunktiv)
Philip W. Klein[96] und Tracy D. Terrel; Joan L. Hooper (* 1945)[97] Observations on the Semantics of Mood in Spanish. Dissertationsschrift, University of Washington, Washington 1974, S. 117 und A Semantically Based Analysis of Mood in Spanish. Hispania 57, (1974) 465-97. assertion (behauptbar, Geltendmachung) non-assertion (nicht behauptbar)
John J. Bergen One rule for the Spanish subjunctive. Hispania, 61, (1978) 218-234 objective fact (objektivierbare Tatsachen) subjective reservation (subjektive Einschränkungen)
José Miguel Solano-Araya Modality in Spanish: An Account of Mood. Dissertationsschrift University of Kansas, Lawrence, KA. 1982 commitment to the truth or falsity (Verpflichtung zur Wahrheit oder Falschheit) no such commitment (ohne jede Verpflichtung zur Wahrheit oder Falschheit)
Martin Hummel Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. Narr Francke Attempto, Tübingen 2001, S. 1–4 Existenzmodus, primäre Ebene des faktischen Ereigniskontextes Inzidenzmodus, sekundäre Ebene der inzidentellen Abstraktion und Vorstellung eines möglichen Eintretens
Helmut Berschin, Julio Fernández-Sevilla, Josef Felixberger Die spanische Sprache. Verbreitung, Geschichte, Struktur. Hildesheim / Zürich / New York 2005, S. 240 gültige Aussage objektiv und/oder subjektiv eingeschränkte Gültigkeit der Aussage

modifiziert nach Helmut Berschin et al.[98]

Modelle zur Erklärung des spanischen Subjunktivs[Bearbeiten]

Bei der reflektiven Betrachtung und Analyse des spanischen Subjuntivs lassen sich im Wesentlichen zwei Positionen herausarbeiten, zum einen die:

  • „Auslösungshypothesen oder -modell“ und zum anderen, die
  • „Inzidenzhypothese oder -modell“

Nach dem dem „Auslösungsmodell“ wird die Möglichkeitsform sprecherbezogen begriffen[99], würde sie einzig durch des Sprechers Wähnen[100], Gefühle[101], Bitten, Befehlen[102], Meinen, Werten, Zweifeln, Empfehlen, Raten[103], Gewähren und Erlauben, Verbieten[104], Wünschen[105], Ermahnen[106], Willensäußern[107] und so weiter ausdrückt werden. Da der Subjunktiv sich fast immer als ein subordinierten, abhängiger Modus im Satz zeige, würde er sich durch übergeordnete Verben, Konjunktionen und den zuvor aufgelisteten „inneren Parametern und Einstellungen“ auslösen lassen. Er gehorche dabei grammatikalischen Regeln und stelle eine Grammatische Kategorie dar, die in den Zeitstufen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verwendet werden kann.[108] Dennoch stellt Belchí (1987)[109] fest, dass subjektive Haltungen, Einstellungen etc. auch mit dem Indikativ, indicativo einhergehen können. Das „Auslösungsmodell“ des Subjunktivs stellt nicht den Grundwert oder die Grundfunktion ins Zentrum der Betrachtung, sondern die Auslösung dieses Modus durch übergeordnete sprachliche Strukturen, die in der Regel syntaktischer Natur sind. Für Hummel als einer der Vertreter des „Inzidenzmodells“ ist Erklärung nach dem Grundwert wichtig, den nur so lässt sich die Fülle von Regeln und Ausnahmen reduzieren.

Hummel (2001) hingegen präferiert das „Inzidenzmodell“ ohne aber bestimmte Tatsachen die sich aus dem „Auslösungsmodell“ ergeben völlig aufzugehen, er schreibt:

„(...) daß sich als einziges gemeinsames Merkmal aller bislang untersuchten Fälle die Fokussierung eines Ereignisses unter dem Aspekt seines (vorangestellten) Eintretens ergibt. (...) Der Indikativ als Existenzmodus betrifft das So-Sein von Ereignissen. Er beschreibt die Dinge so, wie sie nach erfolgtem Eintreten sind, d. h. sie können beispielsweise noch andauern (imperfektiv Erfassung) oder abgeschlossen sein (perfektive Erfassung). Da nur das Eingetretensein (Existenz) von Ereignissen reale zeitliche Merkmale aufweist, ist der Existenzmodus zugleich die Grundlage für die Tempuskategorie der Sprache. (...) Es geht um die Wirklichkeit der Ereignisse als solches, d. h.das Eintreten losgelöst von seiner faktischen Aktualisierung. Im Modussystem des Spanischen ist also folgende ontologische Analyse von Ereignissen fixiert: Es gibt Ereignisse, die existieren. Die Existenz von Ereignissen ist Folge ihrer Inzidenz (Eintreten). Das erste wird mit dem Indikativ ausgedrückt, das zweite mit dem Subjunktiv. Der Subjunktiv spiegelt die Grunderfahrung des Menschen wider, wonach Dinge und Ereignisse nicht nur bereits existieren, sondern auch eintreten (inzidieren).(...) [Zum Wesen des Subjunktivs gehört die] (...) Fokussierung von Ereignissen unter dem Aspekt ihres Eintretens (und nicht des faktischen Eingetretenseins) (...)“

Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. (2001), S. 74–75; 76–77

Besieht man und vergleicht die Überlegungen von Badia i Margarit (1953) und die von Hummel (2001) zeigt sich, das obgleich beide die Bedeutung und Funktion des Subjunktivs auf einen Grundwert zurückführen, die Bedeutung und Funktion des Subjunktivs unterschiedlich definieren. Für Badia i Margarit hat der Subjunktiv im Nebensatz keine andere Funktion als die Abhängigkeit des Nebensatzes vom Hauptsatz zum Ausdruck zu bringen. Er ist rein morphosyntaktisch bestimmt.[110] Die Bedeutung des Konjunktivs erklärt sich für Badia i Margarit in jenen Handlungen, die sich in der Vorstellung des Sprechers befinden.[111]

Während für Badia i Margarit der Subjunktiv als (morphosyntaktisches) sprachliches Instrument zur Explikation der Abhängigkeitsverhältnisse zwischen dem Hauptsatz und dem Nebensatz dient, versteht Hummel unter dem Subjunktiv eine Präsentationsform eines möglichen Ereignisses, während der Indikativ als Indikator für das Auftreten von faktischen Ereignissen fungiert. Wobei es eigentlich bei beiden Präsentationsformen (Subjunktiv vs. Indikativ) nicht darum geht, ob ein Sachverhalt tatsächlich eingetreten ist oder nicht, sondern vielmehr wie der Subjunktiv diesen Sachverhalt im Unterschied zum Indikativ (semantisch) präsentiert. Für Hummel drückt der Subjunktiv eine Bedeutung aus, er wird semantische bestimmt und hat nicht einfach nur eine instrumentell-syntaktische Funktion.

Das besondere am „Inzidenz- oder Ereignismodell“ ist es, das hier das Phänomen eines (möglichen) Eintretens, die Inzidenz in den Mittelpunkt gerückt wird, wobei man von der Faktizität des Eingetretenseins abzieht, auch wenn sich der subjunktivo auf ein tatsächlich schon eingetretenes Ereignis bezieht. Man kann den spanischen Subjunktiv somit auch als „Inzidenzmodus“ kennzeichnen. Dieser Modus, verstanden als ein markierter Modus stünde dann in funktioneller Opposition zum Indikativ, indicativo. Da sich aus der Sicht von Martin Hummel (2001) der Subjunktiv auch auf faktisch eingetretene und sich realisierende Handlungen und Ereignisse beziehen kann, wird die Frage, welcher Unterschied zwischen der Präsentation im „Existenzmodus“ und der Präsentation im „Inzidenzmodus“ des Subjunktivs besteht, so beantwortet, das es entscheidend ist, auf welcher Ebene sich die Präsentation versprachlicht – auf einer primären Ebene des faktischen Ereigniskontextes oder auf einer sekundären, inzidentellen Ebene, einer Ebene der Abstraktion und Vorstellung eines möglichen Eintretens in der sich faktisch vollzogenen Realität.[112] In einer aktuellen deutschen Publikation des Romanisten Martin Hummel (2001)[113] wird die Unterscheidung der Modi „Indikativ“ und ‚„Subjunktiv“ als grundlegend nicht nur für das Verständnis der spanischen Sprache gesehen. Hummel sieht im spanischen Subjunktiv einen Grundwert, „valor básico del subjuntivo“ eine Grundfunktion in dieser Sprache.

Während der Indikativ die vorgestellten Ereignisse aus der Sicht ihres „Eingetretenseins“, also ihrer faktischen Existenz beschreibt, gilt für den Subjunktiv der Aspekt des „möglichen Eintretens“, der „Inzidenz“.[114] Wobei der Subjunktiv im Moment des „Eingetretenseins“ vom faktischen Ereignis in der sprachlichen Äußerung abstrahieren kann. Der Subjunktiv steht in „funktioneller Opposition“ zum Indikativ. Während also der Subjunktiv als „Inzidenzmodus“ fungiert, der das mögliche reale Eintreten von Ereignissen, als Vorstufe ihrer Realisierung, versprachlicht, verbalisiert der Indikativ als „Existenzmodus“ die Tatbestände der sich realisierenden Ereignisse. Und beide auf der Ebene einer Grundfunktion der spanischen Sprache. Vor diesen Überlegungen widerspricht Martin Hummel der in vielen Grammatiken geäußerten Annahme, dass die Verwendung des Subjunktivs durch bestimmte Verben, Konjunktionen usw. oder durch innere Haltungen wie Freude, Zweifel, Hoffnung usw. zum Ausdruck käme.

Didaktisches[Bearbeiten]

Eine verbreitete Mnemotechnik sind folgende Merksätze für den Modo subjuntivo (hier der Satzbeginn Es necesario que):

  • Es necesario que (tú) estudies.
  • Es necesario que (nosotros) ahorremos.
  • Es necesario que (ellos) respondan.

Obgleich für den Sprachlernenden die Darstellung und Anwendung des subjuntivos anhand von Wortkombinationen, den sogenannten Signalwörtern für das sprecherbezogene Wähnen, Fühlen, Bitten, Befehlen und Fordern, Meinen, Bewerten, Zweifeln, Empfehlen, Raten, Erlauben, Verbieten, Wünschen, Ermahnen etc. eine Orientierung geben kann, implizierte dieses Vorgehen jedoch auch, Hummel (2001)[115], das Erlernen, einer Vielzahl von Regeln für die praktisch-alltägliche Anwendung des Subjunktivs. So fand Borrego (1998)[116] mehr als siebzig Regeln zum Gebrauch des Subjuntivos.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Wissenschaftliche Arbeiten[Bearbeiten]

Educativa[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Antoni Maria Badia i Margarit: El subjuntivo de subordinación en las lenguas románicas y especialmente en ibero-románico. In: Revista de Filología Española. Nr. 37, Institut “Miguel de Cervantes”, Madrid 1953, S. 95–129, hier S. 95.
  2. Hilfreich kann folgender Merkspruch, als englisches Wort, sein: W E I R D (dt. sonderbar, merkwürdig); dabei steht W: für wishes, will (dr. Wünsche, Wollen), E: für emotions (dt. Emotionen, Gefühsäußerungen), I: impersonal expressions (dt. unpersönliche Ausdrücke), R: für recommandations (dt. Empfehlungen, Rat), D: für doubt, desire, denial (dt. Zweifel, Verlangen, Begehren, Leugnen, Abweisung)
  3. Spanische Verben. Subjuntivo. Verwendung. Wikibooks
  4. Gleich– oder Nachzeitigkeit; das bedeutet in Bezug auf etwas Gegenwärtiges oder Zukünftiges.
  5. Vorzeitigkeit; das bedeutet in Bezug auf etwas das bereits geschehen war.
  6. Beispiel für Gleichzeitigkeit: Während es draußen stürmte und regnete, saßen wir drinnen gemütlich am Tisch.
  7. Beispiel für Nachzeitigkeit: Wir hatten die Hoffnung schon längst aufgegeben, als der Brief dann doch noch eintraf.
  8. Beispiel für Vorzeitigkeit: Nachdem wir den Brief geschrieben hatten, standen wir auf.
  9. Antoon van Bommel, Kees van Esch, Jos Hallebeek: Estudiando español, Grundgrammatik. Ernst Klett Sprachen, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-12-535499-9, S. 122 f.
  10. Justo Fernández López: Der Modus Konjunktiv Übersicht. Modo subjuntivo Sumario.
  11. Juan Fernández: Mind maps. (PDF) hispanoteca.eu
  12. Irene Gil Laforga, Eugenio Cascón Martín, Manuel Pérez Fernández (Hrsg.): Nueva gramática de la lengua española. Real Academia Española, Espasa Libros, Barcelona 2011, ISBN 978-84-670-3471-4, S. 237.
  13. Sigrun Welke-Holtmann: Die Kommunikation zwischen Frau und Mann: Dialogstrukturen in den Erzähltexten der Hebräischen Bibel. LIT Verlag, Münster, 2004, ISBN 3-8258-7198-3, S. 31–32
  14. Erik Stenius: Mood and Language Game. Synthese 17, S. 254–274 (1967)
  15. grammatik.woxikon.de
  16. Langenscheidt-Redaktion (Hrsg.): Power Wörterbuch Spanisch. Langenscheidt, München 2008, S. 75.
  17. Wolfgang Hahn: Moderne spanische Kurzgrammatik. Max Hueber, München 1987, ISBN 3-19-004020-6, S. 79.
  18. Anja Hennemann: Das Zusammenspiel der linguistischen Domänen Evidentialität und Deixis am Beispiel des Spanischen. Seminararbeit, Universität Potsdam, Linguistisches Kolloquium WiSe 07/08
  19. José Vera Morales: Spanische Grammatik. 6. Aufl., Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-71777-8, S. 214 f.
  20. Claus Ehrhardt, Hans Jürgen Heringer: Pragmatik. (= UTB 3480), Fink, Paderborn 2011, ISBN 978-3-8252-3480-5, S. 147.
  21. Peter Schifko: Subjonctif und subjuntivo. Zum Gebrauch des Konjunktivs im Französischen und Spanischen. Braumüller, Wien / Stuttgart 1967, S. 36–38.
  22. Spanische Grammatik für deutsche Muttersprachler auf hispanoteca.eu
  23. Hans-Georg Beckmann: Neue Spanische Grammatik. dnf-Verlag, Göttingen 1994, ISBN 3-9803483-3-4, S. 190.
  24. Carolina Spiegel: Subjuntivo versus Subjonctif – eine vergleichende Betrachtung des Spanischen mit dem Französischen. LMU München Institut für Romanische Philologie, Sommersemester 2009, Hauptseminar Tempus-Modus-Aspekt, 1. Juli 2009
  25. Helmut Berschin, Julio Fernández-Sevilla, Josef Felixberger: Die Spanische Sprache. Verbreitung, Geschichte, Struktur. 3. Aufl. Georg Olms, Hildesheim / Zürich / New York 2005, ISBN 3-487-12814-4, S. 239 f.
  26. Martin Hummel: Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. Narr Francke Attempto, Tübingen 2001, ISBN 3-8233-5125-7, S. 1–4.
  27. Maria Bachler: Neue Überlegungen zur Modus-Problematik im Spanischen im Hinblick auf die Bestimmung des Grundwerts des subjuntivo. Dissertationsschrift, Wien 2010, S. 79 f.
  28. Elke Hentschel, Petra M. Vogel: Deutsche Morphologie. Walter de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 3-11-021261-7, S. 209.
  29. Justo Fernández López: Theorien über den Subjuntivo. Teorías sobre el subjuntivo. (Recop.)
  30. Elizabeth C. Traugott, Christian Lehmann: Subjectification in Grammaticalisation. In: Dieter Stein, Susan Wright (Hrsg.): Subjectivity and Subjectivisation: Linguistic Perspectives. Cambridge University Press, Cambridge 1995, ISBN 0-521-47039-0, S. 31–54.
  31. auch Subjuntivo pretérito perfecto compuesto
  32. Konjugation „trinken“ im Wiktionary
  33. Konjugation „essen“ im Wiktionary
  34. Konjugation „wohnen, leben“ im Wiktionary
  35. Imperfekt Konjunktiv - Pretérito imperfecto de subjuntivo. Justo Fernández López, hispanoteca.eu
  36. Würde-Form. Deutsche Wörterbücher und Grammatik, canoo.net
  37. ursprünglich handelt es sich um die Futurformen des Konjunktivs II, die ihre Funktion verändert haben und eine gewisse Eigenständigkeit erlangten, sodass Becher u. Bergenholtz (1985) vom „Konjunktiv III“ sprechen. In: Henning Bergenholtz, Marlis Becher: Sei oder nicht sei. Probleme des Modusgebrauchs in der indirekten Rede. Nouveaux Cahiers d'Allemand, Vol. 3, 1985, S. 443–457
  38. Wiktionary.org „trinken“
  39. Wiktionary.org „essen“
  40. Wiktionary.org „wohnen“
  41. siehe hierzu auch Oración subordinada in der spanischsprachigen Wikipedia
  42. Claudia Moriena; Karen Genschow: Große Lerngrammatik Spanisch: Regeln, Anwendungsbeispiele, Tests; [Niveau A1 – C1]. Hueber Verlag, München 2010, ISBN 978-3-19-104145-8, S. 407.
  43. Hans-Georg Beckmann: Neue Spanische Grammatik. dnf-Verlag, Göttingen 1994, ISBN 3-9803483-3-4, S. 178–179
  44. Paul Foerster: Spanische Sprachlehre. Weidmann, Berlin 1880, S. 347 f.
  45. Paul Foerster: Spanische Sprachlehre. Weidmann, Berlin 1880, S. 347 f.
  46. Paul Foerster: Spanische Sprachlehre. Weidmann, Berlin 1880, S. 347 f.
  47. Bernd Krüger: cactus2000.de
  48. Justo Fernández López: http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Grammatik-Stichworte/Grammatik%20Spanisch/Futuro%20de%20subjuntivo.htm (Memento vom 25. Mai 2008 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt.
  49. Futuro de subjuntivo. hispanoteca.eu
  50. Claudia Moriena, Karen Genschow: Große Lerngrammatik Spanisch: Regeln, Anwendungsbeispiele, Tests; [Niveau A1 – C1]. Hueber Verlag, München 2010, ISBN 978-3-19-104145-8, S. 584–588.
  51. Hans-Georg Beckmann: Neue Spanische Grammatik. dnf-Verlag, Göttingen 1994, ISBN 3-9803483-3-4, S. 312.
  52. Andere sprechen von nur vier Modi. Roland Schuhmann: Unterrichtsmaterialien: Einführung in die Indogermanistik. (PDF) Universität Jena, S. 1–38.
  53. Günther Schweikle: Germanisch-deutsche Sprachgeschichte im Überblick. J. B. Metzler, Stuttgart 1990, ISBN 3-476-00737-5
  54. Gerhard Ernst: Romanische Sprachgeschichte / Histoire linguistique de la Romania. 3. Teilband, Bd. 23 Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Walter de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 3-11-021141-6, S. 3083
  55. Konjunktiv in der Funktion des Irrealis: Versprachlichung des Unwirklichen; Konjunktiv in der Funktion des Prohibitivs: Verbote auszusprechen; Konjunktiv in der Funktion des Deliberativs: unentschlossene Überlegungen anzustellen; Konjunktiv in der Funktion des Potentialis: Aussagen über eine nur mögliche Wirklichkeit zu machen; Konjunktiv in den Funktionen des Hortativs, Jussivs bzw. Optativs: Aufforderungen beziehungsweise Wünsche zu äußern.
  56. N. Vrticka: Proseminar: Einführung in die lateinische Linguistik – WS 2005 / 2006. S. 58 unter Vrticka_Linguistik.pdf, online
  57. Roland Schuhmann: Einführung in die historische lateinische Grammatik. (Memento vom 3. Mai 2014 im Internet Archive) (PDF) Universität Jena, S. 66.
  58. Karin Fürpaß: Der dubitative Konjunktiv im Italienischen und Französischen. Ein Vergleich anhand der gesprochenen Sprache. (PDF) Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz, Graz 2009, S. 3–18.
  59. Ines Balcik, Klaus Röhe, Verena Wröbel: Die große Grammatik. Deutsch. Pons, Stuttgart 2009, ISBN 3-12-561561-5, S. 289.
  60. Dora Hamm, Uta Hasekamp, Sibylle Junck, Kathrin Lucht: Deutsche Grammatik. Tandem, Königswinter 2000, EAN 29084005, S. 33.
  61. Peter Schifko: Subjonctif und subjuntivo. Zum Gebrauch des Konjunktivs im Französischen und Spanischen. Braumüller, Wien / Stuttgart 1967.
  62. Subjuntivo Presente. Hochschule Furtwangen
  63. Spanisch 1-2-3. Harvard Language Center, Harvard Publishings, 2014, S. 144.
  64. die Definitionen und die theoretischen Überlegungen zum Begriff „Modalität“ sind in der Linguistik uneinheitlich.Hierzu eine von mehreren möglichen Definitionen des Begriffs Modalität, nach dem deutschen Linguisten Theodor Lewandowski (* 1927):

    „Modalität ist eine den Modus einschließende übergreifende monosyntaktische und semantisch-pragmatische (kommunikative) Kategorie, die das Verhältnis des Sprechers zur Aussage und das der Aussage zur Realität bzw. zur Realisierung eines Gegebenen zum Ausdruck bringt und grammatisch und / oder lexikalisch, intonational, rhetorisch usw. realisiert werden kann.“

    Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. Auflage 6, Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim 1994, ISBN 3-8252-1518-0, S. 714
  65. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 4. durchgesehene Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-45204-7, S. 438
  66. Martin G. Becker: Welten in Sprache: Zur Entwicklung der Kategorie «Modus» in romanischen Sprachen. Bd. 386, Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, De Gruyter Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-034216-1, S. 1 f.
  67. und von manchen Autoren auch aus semantisch-pragmatischer Überlegung her die Eigenschaft der Modalität
  68. Volkmar Engerer: Wahrheit und Modalität. Tidsskrift for Sprogforskning, Årgang 3, Nr. 2, 2005, S. 51–84, online abrufbar
  69. Norbert Fries: Modalität. Online Lexikon Linguistik, Berlin 2006 ff.
  70. Steinbach: [http://www.staff.uni-mainz.de/steinbac/Lehre/Grammatik/Modus.pdf (Memento vom 23. Oktober 2013 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt Modus Grammatik der deutschen Gegenwartssprache.] S. 1–7, abgerufen am 14. Dezember 2015 (text/html).
  71. Mit den Modalitätsverben sein, haben und werden und der Verbindung mit zu plus Infinitiv kann eine Möglichkeit oder Notwendigkeit versprachlicht werden.
  72. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. Alfred Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 438.
  73. Christian Lehmann: Sprechakt, Satztyp, Modalität. 19. Januar 2016
  74. Otto Gsell, Ulrich Wandruszka: Der romanische Konjunktiv. Romanistische Arbeitshefte, De Gruyter, Berlin / Boston 1986, ISBN 3-4845-4026-5.
  75. Mögliche Welten-Mundos posibles. Justo Fernández López, hispanoteca.eu
  76. je nach theoretischer Annahmen und Definition des Begriffs „Modalität“ zählen z. B. situativer Kontext, Intonation, Wortstellung, Modi, Modalverben hinzu.
  77. Peter Schifko: Subjonctif und Subjuntivo. Zum Gebrauch des Konjunktivs im Französischen und Spanischen. W. Braunmüller, Wien / Stuttgart 1967, S. 6–9
  78. Theorien über den Subjuntivo-Teorías sobre el subjuntivo. Justo Fernández López. hispanoteca.eu
  79. Norbert Fries: Modalität. Online Lexikon Linguistik, Berlin 2006.
  80. Claus D. Pusch; Wolfgang Raible: Modalität und Evidentialität in den romanischen und anderen Sprachen. Universität Freiburg, Sommersemester 2006, S. 1–14.
  81. Gesina Volkmann: Weltsicht und Sprache. Epistemische Relativierung am Beispiel des Spanischen. Tübinger Beiträge zur Linguistik. Band 481, Gunter Narr, Tübingen 2005, ISBN 3-8233-6101-5, S. 59 f.
  82. Modus Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. (Memento vom 23. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF) Steinbach, S. 1–7.
  83. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. Alfred Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 438.
  84. Bert Cornillie: Evidentiality and Epistemic Modality in Spanish (Semi-)Auxiliaries: A Cognitive-functional Approach (Applications of Cognitive Linguistics). de Gruyter Mouton, 2007, ISBN 978-3-11-020448-3.
  85. oder prädikatserweiternde Funktionsverb für die verbale Periphrase.
  86. Hans-Georg Beckmann: Neue Spanische Grammatik. dnf-Verlag, Göttingen 1994, ISBN 3-9803483-3-4, S. 158–159.
  87. Irene Doval Reixa: Die Ausdrucksmittel der Modalität im Deutschen und Spanischen aus kontrastiver Sicht. Intra Moenia, Palermo 1999, 5, S. 397–398.
  88. Alexander Malek: Die Funktionsbereiche der spanischen Periphrasen mit haber + PP und tener + PP. Grin-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-640-12410-7, S. 5 f.
  89. Leonardo Gómez Torrego: Perífrasis Verbales: Sintaxis, Semántica y Estilística. Español para Extranjeros Series. Español para estranjeros: Serie monográficaArco Libros, S.L., 1988, ISBN 84-7635-039-2, S. 80 f.
  90. Peter Schifko: Subjonctif und Subjuntivo. Zum Gebrauch des Konjunktivs im Französischen und Spanischen. W. Braunmüller, Wien / Stuttgart 1967
  91. Orientierend kann zu den sprachwissenschaftlichen Überlegungen und Thesen auf die Übersicht in der Dissertationsschrift von Horst Combe verwiesen werden: Horst Combe: Die Verwendung des spanischen Subjuntivo im Relativsatz. Dissertationsschrift, Universität Tübingen 2010, S. 5–20.
  92. Antoni Badia i Margarit: El subjuntivo de subordinación en las lenguas románicas y especialmente en ibero-románico. Revista de Filología Española, 37, (1953) S. 95-129.
  93. Ralph Ludwig: Modus zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit. In Ralph Ludwig:Modalität und Modus im gesprochenen Französisch. Gunter Narr Verlag, Tübingen 1988
  94. Antoni Badia i Margarit: El subjuntivo de subordinación en las lenguas románicas y especialmente en ibero-románico. Revista de Filología Española, 37, (1953) S. 127.
  95. Barry L. Velleman: William E. Bull (1909–1972) y la enseñanza del español como lengua extranjera. In: Revista argentina de historiografía lingüística, Bd. I, Nr. 1, 2009, S. 77–99.
  96. Webseite von Philip W. Klein
  97. Webseite von Joan L. Hooper
  98. Helmut Berschin, Julio Fernández-Sevilla, Josef Felixberger: Die spanische Sprache. Verbreitung, Geschichte, Struktur. 3. Aufl. Georg Olms, Hildesheim / Zürich / New York 2005, ISBN 3-487-12814-4, S. 240
  99. Martin Hummel: Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. Narr Francke Attempto, Tübingen 2001, ISBN 3-8233-5125-7, S. 56
  100. siehe den Modus Potentialis
  101. Vom Fühlen oder dem Gefühl ist die Emotion oder der Affekt begrifflich zu unterscheiden. Gefühle sind die neurophysiologischen Resultate der Emotionen oder Affekte, sie verleihen damit den unterschiedlichsten psychischen Erfahrungen und Reaktionen Ausdruck und lassen sie dadurch (potenziell) beschreibbar werden oder können durch den empfindenden Sprecher versprachlicht werden, wie u. a. Angst, Ärger, Komik, Ironie sowie Mitleid, Eifersucht, Furcht, Freude und Liebe.
  102. siehe den Modus Imperativ
  103. siehe den Modus Kohortativ
  104. siehe den Modus Prohibitiv
  105. siehe den Modus Optativ
  106. siehe den Modus Adhortativ
  107. siehe den Modus Voluntativ
  108. PhiN 30/2004: 50 Annette Endruschat (Leipzig) Martin Hummel (2002): Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. Narr, Tübingen
  109. Dolores Anunciación Igualada Belchí: Nueva hipótesis sobre el subjuntivo en español Estudios románicos, ISSN 0210-4911, Nº. 4, 1987-1989, S. 643-664
  110. Antoni Badia i Margarit: El subjuntivo de subordinación en las lenguas románicas y especialmente en ibero-románico. Revista de Filología Española, 37, (1953) S. 127.
  111. Antoni Badia i Margarit: El subjuntivo de subordinación en las lenguas románicas y especialmente en ibero-románico. Revista de Filología Española, 37, (1953) S. 95.
  112. Martin Hummel: Der Grundwert, oder Grundfunktion des spanischen Subjunktivs. Narr Francke Attempto, Tübingen 2001, ISBN 3-8233-5125-7, S. 126–142
  113. Martin Hummel: Der Grundwert, oder Grundfunktion des spanischen Subjunktivs. Narr Francke Attempto, 2001, ISBN 3-8233-5125-7.
  114. Martin Hummel: Der Grundwert des Spanischen Subjunktivs. Narr, Tübingen 2001, S. 303 (Zusammenfassung).
  115. Martin Hummel: Der Grundwert des spanischen Subjunktivs. Gunter Narr Verlag, Tübingen 2001, ISBN 3-8233-5125-7, S. 25
  116. J. Borrego, J. G. Asencio, E. Prieto (Hrsg.): El Subjuntivo. Sociedad General Espanola de Libreria, (Reprint) Alcobendas 1998, ISBN 8-4714-3316-8