Suizid durch Sprung aus der Höhe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt das Thema Suizid. Für Gefährdete existiert ein breites Netz an Hilfsangeboten, in denen Auswege aufgezeigt werden. So sind in akuten Notfällen die Telefonseelsorge wie auch der Euronotruf 112 durchgängig und kostenlos erreichbar. Nach einer ersten Krisenintervention erfolgt auf Wunsch eine qualifizierte Weitervermittlung zu geeigneten Beratungsstellen.

Der Suizid durch Sturz aus der Höhe, kurz Sturz aus der Höhe (in der Fachliteratur auch als Todessprung, [Suizid durch] Sturz in die Tiefe, [Suizid durch] Sprung aus der Höhe und [Suizid durch] Sprung in die Tiefe bezeichnet) ist eine Form des Suizides, bei der ein Mensch sich das Leben nimmt, indem er sich in der Absicht zu sterben von einer natürlichen (z. B. einem Berg oder einer Klippe) oder künstlichen (z. B. einem Haus oder einer Brücke) Erhöhung oder aus einem Flugzeug stürzt.

Häufigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist der Sturz aus der Höhe nach dem Erhängen und der Selbstvergiftung mit Medikamenten gegenwärtig die dritthäufigste Suizidmethode aller tödlich endenden Suizidhandlungen, es gibt etwa 1000 Suizide dieser Art pro Jahr,[1] das sind etwa 9 % der erfassten Suizide.[2]

Geschlechtsspezifisch ist der Sturz aus der Höhe kontinuierlich die von Frauen in Deutschland am dritthäufigsten und die von Männern am vierthäufigsten gewählte Suizidmethode bei den vollendeten Suiziden. Das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei dieser Methode bei 2:1.[3] Auch um 1900 galt Suizid durch Sturz aus der Höhe bereits als eine in der „Frauenwelt“ bevorzugte Suizidmethode.[4]

In Österreich liegt der Sturz aus der Höhe ebenfalls an dritter Stelle bei den häufigsten von Frauen gewählten Suizidmethoden und an vierter Stelle bei den häufigsten Suizidmethoden der Männer (14 % aller männlichen Suizide).

Für England und Wales wird die Zahl der durch Sprung aus der Höhe vollzogenen Suizide mit einem Anteil von 5 % aller Suizide angegeben.[5]

Am häufigsten ist die Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen von Suizid durch Sturz aus der Höhe betroffen.[6]

Unterscheidung Suizid und Unfalltod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der forensischen Medizin wird als Merkmal zur Unterscheidung von Suiziden und Unfällen durch Sturz aus der Höhe angenommen, dass der Körper des Toten bei Suiziden durch Fenstersturz aus großer Höhe in der Regel mehr nach der Straßenmitte hin (also vom Gebäude verhältnismäßig weit entfernt) liegt, da er mit einem gewissen Anlauf abgesprungen ist, während Opfer von Fensterstürzen, bei denen es sich um Unfälle handelte, eher die Tendenz haben, sich während sie im Begriff sind zu stürzen noch festzuhalten, so dass sie relativ gebäudenah zum Liegen kommen.

G. Berghaus kam 1979 bei der Auswertung von 185 Todesfällen nach Sturz aus der Höhe, bei denen eine eindeutige kriminologische Identifikation als Suizid oder Unfall vorlag, zu dem Ergebnis, dass in 19 von 20 Fällen, in denen der Gestürzte mehr als 1–2 Meter von der Senkrechten zur Absturzstelle aufgefunden wurde, ein Suizid angenommen wurde, während dies bei Distanzen von weniger als 1–2 Metern nur in zwei von achtzehn Fällen der Fall war. Fehlen vorspringende Gebäudeteilen im Verlauf der Sturzbahn, wurden siebzehn von zwanzig Fälle als Suizid eingestuft.[7]

In einer Untersuchung von tödlichen Stürzen aus der Höhe[8] wurden 69 % als Suizid eingestuft, 19 % als Unfall und bei 12 % konnte die Todesursache retrospektiv nicht mehr eindeutig als Suizid oder Unfall identifiziert werden.[9] Stürze aus der Höhe werden mit steigender Sturzhöhe häufiger als Suizid und seltener als Unfälle eingestuft: Tödliche Stürzen aus dem 1. Obergeschoss wurden in 23&bnsp;% der Fälle als Suizid eingestuft, bei Stürzen aus dem 3. Stock 77 %, bei Stürzen aus dem 4.–8. Stock 83 %, bei Stürzen aus dem 9.–15. Stock 92 % und bei allen Stürzen aus noch höheren Stockwerken 100 %.

Medizinische Erkenntnisse und Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) wird der Suizid durch Sturz aus der Höhe unter den Chiffren E957 (9. Revision, 1980) bzw. X80 (10. Revision 2006) verzeichnet.

Suizid durch Sturz aus der Höhe gilt als eine „harte Suizidmethode“, das heißt als eine besonders gewalttätige und Selbstüberwindung erfordernde Praxis, sich das Leben zu nehmen. Erhebungen zur Frage des psychischen Zustandes von Suizidenten, die auf diese Weise starben, kamen zu dem Ergebnis, dass bei knapp 50 % aller untersuchten Fälle von Personen, die durch Suizid durch Sturz aus der Höhe ums Leben kamen, eine psychiatrische Anamnese vorlag.[10] Bei Suizidenten, die durch Sturz aus der Höhe umkommen, wird den Auswertungen von Obduktionsberichten zufolge nur selten eine Alkoholisierung zum Sturzzeitpunkt festgestellt, was darauf hindeutet, dass die Handlung impulsiv und spontan vollzogen wird oder dass der Todeswunsch des Suizidenten derart übermächtig ist, dass er eine Selbstbetäubung oder sich Mut anzutrinken als nicht erforderlich ansieht.[11]

Der Tod wird beim Sturz aus der Höhe in der Regel durch Zerschmetterung des Körpers oder durch Zerstörung/Beschädigung einzelner lebenswichtiger Organe verursacht.

Personen, die einen Suizidversuch durch Sturz aus der Höhe überleben, erleiden in den meisten Fällen schwere, oft bleibende, gesundheitliche Schäden. So werden 3–5 % aller Querschnittlähmungen im deutschsprachigen Raum durch Suizidversuche verursacht, die meisten hiervon durch gescheiterte Suizidversuche durch Sprung aus der Höhe.[12]

Seit dem Altertum sind Suizide durch Sprung in die Tiefe als religiös-kultische Handlung nachweisbar. Motive die in solchen Fällen der Handlung Selbsttötung durch Sprung in die Tiefe zu begehen, zugrunde liegen sind dabei meist, dass der Springende durch seine Handlung die Festigkeit seines Glaubens an eine bestimmte religiöse Lehre unter Beweis stellen will oder dass sich so für die reigliöse Gemeinschaft, der er angehört, aufopfern will.

Die Methode des „Springens“ als Mittel zur Herbeiführung des Todes kommt auch immer wieder im Rahmen von Doppelsuiziden und Gruppensuiziden zur Anwendung: So sprang zum Beispiel im Februar 2000 ein österreichisch-norwegischen Paar gemeinsam vom 600 Meter hohen Prekestolen am Lysefjord[13] und im August 2001 nahmen drei Jugendliche aus Reichenbach im Vogtland mit Verbindungen zur satanistischen Szene sich das Leben, indem sie gemeinsam von der Göltzschtalbrücke in die Tiefe sprangen.[14] Seit der Jahrtausendwende ist dabei der Trend festzustellen, dass nicht nur Personen, die seit längerer Zeit in einer engen persönlichen Beziehung zueinander stehen, gemeinsam Suizid durch Springen begehen, sondern dass auch Personen, die einander zuvor überhaupt nicht kannten, gemeinsam Suizid durch Sprung in die Tiefe vollziehen, nachdem sie durch die durch das neue Medium des Internets neu aufgekommenen Kommunikations- und Kontaktanbahnungsmöglichkeiten zueinander gefunden haben.[15]

Sichtweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suizid durch Sprung aus der Höhe wird weithin als eine besonders "harte" und unangenehme Art der Selbsttötung angesehen.

Grundsätzliche Gegner der Handlung Suizid lehnen naturgemäß auch das Springen als einer speziellen Variante zur praktischen Ausführung einer Selbsttötung ab, d. h. sie lehnen es genauso ab, dass Personen zu dieser Methode zur absichtlichen Herbeiführung des eigenen Todes zu greifen, wie sie es ablehnen, dass Personen zu irgendeiner anderen Methode zur Herbeiführung des eigenen Todes greifen.

Aber auch Personen und Organisationen, die das Recht auf einen selbstbestimmten Tod verfechten, wie z. B. der Philosoph Jean Amery oder die Schweizer Sterbehilfeorganisation EXIT, lehnen Suizid durch Springen zumeist als Mittel zur Ausführung einer Selbsttötung ab: Zum einen, da diese Art sich zu töten zumeist als besonders schrecklich und qualvoll angesehen wird. Und zum zweiten, da die Ausführung eines Suizides durch Springen in zweifacher Hinsicht das Risiko einer Gefährdung Dritter in sich birgt: 1) Dadurch, dass Personen, die sich absichtlich von einem Gebäude, einer Brücke, einer Klippe etc. stürzen, bei ihrem Aufschlagen andere Personen (oder Fahrzeuge, in denen sich Personen befinden) treffen und verletzten oder töten können. Und 2) Dadurch dass Personen, die jemanden auffinden, der sich durch Sprung aus großer Höhe getötet hat, durch den Anblick, den der Tote aufgrund der sichtbaren schweren äußeren Schädigung seines Körpers bietet, erhebliche Traumatisierungen davontragen können. Dementsprechend raten auch Anhänger des Rechtes auf einen autonomen Tod zumeist dazu, die Methode der Selbsttötung durch Springen aus Rücksicht auf unbeteiligte Dritte, die hierdurch in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, nicht zu wählen, sondern zu Methoden zu greifen, die sich ohne das Risiko der körperlichen Verletzung und Tötung sowie der unnötig schweren Traumatisierung Dritter bewerkstelligen lassen. Seit den ausgehenden 1990er Jahren existiert jedoch in dem damals neu aufgekommenen Medium des Internets eine Subkultur von Chatrooms, Foren und dergleichen zum Thema Suizid, in denen, wie sozialwissenschaftliche Untersuchungen zeigen, mitunter auch dezidiert positive und bejahende Auffassungen zum "Springen" antreffbar sind.[16]

Prävention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Verhinderung von Suiziden durch Sturz aus der Höhe sind in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Ländern Aussichtsplattformen auf Hochhäusern, auf Berggipfeln und anderen Plätzen, die erfahrungsgemäß potentielle Suizidenten anziehen, mit hohen Sicherheitszäunen oder Gittern ausgestattet worden. Häufig sind diese Zäune und Gitter so konstruiert, dass sie sich in ihren oberen Abschnitten nach innen krümmen, wodurch ein Überwinden des Zaunes durch Erklettern zusätzlich erschwert werden soll.

Brücken werden in jüngerer Zeit vermehrt mit fest installierten stählernen Fangnetzen ausgestattet, die „Springer“ auffangen sollen. So wurde im Jahr 2018 damit begonnen, ein solches Netz flächendeckend unterhalb der gesamten Strecke des Fußgängerweges der Golden Gate Bridge in San Francisco, von der sich seit ihrer Erbauung 1937 bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 1700 Menschen in den Tod gestürzt hatten, zu montieren. Das Netz wird sich für Fußgänger und Autofahrer weitgehend unsichtbar sieben Meter unterhalb des Fußgängerweges befinden und sieben Meter herausragen. Die Fertigstellung ist für Januar 2021 geplant.[17][18][19]

In Deutschland wurden ähnliche Netze z. B. an der Hochbrücke in Rottweil 2015 angebracht,[20] wobei Denkmalschutz, Statik sowie Brückenwartung zu bedenken sind.[21]

Die Netze sollen der Prävention dienen und Suizidenten davon abhalten überhaupt zu springen. Falls doch jemand springt, landet er auf dem Netz, hier ist die Hoffnung, dass er seinen Suizidversuch hier beende, entweder freiwillig oder weil er stecken bleibt oder zu verletzt ist, um weiter in die Tiefe zu springen. Verhindern lassen sich die Suizide nicht, nur ihre Anzahl senken. In Rottweil sprang jemand am 13. August 2015 zuerst ins Fangnetz, dann von dort aus zu Boden und starb dabei.[22][23]

Nach demselben Prinzip wie die Brücken-Fangnetze funktioniert ein Netz, das 1998 sieben Meter unterhalb der mittelalterlichen Terrassenmauer der Aussichtsterrasse des Münsters der Schweizer Stadt Bern angebracht wurde, seitdem hat sich dort (Stand 2015) niemand mehr getötet.[23]

An der Sydney-Harbour-Bridge wurde durch die Installation von Zugangsbarrieren 1934, die Zahl der Suizide von 15/Jahr auf 1/Jahr gesenkt.[24]

Suizid durch Sprung in die Tiefe als Motiv in Kunst und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Antike lassen sich Darstellungen von Suiziden durch Sprung in die Tiefe als ein Motiv in literarischen Werken und Darstellungen der bildenden Kunst feststellen: Die Motive von Personen, die in künstlerischen Werken zu dieser Art der Selbsttötung greifen, sich das Leben durch den absichtlichen Sturz in die Tiefe zu nehmen, sind dabei zumeist entweder a) die Absicht, sich einem in ihren Augen noch schlimmeren Schicksal zu entziehen, b) die Absicht, sich selbst für einen von ihnen begangenen schweren Fehl zu bestrafen oder c) die Absicht, sich selbst zum Wohle anderer oder eines höheren Ziels zu opfern.

Eine der frühesten nachweisbaren fiktiven Schilderungen eines Suizides durch Sprung in die Tiefe findet sich im antiken griechischen Mythos der Sieben gegen Theben, in dem der thebanische Prinz Menoikeus sich von der Stadtmauer der Stadt Theben in den die Stadt umfassenden Lindwurmgraben stürzt, um eine Prophezeiung zu erfüllen, die besagt, dass die Stadt nur dann gerettet werden könne, wenn er (Menoikeus) sein Leben opfere.

In der antiken Sage über den Heros Theseus nimmt Theseus' Vater Ägeus, König von Athen, sich selbst das Leben, nachdem er aufgrund eines Missverständnisses irrtümlich glaubt, dass sein Sohn im Kampf gegen den monströsen Minotaurus auf der Insel Kreta ums Leben gekommen ist, indem er sich von den Klippen seiner Heimatstadt ins Meer stürzt. Der betreffende Abschnitt des Mittelmeeres erhält daraufhin nach Ägeus den Namen Ägeisches Meer.

Andy Warhol verarbeitete 1962 ein Foto von Evelyn McHales Suizid in seinem Werk Suicide (Fallen Body).

Der Schauspieler Al Mulock nahm sich 1968 während der Dreharbeiten zu dem Westernklassiker Spiel mir das Lied vom Tod selbst das Leben, indem er sich in voller Filmkostümierung aus dem Fenster seines Hotelzimmers stürzte.

Eine der bekanntesten und am meisten referenzierten Selbsttötungen durch einen Sturz in die Tiefe in einem künstlerischen Werk jüngeren Datums stellt die finale Szene des feministischen Abenteuerfilms Thelma und Louise von 1991 dar: In dieser rasen die beiden Protagonistinnen absichtlich mit einem Cabriot in eine klaffende Schlucht, während sie sich an den Händen halten, um aus der ihres Erachtens männerdominierten Welt, die sie unterdrückt und ihnen ein erfüllendes Dasein verunmöglicht, zu entkommen.

In der 1992 erschienenen Verfilmung des Romans der Der letzte Mohikaner von James Fenimore Cooper stürzt die Figur der Alice Munro sich in einer der letzten Szenen des Films von einem Felsen in die Tiefe, nachdem der junge Mohikaner Uncas, in den sie sich verliebt hat, von dem Huronenhäuptling Magua im Kampf getötet wurde, um ihrem Geliebten in den Tod zu folgen und um sich der ihr drohenden erzwungenen Ehe mit dem grausamen Huronenhäuptling zu entziehen.

Am Ende des Videospiels Red Dead Redemption entscheidet der Gesetzlose Dutch van der Linde, der Hauptgegenspieler des Protagonisten des Spiels, als er am Ende der Hauptgeschichte des Spiels am Abgrund eines Berges, in dem er sich versteckt gehalten hat, in die Enge getrieben wird, sich dazu, sich selbst rückwärts in die Tiefe fallen zu lassen, um sich einer Gefangennahme durch die Staatsgewalt, die ihm aufgrund seiner anarchistisch-freiheitlichen Philosophie verhasst ist, zu entziehen. Er begründet dies in einer finalen Rede damit, dass er nicht anders könne als zu kämpfen, weil dies eben seine Natur sei, und dass er daher lieber sterbe, als den Kampf aufzugeben und sich verhaften zu lassen. Zudem so erklärt er, habe er erkannt, dass die Zeit aufgrund des Sich-immer-weiter-Ausbreitens der modernen Zivilisation und der Zerstörung der unbeherrschten, freien, Natur, über ihn und seinesgleichen (die Outlaws des alten Wilden Westens) hinweg gegangen sei und dass es daher an der Zeit für ihn sei, zu weichen.

Anders als der Titel des Buches nahe legt, tötet der Protagonist von Arthur Koestlers Roman Ein Mann springt in die Tiefe sich nicht. Tatsächlich handelt es sich bei seinem Sprung nur um einen metaphorischen Sprung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Annette L. Beautrais/ Madelyn S. Gould/ Eric D. Caine: Preventing Suicide by Jumping from Bridges owned by the City of Ithaca and by Cornell University. Consultation to Cornell University "Extended Report", 2010.
  • G. Berghaus: "Mathematisch-statistische Differenzierungsmöglichkeiten zwischen Selbstmord und Unfall bei Sturz aus der Höhe", in: Zeitschrift für Rechtsmedizin, Jg. 80 (1979), S. 273–286.
  • Ellen Pauline Fischer: Suicide by Jumping in the City of New York, Johns Hopkins University, 1988.
  • D. Gunnell/ M. Nowers: "Suicide by Jumping", in: Acta Psychiatrica Scandinavica, Bd. 96(1), 1997, S. 1–6.
  • M. Smerling: "Rechtsmedizinische und kriminalistische Aspekte beim Sturz aus der Höhe", in: Archiv für Kriminologie, 1977, S. 40–50, 66–77, 177–187.
  • Henning von Rosen, "Sprung oder Leben", Novum Pro Verlag, 2011

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stand: Erhebungen für die Jahre 1998 bis 2013, Höchststand 2002 1105, Tiefststand 2010 850.
  2. Von 10.076 erfassten Suiziden wurden 915 durch Sturz aus der Höhe vollzogen, siehe Nationales Suizid Präventions Programm für Deutschland: Suizide in Deutschland 2013.
  3. Nationales Suizid Präventions Programm für Deutschland: Suizide in Deutschland 2012; Nationales Suizid Präventions Programm für Deutschland: Suizide in Deutschland 2012; Nationales Suizid Präventions Programm für Deutschland: Suizide in Deutschland 2013.
  4. Hans Rost: Der Selbstmord als sozialstatistische Erscheinung, 1905, S. 80.
  5. D. Gunnell, M. Nowers: Suicide by Jumping (Abstract) bei Wiley Online Library.
  6. Stefanie Last: Tödliche Höhenstürze im Land Berlin von 1988 bis 2004. Verletzungsmuster in Abhängigkeit von der Sturzhöhe, Berlin 2013, S. 94.
  7. G. Berghaus: Mathematisch-statistische Differenzierungsmöglichkeiten zwischen Selbstmord und Unfall bei Sturz aus der Höhe, in: Zeitschrift für Rechtsmedizin, Jg. 80 (1979), S. 273–286.
  8. Suizide in Berlin aus den Jahren 1988 bis 2004
  9. Stefanie Last: Tödliche Höhenstürze im Land Berlin von 1988 bis 2004. Verletzungsmuster in Abhängigkeit von der Sturzhöhe, Berlin 2013, S. 25 und 27
  10. E.E. Türk/ M Tsokos: Pathologic Features of Fatal Falls from Height, in: American Journal of Forensic Medicine 2004, Bd. 25, S. 194–199.
  11. M. Smerling: Rechtsmedizinische und kriminalistische Aspekte beim Sturz aus der Höhe, in: Archiv für Kriminologie 1977, S. 40–50, 66–77, 177–187; H. Elbel: Über Sturzverletzungen, in: Lebensversicherungsmedizin, 1. Sonderheft, 40 (1966), S. 40f.
  12. J. Eisenhuth: Suizid und Querschnittlähmung, Abstract eines Vortrags, gehalten anlässlich der 25. Jahrestagung der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie am 22. Juni 2012@1@2Vorlage:Toter Link/registration.akm.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. .
  13. Asche im Netz, in: Der Spiegel vm 28. Februar 2000
  14. „Gruppenselbstmord: Sprung in die Hölle“, in: Tagesspiegel in 27. August 2001.
  15. Schmidtke, A., Schaller, S., Kruse, A. (2003): „Ansteckungsphänomene bei den neuen Medien – Fördert das Internet Doppelsuizide und Suizidcluster?“, in: E. Etzersdorfer, G. Fiedler, M. Witte (Hrsg.): Neue Medien und Suizidalität, S. 150–167, hier speziell S. 160; „Internet. Blinddate zum Selbstmord“, in: Der Spiegel vom 23. Februar 2000.
  16. Vgl. den Sammelband Neue Medien und Suizidalität, 2003, passim. So z. B. Jürgen Schramm: „Online-Foren und Chats“, S. 112–122 oder Armin Schmidtke/Sylvia Schaller/Anja Kruse: "Ansteckungsphänomene bei den neuen Medien – fördert das Internet Doppelsuizide und Suizidcluster", S. 150–162, insb. 160–162.
  17. Tagesschau.de
  18. Golden Gate Bridge in San Francisco. Fangnetz soll Selbstmörder aufhalten.
  19. Golden Gate Bridge erhält Schutzvorrichtung für Lebensmüde. In: Die Welt. 28. Juni 2014. Abgerufen am 29. Juli 2014.
  20. Schwarzwälder Bote
  21. Zollern-Alb-Kurier
  22. Schwäbische 17. August 2015 Fangnetz kann Todessprung nicht verhindern
  23. a b Schwarzwälder Bote
  24. Suizidprävention an einer Brücke: Beispiel Müngstener Brücke