Sulawesi Utara

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Sulawesi Utara
Wappen der Provinz
Basisdaten
Fläche: 11.066 km²
Einwohner: 2.265.937
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner/km²
Hauptstadt: Manado
Gouverneur Sinyo Harry Sarundajang
Lage in Indonesien
SingapurBruneiMalaysiaMalaysiaPhilippinenOsttimorAustralienPapua-NeuguineaThailandAcehSumatra UtaraRiauSumatra BaratJambiBengkuluSumatra SelatanLampungKepulauan RiauBangka-BelitungBantenJakartaJawa BaratYogyakartaBaliJawa TengahJawa TimurNusa Tenggara BaratNusa Tenggara TimurMaluku UtaraSulawesi UtaraMalukuPapua BaratPapuaKalimantan BaratKalimantan TengahKalimantan SelatanKalimantan TimurKalimantan UtaraSulawesi BaratGorontaloSulawesi TenggaraSulawesi SelatanSulawesi TengahNorth Sulawesi in Indonesia.svg
Über dieses Bild

Sulawesi Utara (deutsch Zentralsulawesi) ist eine indonesische Provinz an der Nordostspitze der Insel Sulawesi. Im Westen grenzt sie an die Provinz Gorontalo, im Norden an die Celebessee, im Süden an den Golf von Tomini und im Osten an die Molukkensee. Zur Provinz gehören auch die Sangihe- und Talaudinseln, die eine Verbindung zur philippinischen Insel Mindanao darstellen.

Die größte Bevölkerungsgruppe in Sulawesi Utara gehört zum Volk der Minahasa, die sich vorwiegend zum Christentum bekennen, eine Besonderheit im ansonsten muslimisch geprägten Indonesien, welche die Provinz lediglich mit den nahe gelegenen Molukken und der Provinz Nusa Tenggara Timur teilt. Hauptstadt ist Manado mit rund 450.000 Einwohnern. 69 % der Bevölkerung gehört dem Christentum an (davon 60 % Protestanten und 9 % Katholiken). Daneben gibt es Muslime (29 %) und Hindus.

Die Provinz ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, für den Export werden unter anderem Palmöl und Kokosnüsse produziert. Auch der Fischfang und dessen Verarbeitung sind bedeutend. Mit Hinweisen auf die politische Stabilität und ruhige Lage der Provinz will die lokale Regierung den Tourismus fördern.

Als erste Europäer besuchten die Portugiesen und Spanier ab dem 16. Jahrhundert die Region. Im 17. Jahrhundert verbündeten sich die Minahasa mit den Niederländern, um den Einfluss der muslimischen Sultanate im Süden Sulawesi zurückdrängen, in der Folge geriet Nordsulawesi unter holländische Kolonialherrschaft. Im Zweiten Weltkrieg war Sulawesi japanisch besetzt. Anders als andere Regionen Indonesiens war in Nordsulawesi die Begeisterung für den Unabhängigkeitskampf gedämpft, man fürchtete die Bevormundung durch die muslimische Mehrheitsbevölkerung. Nichtsdestoweniger wurde die Provinz 1950 Teil des nun unabhängigen Indonesiens.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordsulawesi teilt sich in 11 Regierungsbezirke (Kabupaten) und vier Städte (Kota).

Kecamatan/Kota

Regierungsbezirk/Stadt

Regierungssitz Fläche (km2) Bevölkerung
Zensus 2010
Kota Bitung Bitun 304,00 187.932
Bolaang Mongondow Lolak 213.223
Bolaang Mongondow Selatan Molibagu 56.546
Bolaang Mongondow Timur Tutuyan 63.593
Bolaang Mongondow Utara Boroko 70.629
Kepulauan Sangihe Tahuna 126.133
Kepulauan Siau Tagulandang Biaro Ondong Siau 275,96 63.543
Kepulauan Talaud Melonguane 83.441
Kotamobagu Kotamobagu 184,30 107.216
Kota Manado Manado 157,26 408.354
Minahasa Tondano 309.876
Minahasa Selatan Amurang 195.087
Minahasa Tenggara Ratahan 100.305
Minahasa Utara Airmadidi 188.467
Kota Tomohon Tomohon 114,20 91.592

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sulawesi Utara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 1° 0′ N, 124° 42′ O