Sultanhanı

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Sultanhanı
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Sultanhanı (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Aksaray
Koordinaten: 38° 15′ N, 33° 33′ OKoordinaten: 38° 14′ 53″ N, 33° 32′ 47″ O
Höhe: 945 m
Einwohner: 10.690[1] (2020)
Telefonvorwahl: (+90) 382
Postleitzahl: 68 190
Kfz-Kennzeichen: 68
Struktur und Verwaltung (Stand: 2021)
Gliederung: 7 Mahalle
Bürgermeister: Fahri Solak (AKP)
Postanschrift: Zafer Mahallesi Şehit Murat Caddesi No:1
68190 Sultanhanı / Aksaray
Website:
Landkreis Sultanhanı
Einwohner: 11.374[1] (2020)
Fläche: 463 km²
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Kaymakam: Hasan Hüseyin Alpaslan
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Sultanhanı ist eine Stadt (Belde) und ein Landkreis in der Provinz Aksaray.

Karawanserei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Karawanserei liegt auf halbem Weg zwischen Konya und Aksaray an der D 300. Gegründet im Jahre 1229 unter dem seldschukischen Herrscher Kai Kobad I., wuchs sie, aufgrund der zentralen Lage an der historischen Seidenstraße und am seldschukischen Karawanenweg, schnell zur größten Karawanserei in Kleinasien.

Man betritt die Karanwanserei durch ein reich verziertes Portal im Nordosten und gelangt in einen rechteckigen Hof, in dessen Mitte eine kleine Mescit steht. Dem Eingangsportal gegenüber schließen an den Hofplatz die Stallungen an, deren Grundfläche nochmals etwa der Hofgröße entspricht. Das Dachgewölbe der Stallungen tragen 32 Säulen, die den Raum in mehrere Schiffe gliedern. Hier lagerten die Tragtiere und in der kalten Jahreszeit auch deren Begleiter. Während der wärmeren Monate schliefen die Menschen auf dem Dach, das sie über Treppen an der Hofmauer erreichen konnten.

In der Westecke des Hofes liegt das Hamam – das türkische Bad – und daran anschließend Vorrats- und Küchenräume sowie einige kleine Wohnräume. Auf der gegenüberliegenden Längsseite des Platzes befinden sich Lagerräume für die Waren.

1950 wurden viele Teile des Gebäudekomplexes durch ein Erdbeben zerstört, inzwischen sind sie aber wieder restauriert.

Das Hauptportal von Sultanhanı
Nordseite der Karawanserai
Patio (Innenhof) der Karawanserei
Gebetshaus im Innenhof

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Karawanserei wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie ist eine von zwölf Karawansereien, die die Sultane von Rum zwischen der damaligen Hauptstadt Konya und der zweitgrößten Stadt Kayseri erbauen ließen. Für diese Herbergen, die Mensch und Tier mit allem Nötigen versorgten, mussten die Kaufleute jährlich eine Steuer entrichten.

Stadt und Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis wurde am 25. August 2017 gebildet. Die Stadt hatte Ende 2020 10.690 Einwohner, der Landkreis 11.374. Zum Landkreis gehört noch das Dorf (Köy) Yeşiltömek mit 684 Einwohnern, 14 mehr als im Jahr davor. Bürgermeister ist seit den Kommunalwahlen im März 2019 Çapan Ergİn[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Seldschuken-Hane in der Türkei

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sultanhanı Kervansaray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Nufusune.com, abgerufen am 23. Februar 2021
  2. Sultanhani İlçesİ Köy Ve Mahalle Muhtarlari (Die Muhtare der Ortsteile und des Dorfes), auf sultanhani.gov.tr