Sulzbachtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sulzbachtal
Sulzbachtal
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sulzbachtal hervorgehoben
Koordinaten: 49° 31′ N, 7° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Otterbach-Otterberg
Höhe: 327 m ü. NHN
Fläche: 6,71 km2
Einwohner: 412 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67734
Vorwahl: 06308
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 046
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 27
67697 Otterberg
Webpräsenz: www.otterbach-otterberg.de
Ortsbürgermeister: Ero Zinßmeister
Lage der Ortsgemeinde Sulzbachtal im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Sulzbachtal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sulzbachtal liegt zwölf Kilometer nördlich von Kaiserslautern an der Lauter.

Die Ortsteile der Gemeinde sind Obersulzbach und Untersulzbach. Zu Untersulzbach gehört auch der Wohnplatz Hirschhorner Bordenmühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. Januar 1379 wurden die heutigen Ortsteile in einer Lehensurkunde des Grafen von Veldenz als Obersulzbach und Untersulzbach erstmals urkundlich erwähnt. Sie gehörten bis zur französischen Revolution zur Kurpfalz. Michael Frey beschreibt die Einwohnerentwicklung wie folgt: Während im Jahr 1600 gerade mal zehn Familien als Einwohner genannt wurden, waren es 1802 bereits 376 Einwohner. Innerhalb der Gemarkung liegt die Wüstung Brambach. Dies war in früheren Zeiten ein altes Hofgut, welches zur Benediktinerabtei in Offenbach am Glan gehörte.

Am 7. Juni 1969 wurde die Gemeinde Sulzbachtal aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Obersulzbach (seinerzeit 131 Einwohner) und Untersulzbach (275 Einwohner) neu gebildet.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 waren 62,7 Prozent der Einwohner evangelisch und 13,3 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Sulzbachtal besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Sulzbachtal
Blasonierung: „In Silber ein mit drei silbernen Salzkristallen belegter blauer Schräglinkswellenbalken, oben rechts eine grünbestielte und -beblätterte grüne Eichel, unten links eine grünbestielte und -beblätterte schwarze Brombeere.“[6]

Es wurde 1976 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am dritten Wochenende im September findet immer die Sulzbachtaler Kerwe statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sulzbachtal – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 97 (PDF; 2,2 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 197 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.