Sulzberg (Mangfallgebirge)

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Sulzberg
Sulzberg aus südöstlicher Richtung

Sulzberg aus südöstlicher Richtung

Höhe 1117 m
Lage Landkreis Rosenheim, Bayern, Deutschland
Gebirge Bayerische Voralpen
Koordinaten 47° 44′ 41″ N, 12° 3′ 43″ OKoordinaten: 47° 44′ 41″ N, 12° 3′ 43″ O
Sulzberg (Mangfallgebirge) (Bayern)
Sulzberg (Mangfallgebirge)

Der Sulzberg (1117 m[1], nach Alpenvereinsführer (1980) 1120 m) ist die am weitesten nach Nordosten vorgeschobene Erhebung im Wendelsteingebiet, das zum Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sulzberg erhebt sich verhältnismäßig isoliert zwischen dem Alpenvorland zwischen Bad Feilnbach und Brannenburg im Inntal, dem von Brannenburg nach Westen hochziehenden Tal des Kirchbachs und dem von Litzldorf nach Süden ziehenden Tal, die nördlich der ganzjährig bewirtschafteten Schlipfgrub-Alm (854 m) einen 883 m hohen Sattel bilden. Der bewaldete Nordostgipfel erreicht die gleiche Höhe wie der Hauptgipfel. Auf dem Gipfel soll eine Burg gestanden haben.[2]

Alpinismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berg, der von seinem mit einem Gipfelkreuz gekrönten Wiesengipfel eine gute Aussicht in das Alpenvorland, insbesondere auf die Kollerfilze bei Bad Feilnbach und auf den Simssee sowie auf die Wendelstein-Gruppe bietet, ist von der Schlipfgrub-Alm über den Ostrücken (teilweise Forstweg) in knapp einer Stunde zu ersteigen. Der Aufstieg ist im oberen Teil steil. Von Aich bei Brannenburg führt ein direkter, ebenfalls steiler Aufstieg auf den Gipfel. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten bestehen von Litzldorf und von Schweinsteig aus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M. u. E. Zebhauser: Alpenvereinsführer Bayerische Voralpen Ost, Bergverlag Rother, München 1992, ISBN 3-7633-1120-3
  • W. und G. Zimmermann: Alpenvereinsführer Bayerische Voralpen Ost, 2. Auflage, Bergverlag Rudolf Rother, München 1980, ISBN 3-7633-1103-3
  • Bayerisches Landesvermessungsamt: Topographische Karte 1:50000 Blatt L 8338 Oberaudorf

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So auch UK50-53 (2014)
  2. Zimmermann, AVF (1980) Rn. 295