Sulzberg (Oberallgäu)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Sulzberg
Sulzberg (Oberallgäu)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Sulzberg hervorgehoben
Koordinaten: 47° 40′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 711 m ü. NHN
Fläche: 41 km²
Einwohner: 4834 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 118 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87477
Vorwahl: 08376
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 140
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 4
87477 Sulzberg
Webpräsenz: www.sulzberg.de
Bürgermeister: Thomas Hartmann
Lage des Marktes Sulzberg im Landkreis Oberallgäu
Österreich Baden-Württemberg Landkreis Lindau (Bodensee) Kempten (Allgäu) Landkreis Unterallgäu Landkreis Ostallgäu Kempter Wald Wildpoldsried Wiggensbach Wertach Weitnau Waltenhofen Sulzberg (Oberallgäu) Sonthofen Rettenberg Ofterschwang Oberstdorf Oberstaufen Obermaiselstein Oy-Mittelberg Missen-Wilhams Lauben (Oberallgäu) Immenstadt im Allgäu Bad Hindelang Haldenwang (Allgäu) Fischen im Allgäu Durach Dietmannsried Burgberg im Allgäu Buchenberg Bolsterlang Blaichach Betzigau Balderschwang AltusriedKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Sulzberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und liegt rund zehn Kilometer südlich von Kempten (Allgäu).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Blick in den Süden sind die Allgäuer Alpen zu sehen. Am deutlichsten sind die Berge: Grünten, Großer Widderstein und Geißhorn zu erkennen.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Sulzberg, Moosbach und Ottacker.

Zu Sulzberg gehören unter anderem die Orte Eizisried, Graben, Hinter’m Buch, Auf’m Buch, Moosbach, Öschle, Ottacker, Ried b. Sulzberg, Ruchis, See, Steingaden, Untergassen und Schwarzenbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sulzberg und Moosbach wurden im Jahr 1059 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es wird in einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV. von Sulzberg als „Sulceberch“ und Moosbach als „Mosebach“ berichtet.

Am 1. Juli 1972 kam es zur Eingemeindung der einst selbstständigen Gemeinde Ottacker (Landkreis Sonthofen).[2] Am gleichen Tag erfolgte auch die Zusammenlegung der Landkreise Sonthofen und Kempten zum heutigen Landkreis Oberallgäu.

Die Eingliederung der früheren Gemeinde Moosbach kam am 1. Mai 1978 zustande. An diesem Tag gab es auch einen Gebietsaustausch mit der Gemeinde Mittelberg, jetzt Oy-Mittelberg.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder.

CSU Freie Wähler WG Moosbach WG Ottacker FW Graben-Öschle-See Gesamt
2008 6 5 2 2 1 16 Sitze
2014 5 5 3 2 1 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Sulzberg.svg

Die Blasonierung lautet:
„Dreimal wellenförmig geteilt von Blau und Gold.“

Das Wappen von Sulzberg basiert auf dem Wappen der Herren von Schellenberg.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Chailland (Département Mayenne) in Frankreich.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gut erhaltene Burgruine Sulzberg liegt etwa 500 Meter südlich des Ortes und war früher ein Sitz der Herren von Schellenberg.[5]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sulzberg (Oberallgäu) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 496.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 795.
  4. Datenbank der Städtepartnerschaften
  5. Burgruine Sulzberg (Schloßruine Sigmundsruh)