Surbourg

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Surbourg
Wappen von Surbourg
Surbourg (Frankreich)
Surbourg
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Wissembourg
Gemeindeverband Outre-Forêt
Koordinaten 48° 55′ N, 7° 51′ OKoordinaten: 48° 55′ N, 7° 51′ O
Höhe 144–218 m
Fläche 10,46 km²
Einwohner 1.643 (1. Januar 2013)
Bevölkerungsdichte 157 Einw./km²
Postleitzahl 67250
INSEE-Code

Surbourg (deutsch Surburg) ist eine Gemeinde mit 1643 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Bas-Rhin in der Region Elsass in Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Surbourg hat einen Anteil am früheren Heiligen Forst und heutigen Haguenauer Forst. In seinem Bereich, auf Surbourger Gemeindeboden, steht das älteste Kloster der Region Elsass (Kloster Surbourg); es wurde im 6. Jahrhundert von Arbogast von Straßburg gegründet.[1] Die romanische Kirche des späteren Benediktinerklosters blieb erhalten und dient heute als Pfarrkirche. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht, der auch auf dem Gemeindewappen abgebildet ist (teilweise wird sie auch als St. Arbogast oder als St. Martin bezeichnet).

Bevölkerungsentwicklung
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
1370 1394 1341 1448 1464 1528 1581 1643

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Romanische Straße führt über Surbourg. Die romanische Pfarrkirche ist eine dreischiffige Basilika aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Die Rundbogenarkaden des Mittelschiffs werden im Wechsel von Viereckpfeilern und Säulen mit einfachen Würfelkapitellen getragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Roos (1878–1940), Lehrer und autonomistischer Politiker des Elsass

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Surbourg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Surburg in der Topographia Alsatiae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kirchen im Elsass am Jakobsweg (PDF; 1,5 MB)