Surf Nazis Must Die

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Film
OriginaltitelSurf Nazis Must Die
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 80 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Peter George
Drehbuch Peter George
Jon Ayre
Produktion Robert Tinnell
Troma
Musik Jon McCallum
Kamera Rolf Kestermann
Schnitt Craig A. Colton
Besetzung
  • Gail Neely als Eleanor "Mama" Washington
  • Robert Harden als Leroy
  • Barry Brenner als Adolf
  • Dawn Wildsmith als Eva
  • Michael Sonye als Mengele
  • Joel Hile als Hook
  • Gene Mitchell als Brutus

Surf Nazis Must Die ist ein US-amerikanischer Low-Budget-Film aus dem Jahr 1987 aus der Kategorie des Exploitationfilms.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein apokalyptisches Erdbeben verwüstet die Küste Kaliforniens. 80.000 Menschen finden den Tod, in den Städten bricht Anomie aus. Eine Bande surfender Neonazis, bestehend aus dem Anführer Adolf, seiner Freundin Eva und Mengele, will die Situation nutzen, um die Gegend unter ihre Gewalt zu bringen. Mehrere rivalisierende Gruppen, etwa die Samurai-Surfer, werden durch die brutale Gang nach kurzer Gegenwehr ausgeschaltet. Eines Tages geraten die Surf Nazis an den Schwarzen Leroy Washington und bringen ihn nach einem Streit um. Als Leroys Mutter vom Tod ihres Sohnes erfährt, legt sie sich ein Waffenarsenal zu und startet einen blutigen und erfolggekrönten Rachefeldzug.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Low-Budget-Produktion wurde in Huntington Beach, Kalifornien gedreht.[1] Die Premiere fand im Mai 1987 auf dem Filmfestival in Cannes statt. Der Film wird von Troma Entertainment vertrieben.

Die deutsche Punkband Surf Nazis Must Die benannte sich nach diesem Film.

Der Film war bis 2012 indiziert. Im Dezember wurde er nach Ablauf der 25-Jahresfrist vom Index gestrichen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The New York Times: „Nicht einmal die Verwandten der Darsteller werden diesen Film interessant finden.“[3]

„Es gibt durchaus amüsante schlechte Filme wie die des genialen Stümpers Ed Wood, dessen Arbeiten so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind, aber eben auch einfach nur grottenschlechte Streifen. Diese wiederum unterteilen sich in unfreiwillig komisch (wie Showgirls - leider gesehen) und hochnotpeinlich. Zu letztgenannter Kategorie gehört Surf Nazis Must Die, von Kennern wohl noch vor Angriff der Killertomaten als grauenvollstes Zelluloidverbrechen aller Zeiten geziehen.“

Kay Weniger, Filmhistoriker[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.imdb.com/title/tt0094077/locations
  2. Surf Nazis Must Die. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 4. Juli 2018.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  3. Kritik in der New York Times
  4. Kritik von Roger Ebert (Memento des Originals vom 4. Juli 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.highbeam.com
  5. Interview mit Kay Weniger (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive) auf dfj.de