Susan E. Hinton

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Susan Eloise Hinton (* 22. Juli 1948 in Tulsa, Oklahoma) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinton schrieb seit den 1960er Jahren mehrere preisgekrönte Romane für Jugendliche. Mit ihrem Erstling Die Outsider, der 1969 erschien, wurde die 19-Jährige berühmt und galt als Die Stimme der Jugend. 1971 folgte Jetzt und hier, 1975 der Roman Rumble Fish, der ebenso wie Die Outsider zu Beginn der 80er Jahre als Vorlage für Filme von Francis Ford Coppola diente, in denen viele Schauspieler der sogenannten Brat-Pack-Generation ihre Karrieren starteten. Matt Dillon spielte dabei in Rumble Fish und auch in der Verfilmung von Tex die Hauptrolle. In den ersten drei Verfilmungen ihrer Bücher war Hinton selbst in kleineren Rollen zu sehen, so spielte sie in Die Outsider eine Krankenschwester. Zu Rumble Fish schrieb sie auch das Drehbuch.

Für große Verdienste in der Jugendliteratur erhielt Hinton 1988 den ersten Margaret A. Edwards Award der American Library Association. [1]

Einige Werke wurden durch den Jugend-Schriftsteller Andreas Steinhöfel neu übersetzt, die älteren Übersetzungen stammen in der Regel von Hans-Georg Noack.

In den Büchern geht es häufig um Probleme der sozial schwächeren Jugendlichen in Hintons Geburtsort Tulsa. Ihre Helden sind in der Regel Jugendliche der Unterschicht, die sich trotz eines oft schwierigen familiären Umfeldes gesellschaftlich behaupten müssen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1969 – The Outsiders (deutsch: Die Outsider, die ältere deutsche Übersetzung wurde unter dem Titel Am Rande von Oklahoma veröffentlicht)
  • 1971 – That was then, this is now (deutsch: Jetzt und hier)
  • 1975 – Rumble Fish (deutsch: Kampffische, spätere Ausgaben und der Film behielten den Originaltitel bei)
  • 1979 – Tex (deutsch: Entscheidung in Oklahoma)
  • 1988 – Taming the star runner
  • 1995 – Big David, Little David (Bilderbuch)
  • 1995 – The puppy sister (Bilderbuch)
  • 2004 – Hawkes Harbor
  • 2007 – Some of Tim’s Stories

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1988 Margaret A. Edwards Award Winner (englisch). American Library Association.