Susan Solomon

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Susan Solomon

Susan Solomon (* 1956 in Chicago) ist eine US-amerikanische Atmosphärenchemikerin. Sie arbeitet bei der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten und wurde für ihre Arbeit 1999 mit der National Medal of Science ausgezeichnet.

Leben[Bearbeiten]

Solomon erhielt 1977 ihren Bachelorabschluss am Illinois Institute of Technology und promovierte dann 1981 an der University of California, Berkeley.[1] 1985 wurde sie mit der James B. Macelwane Medal ausgezeichnet.

In den Jahren 1986 und 1987 war Solomon Leiterin des Forschungsprojekts „National Ozone Expedition“ in der antarktischen McMurdo-Station. Im Zuge dieser Forschungen wies sie als eine der ersten auf den Zusammenhang zwischen Fluorchlorkohlenwasserstoffen und dem Ozonloch hin. Ihre Arbeit waren eine der Grundlagen für das Montreal-Protokoll, als Anerkennung wurde 1994 ein antarktischer Gletscher nach ihr benannt.[2]

Wegen ihrer Forschungen wurde Solomon in das Intergovernmental Panel on Climate Change berufen. Im Jahr 2007 war sie als Co-Chair der Arbeitsgruppe I „The Physical Science Basis“ in verantwortlicher Position an der Erstellung des Vierten Sachstandsberichts beteiligt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Susan Solomon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Meet Susan Solomon, Faces in the Environment. Chemical Heritage Foundation (2001).
  2. Interview mit Susan Solomon, National Academy of Sciences.
  3. Members, Homepage Working Group I.