Susanna von Concordia

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Statue der Heiligen in der ihr geweihten Kirche Santa Susanna in Rom

Susanna von Concordia († ca. 304 in Rom) war eine frühchristliche Jungfrau und Märtyrin. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen als Heilige verehrt.[1] Der Überlieferung nach wurde die hl. Susanna nach grausamen Qualen enthauptet.

In der Titelkirche Santa Susanna auf dem Quirinal in Rom, die die Stelle ihres Martyriums angeben soll, sind ihre Reliquien zu finden. Nach dem Martyrologium des hl. Hieronymus ist ihr Fest, das seit dem Jahr 800 in der ganzen Kirche gefeiert wird, unter dem 11. August verzeichnet.

Susanna soll eine Nichte des Papstes Cajus und Tochter des hl. Gabinus gewesen sein, hatte das Gelübde ewiger Jungfräulichkeit abgelegt und weigerte sich infolgedessen, den Adoptivsohn des Kaisers Diokletian, Maximian zu heiraten. Alle zu ihr gesendeten Werber verführte sie zum Christentum. Als man sie zwingen wollte, vor der goldenen Zeus-Säule zu opfern, zerschmetterte sie diese mit dem bloßen Hauche ihres Mundes. So als Christin erkannt wurde sie zum Tode verurteilt und enthauptet. Diokletians Gattin Serena, selbst heimliche Christin, begrub die Tote in einem silbernen Sarg in den Katakomben des Calixtus. Sie wird mit Schwert und Krone neben sich dargestellt und gilt als Patronin von Rom, gegen Regen, Unglück sowie Verleumdungen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heilige Susanna von Rom - Informationen vom Bistum Münster